Dr. Stoll & Sauer bietet Betroffenheits-Check an Datenleck bei LinkedIn betrifft 700 Millionen Nutzer

Die Liste der Datenlecks von Online-Unternehmen wird lang und länger. Auch die Microsoft-Tochter LinkedIn hat es jetzt erwischt. Nach Medienberichten sollen unglaubliche 700 Millionen Kunden vom Datenklau betroffen sein. Die Wahrscheinlichkeit, dass hochsensible Daten von Kunden des Karrierenetzwerks in kriminelle Hände geraten sind, ist enorm. E-Mail-Adressen, vollständige Namen, Telefonnummern, Adressen, Ortungsdaten, beruflicher Hintergrund, Geschlecht und weitere Social-Media-Accounts samt Nutzernamen sind nach Medienberichten durch das Datenleck erbeutet worden. Den Kunden ist ein Schaden entstanden, weil das Unternehmen die Daten nicht besser geschützt hat. Die Kanzlei Dr. Stoll & Sauer bietet für LinkedIn-Kunden eine kostenlose anwaltliche Erstberatung im Online-Check an. Dabei checkt die Kanzlei die Betroffenheit der Verbraucher. Die Kanzlei gehört zu den führenden in Deutschland. Mehr Infos zum Thema LinkedIn gibt es auf unserer speziellen Website.

Datenleck bei LinkedIn und die Folgen

Bitte um dieses Video zu sehen.
Unser Geschäftsführer Christian Grotz erklärt, was es mit dem Datenleck bei LinkedIn auf sich hat.

Berufsnetzwerk LinkedIn 2021 mit Datenlecks in den Schlagzeilen

Das zu Microsoft gehörende Berufsnetzwerk LinkedIn geriet im Juni 2021 aufgrund eines gigantischen Datenlecks in die Schlagzeilen. Gerade in Deutschland erfreut sich das Netzwerk unter Berufstätigen großer Beliebtheit. Weltweit sollen rund 756 Millionen Nutzer auf der Plattform angemeldet sein. Davon sind offensichtlich 700 Millionen Nutzer Opfer einer Hackerattacke geworden. Ein Hacker hatte Daten von beinahe allen LinkedIn-Nutzer im Darknet zum Verkauf angeboten. Ursache für das Datenleck soll nach Medienberichten eine unsichere Softwareschnittstelle gewesen sein. Bei der Schnittstelle können Kunden von anderen Kunden für die Vernetzung wichtige Informationen wie Schulbildung und Berufsweg einsehen. Hier griffen die Kriminellen zu und die Daten ab. Bereits im April 2021 war es beim Netzwerk zu einer Datenpanne gekommen. 500 Millionen Datensätze standen im Internet zum Verkauf. Ein paar Monate später werden erneut Daten zum Verkauf angeboten, die nie öffentlich einsehbar waren. Eine Datenkatastrophe und ein klarer Verstoß gegen den Datenschutz.

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Welche Folgen hat das Datenleck bei LinkedIn?

Auf den ersten Blick ist für Kunden von LinkedIn noch nicht viel passiert. Doch die nächste Spam- und Phishing-Welle rollt bereits auf die Verbraucher zu. Das kann mehr als nervig sein. Die Gefahr ist groß, dass es mit Hilfe von SMS, E-Mail oder Malware zu Betrugsversuchen kommt. Da es auch zum großen Datenklau bei anderen Social-Media-Accounts wie Facebook gekommen ist, wächst das Risiko, dass Kriminelle weitere personenbezogene Daten miteinander verknüpfen und zum Schluss die Identität übernehmen und im Namen der geschädigten Verbraucher Geschäfte abschließen. Bereits jetzt werden die Mails von Banken täuschend echt kopiert. Wer da im Eifer des Tagesgeschäft die falsche Taste drückt, kann große Probleme bekommen. Die Gefahr eines Datenlecks liegt in dem Kontrollverlust über die eigenen Daten. Sind diese Daten einmal weg, sind sie für Kriminelle jederzeit benutzbar. Die Gefahr liegt also in der Zukunft.

LinkedIn-Kunden ist ein Schaden durch das Datenleck entstanden

Als LinkedIn-Nutzer haben ein Recht darauf zu erfahren, ob sie vom Datenleck betroffen sind. Das Unternehmen muss ihnen nach Artikel 15 der europäischen Datenschutzgrundverordnung (DSGVO) darüber Auskunft erteilen. Innerhalb eines Monats muss das Unternehmen Auskunft erteilen. So sieht es Artikel 12 DSGVO vor. Letztlich ist aus Sicht der Kanzlei Dr. Stoll & Sauer den Betroffenen ein sogenannter immaterieller Schaden entstanden. Die Gefahr, Opfer von Kriminellen zu werden, ist enorm gestiegen. Auch ein Identitätsdiebstahl ist im Bereich des Möglichen. Erste Gerichte haben beispielsweise Facebook zur Zahlung von Schmerzensgeld in erster Instanz verurteilt, weil der Social-Media-Riese die Daten seiner Kunden besser hätte schützen müssen. Grundlage dafür ist Artikel 82 DSGVO. Die Verordnung sieht bei schuldhaften Verstößen bei den Geschädigten einen Anspruch auf ein „angemessene Schmerzensgeld“. Dr. Stoll & Sauer bietet für LinkedIn-Kunden eine kostenlose anwaltliche Erstberatung im Online-Check an. Hier wird die Betroffenheit vom Datenleck gecheckt und die Möglichkeiten der Verbraucher aufgezeigt, gegen LinkedIn juristisch Schadensersatz zu erstreiten.

Wie können Verbraucher sich vor Folgen von Datenlecks schützen?

Selbst wenn Verbraucher jetzt nicht vom Datenleck bei LinkedIn betroffen sind, ihre personenbezogenen Daten sind immer von Kriminellen bedroht. Wer im Internet unterwegs ist, dort einkauft, seine Daten bei Unternehmen speichert, hinterlässt seine Spuren. Die Datenlecks zeigen, dass die Unternehmen – dazu gehören auch Arbeitgeber – nicht immer sorgsam mit den Daten umgehen. Auch Verbraucher sollten ein paar Kleinigkeiten beachten, um ihre Daten besser zu schützen und es den Kriminellen so schwierig wie möglich zu machen:  

  • Passwörter für Online-Accounts sollten regelmäßig geändert werden. Dabei ist es ratsam, die Regeln für ein starkes Passwort zu beachten.
  • Auch das Passwort für den E-Mail-Account sollte geändert werden. Es macht generell Sinn, Passwörter häufig zu ändern. Das gilt auch vor allem fürs Online-Banking.
  • Mehrere E-Mail-Accounts für unterschiedliche Internet-Aktivitäten sind auch sinnvoll also beispielsweise fürs Einkaufen, für die sozialen Medien oder für Familie und Freunde. Wenn ein Konto geknackt wurde, hält sich der Schaden in Grenzen.
  • Finger weg von E-Mails und SMS von unbekannter Herkunft. Links oder Anhänge in solchen Nachrichten niemals öffnen. Die E-Mails sollten auch nicht beantwortet werden.
  • Auch wenn es mühselig ist: Hin und wieder sollte die mobile Rufnummer geändert werden.