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VW Abgasskandal

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Volkswagen am Pranger: Seit dem Wochenende vom 19. und 20.09.2015 füllt VW die internationalen Schlagzeilen. Es wurde öffentlich, dass der Autobauer im Visier von US-Behörden steht. VW wird von der Umweltbehörde EPA vorgeworfen, dass über Jahre hinweg die Abgaswerte von Dieselfahrzeugen gezielt verfälscht worden sein sollen. Am darauffolgenden Sonntag räumte der Wolfsburger Konzern gegenüber der US-Behörde ein, dass die Vorwürfe zutreffend seien. Es drohen nun nicht nur Imageschäden, sondern es stehen auch Strafzahlungen in Milliardenhöhe im Raum.

 

Seitdem dem ersten Bekanntwerden der Abgasmanipulationen hat sich die Abgasaffäre deutlich ausgeweitet. Es kristallisiert sich heraus, dass nicht nur VW-Dieselfahrzeuge betroffen sind, sondern auch Autos von Audi und wohl auch Seat und Skoda. In der Schweiz gilt in der zweiten Wochen nach dem Start der Abgasaffäre sogar ein Zulassungsverbot. Es steht auch der Vorwurf im Raum, dass der Autobauer bereits seit 2011 (oder ggf. auch bereits seit 2007) konzernintern von den Manipulationen gewusst haben solle.

Nachdem die Vorwürfe am Wochenende publik wurden, startete der Kurs der Volkswagen Aktie am Montag mit erheblichen Verlusten in die Börsenwoche. Die Süddeutsche Zeitung berichtet unter Berufung auf US-Medien, dass in den USA strafrechtliche Untersuchungen eingeleitet worden seien. Auch vom Bundesumweltministerium wird in einer Pressemitteilung Aufklärung über das Ausmaß der Manipulationen gefordert. Die Abgasmanipulation wird den Konzern und somit auch die Aktionäre wohl noch einige Zeit beschäftigen.

Und je mehr Details der Abgasmanipulationen ans Tageslicht gelangen, desto größer wird der Kreis der Betroffenen. Mittlerweile zählen die Käufer von VW-Dieselfahrzeugen, Aktionäre und Derivate-Inhaber zu den Betroffenen. Dem Thema "Rechte der Autokäufer, Anleger und Aktionäre in der Abgasaffäre" hat die Kanzlei Dr. Stoll & Sauer eine eigene Internetseite gewidmetwww.vw-schaden.de

Interessengemeinschaft und kostenlose Erstberatung

So mancher Betroffen will einerseits nichts überstürzen und andererseits seine oder ihre Rechte wahren. Die Kanzlei Dr. Stoll & Sauer bietet daher interessierten Anleger, Aktionäre und Autokäufer Interessengemeinschaften an. Betroffene Anleger und Aktionäre können von einem Fachanwalt für Bank- und Kapitalmarktrecht eine kostenlose Erstberatung haben. Auch für die Käufer von betroffenen Dieselfahrzeugen von VW, Audi, Skoda und Seat bietet die Kanzlei Interessengemeinschaften.

Ihre Berater zu diesem Thema

Dr. Ralf Stoll

Fachanwalt für Bank- und Kapitalmarktrecht

Christian Grotz

Fachanwalt für Bank- und Kapitalmarktrecht

Ralph Sauer

Fachanwalt für Handels- und Gesellschaftsrecht

Alle News zu diesem Fall

VW Skandal: Urteil Landgericht Osnabrück: Neulieferung Audi A1 trotz Veränderungen beim aktuellen Modell

Ein vom Abgasskandal betroffener Autokäufer hat sich erfolgreich mit einem Audihändler um die Neulieferung eines Audi A1 gestritten. Das Landgericht Osnabrück verurteilte den Händler zur Lieferung eines fabrikneuen, typengleichen Fahrzeugs (Urteil vom 31.05.2017, Aktenzeichen 5 O 2218/16). Dies ist... weiterlesen

VW Skandal: Volkswagen AG von Landgericht Münster zur Rücknahme eines Tiguan verurteilt

Ein Tiguan-Käufer hatte vor dem Landgericht Münster mit einer Klage gegen die Volkswagen AG Erfolg. Das Gericht verurteilte den Autobauer, das Kfz zurückzunehmen und den Kaufpreis (abzüglich einer Nutzungsentschädigung) wieder an den Käufer auszuzahlen (Urteil vom 19.05.2017, Aktenzeichen: 016 O... weiterlesen

VW Skandal: Landgericht Frankfurt spricht Audi Q3-Käuferin Rücktritt vom Kaufvertrag zu

Ein weiteres Gericht hat entschieden, dass ein Autokäufer wegen des Abgasskandals vom Kaufvertrag zurücktreten darf. Das Landgericht Frankfurt am Main sprach im Urteil vom 26.04.2017 (Aktenzeichen: 2-04 O 220/16) der Käuferin eines Audi Q3 2.0 TDI Quattro zu, dass sie das Fahrzeug an den Händler... weiterlesen

VW Skandal – Erste obergerichtliche Entscheidung: OLG München bestätigt die Rechte der Geschädigten

Rund 1 ½ Jahre nach dem Bekanntwerden des Abgasskandals liegt die erste Hauptsacheentscheidung eines Oberlandesgerichts vor. Das OLG München hat in einer Kostenentscheidung (Beschluss vom 23.04.2017, Aktenzeichen: 3 U 4316/16) bestätigt, dass die Betroffenen wegen der Softwaremanipulationen... weiterlesen

VW Skandal: Urteil Landgericht Arnsberg – VW AG muss wegen arglistige Täuschung Passat zurücknehmen

Das Landgericht Arnsberg hat am 12.05.2017 erneut zugunsten einer Autokäuferin entschieden und die Volkswagen AG zur Rücknahme eines VW Passats verurteilt. Die Käuferin erhält im Gegenzug den Kaufpreis zurück – allerdings muss sie sich hiervon eine Nutzungsentschädigung abziehen lassen Bereits im... weiterlesen

VW-Skandal: Landgericht Hagen verurteilt VW-Vertragshändler zur Rücknahme eines VW Passat

Ein weiteres Mal wurde ein VW-Vertragshändler von einem Gericht verpflichtet, ein vom Abgasskandal betroffenes Dieselfahrzeug zurückzunehmen. Das Landgericht Hagen entschied, dass der Käufer einen VW Passat an den Händler zurückgeben darf und im Gegenzug den Kaufpreis (abzüglich einer... weiterlesen

VW Skandal: Landgericht Detmold: Neulieferung eines VW Tiguan II auch beim Kauf eines VW Tiguan I möglich

Wann verhindert ein neues Automodell eine Nachlieferung? Das Landgericht Detmold entschied, dass beim VW Tiguan der „Modellwechsel“ im Juni 2015 kein Hindernis für eine Neulieferung ist (Urteil vom 11.05.2017 - 9 O 140/16). Es verurteilte einen VW-Händler, einem vom Abgasskandal betroffenen Tiguan... weiterlesen

VW-Skandal: Landgericht Zwickau verurteilt Skodahändler einen fabrikneuen Skoda Octavia zu liefern

Ein vom Abgasskandal betroffener Skoda-Fahrer erringt einen Erfolg vor dem Landgericht Zwickau. Das Gericht verurteilte den Händler, einen mangelfreien, fabrikneuen Skoda Octavia Combi aus der aktuellen Serienproduktion zu liefern (Urteil vom 12.05.2017 – 7 O 370/16). Im Gegenzug muss der Kläger... weiterlesen

VW-Skandal: Landgericht Osnabrück verurteilt Volkswagen AG und Autohändler gemeinsam zur Fahrzeugrücknahme

Ein Fahrzeughändler und die Volkswagen AG müssen einen vom Abgasskandal betroffenen VW Golf Variant zurücknehmen. Hierzu verurteilte das Landgericht Osnabrück die beiden Beklagten in einem von der Kanzlei Dr. Stoll & Sauer geführten Verfahren (Urteil vom 09.05.2017, Aktenzeichen: 5 O 1198/16,... weiterlesen

VW Skandal – Rechtskräftiges Urteil gegen ARAG nach Berufungsrücknahme: Versicherung muss Deckung erteilen

Für Kunden der ARAG Rechtsschutzversicherung war der Abgasskandal bislang eine monatelange Geduldsprobe, da die Versicherung sich beharrlich weigert, Deckungszusagen zu erteilen. Die strikte Verweigerungshaltung der ARAG hat nun einen erheblichen Dämpfer bekommen. Sie nahm während der mündlichen... weiterlesen

VW-Skandal: Volkswagen AG wird dreimal von Landgericht Baden-Baden zu Schadensersatz verurteilt

Das Landgericht Baden-Baden war am 27.04.2017 kein gutes Pflaster für die Volkswagen AG. Gleich in drei Fällen wurden der Autobauer und die Händler wegen Mängeln aufgrund der Abgasmanipulationssoftware verurteilt. Sie wurden jeweils verurteilt, die gekauften Fahrzeuge zurückzunehmen und den... weiterlesen

VW Skandal: Urteil des Landgerichts Würzburg: Audi Q5-Käufer darf Fahrzeug an den Händler zurückgeben

Im Abgasskandal wollen viele Autokäufer nicht mehr mit ihrem Dieselfahrzeug zu tun haben und dieses am liebsten an die Händler zurückgeben. Dass sich dies in der Praxis tatsächlich umsetzen lässt, bestätigt ein neues Urteil des Landgerichts Würzburg (Urteil vom 26.04.2017 – Aktenzeichen: 73 O 1457/... weiterlesen

VW-Skandal: 7 Urteile des Landgerichts Nürnberg-Fürth zugunsten der Kunden an einem Tag

Zwei Kammern des Landgerichts Nürnberg-Fürth haben an einem einzigen Tag in sieben Verfahren zugunsten von Mandanten der Kanzlei Dr. Stoll & Sauer entschieden. Es ging in allen Urteilen um den Rücktritt vom Kaufvertrag. Das Gericht entschied ins sechs Fällen, dass die jeweiligen VW-, Audi- und... weiterlesen

Landgericht Regensburg verurteilt Autohändler zu Lieferung eines neuen Autos

Ein weiterer Meilenstein in der rechtlichen Aufarbeitung des VW Skandals wurde erreicht. Das Landgericht Regensburg entschied in einem von der Kanzlei Dr. Stoll & Sauer geführten Prozess (Urteil vom 04.01.2017, 7 O 967/16, nicht rechtskräftig), dass ein der Autohändler zur Nachlieferung... weiterlesen

Abwarten oder jetzt schon Rechte sichern? Bei zahlreichen vom Abgasskandal betroffenen Autobesitzern sprechen rechtliche Argumente gegen weiteres Abwarten

Es ist eine der Kernfrage, die zahlreiche Autofahrer, deren VW, Audi, Seat oder Skoda einen „optimierten“ EA 189-Motor hat bewegt. Sollten sie bereits jetzt handeln und ihre Rechte sichern und einfordern? Müssen Fahrzeugrückgaben, Schadensersatzansprüche oder die Schadensabwendung bereits jetzt... weiterlesen

Recht auf neues Ersatzfahrzeug bei betroffenem VW, Audi, Skoda und Seat

Vom Abgasskandal betroffene Autobesitzer können mehr von dem Hersteller ihres VW, Audi, Skoda oder Seat fordern als ihnen vielleicht bewusst ist. Verbrauchern, die ein von der Abgasmanipulation betroffenes Fahrzeug haben, steht – solange Gewährleistungsansprüche bestehen – das Recht auf... weiterlesen

Audi A4

Die VW-Tochter Audi stattete von 2009 bis 2014 zahlreiche Modelle mit dem nun in die Schlagzeilen geratenen Dieselmotor EA 189 ausgestattet. Daher endete auch für zahlreiche Besitzer von Audi A4 TDI-Modellen die Internetprüfung mit dem ernüchternden Wissen, dass ihr Auto betroffen ist. Die... weiterlesen

Skoda Fabia

Der Abgasskandal rund um den Motor EA 189 wirkt sich auch auf Skoda aus. Rund 1,2 Millionen Fahrzeuge der tschechischen Marke sollen mit einem in die Schlagzeilen geratenen Dieselmotor unterwegs sein. weiterlesen

EA 189: Abwarten oder handeln? Welche Argumente sollten Autokäufer berücksichtigen?

VW hat in der dritten Woche des Abgasskandals bekannt gegeben, dass die versprochene Nachbesserungsaktion im Januar 2016 starten soll und bis Ende des kommenden Jahres abgeschlossen sein soll. Für die Dieselkäufer bringt diese Neuigkeit einen erheblichen Zwiespalt mit sich. weiterlesen

VW-Abgasskandal: Kanzlei Dr. Stoll & Sauer reicht für Autokäufer Klage bei Gericht ein

Die vom Abgasskandal betroffenen Autokäufer wehren sich. Für den Käufer eines 2010 gebauten Golf GTD wurde der Kanzlei die nach ihrer Kenntnis erste Klage eines Autokäufers gegen die Volkswagen AG selbst bei Gericht eingereicht. weiterlesen

VW Abgasaffäre: Welche Rechte haben Dieselkäufer von VW, Audi, Skoda und Seat?

Wegen der Abgas-Affäre haben sich bereits einige Käufer von VW-Autos und auch anderer betroffener Marken an uns gewandt. Sie wollen wissen, ob sie Schadensersatz fordern können oder welche sonstigen Rechte ihnen zustehen, wenn ihr Diesel betroffen ist. weiterlesen

Zertifikate auf VW Volkswagen Aktien – Anleger im Schatten des Kurssturzes der VW-Aktien

Die Abgasmanipulationen von VW füllen die Schlagzeilen in Zeitungen und sonstigen Medien. Nahezu jedes Wirtschaftsblatt vom Handelsblatt bis hin zur Frankfurter Allgemeinen Zeitung behandelt ausführlich die Frage, welche Konsequenzen die von dem Autobauer eingeräumten Manipulationen für den... weiterlesen

Abgasaffäre und Schadensersatz: Wann zahlt die Rechtsschutzversicherung?

Kaum zwei Wochen, nachdem der Abgasskandal ans Licht der Öffentlichkeit gelangte, werden die ersten Klagen gegen Volkswagen eingereicht. Und dies wird erst der Anfang einer Vielzahl von Klagen in aller Welt sein. Wenn Autokäufer, Aktionäre und Anleger selbst Ansprüche einfordern wollen, dann stellt... weiterlesen

Audi-Händler nimmt Q5 zurück

Kann der eigene, vom Abgasskandal betroffene Diesel-PKW zurückgegeben werden? Diese Frage beschäftigt viele Autokäufer. Ein von Kanzlei Dr. Stoll & Sauer vertretener Audi Q5-Besitzers konnte den Rücktritt umsetzen. Ein Audi-Händler nahm das Auto zurück und der Käufer erhielt fast den gesamten... weiterlesen

Kraftfahrtbundesamt genehmigt Dieselnachrüstungen, Durchbruch für Autokäufer?

Steht der Abgasskandal bei den 1.6- und 2.0-TDI-Motoren vor "der" Lösung? Das Kraftfahrtbundesamt hat die von VW vorgeschlagenen Lösungen genehmigt. Doch sind damit auch die von den betroffenen Autobesitzer befürchteten Folgen nicht mehr akut? Mehr Informationen und wichtige Hinweise, was aus... weiterlesen

Kanzlei Dr. Stoll & Sauer reicht für Golf GTD erste deutsche Klage eines Autofahrers gegen VW ein

Die vom VW-Abgasskandal geschädigten Autofahrer wehren sin. Die Kanzlei hat die nach unserer Kenntnis erste Klage eines durch den VW-Abgasskandal geschädigten Autobesitzers in Deutschland gegen VW zum Landgericht Freiburg eingereicht. Der Kläger hatte 2012 einen Golf GTD (Baujahr 2010) erworben... weiterlesen

FAQ zu diesem Thema

Welche Schadensersatzansprüche kommen für deutsche Aktionäre in Betracht?

Nach dem Kurssturz und den ggf. sehr teuren Folgen der Abgasmanipulation stellt sich für Aktionäre die Frage, ob sie deswegen Schadensersatz fordern können. Jenen Aktionären, die ihre VW Aktien nach dem Beginn der Manipulationen erworben haben, können wegen falscher bzw. unterlassener Kapitalmarktinformationen Schadensersatzansprüche zustehen. Bei der derzeitigen Sachlage lassen sich zwei Ansatzpunkte erkennen: Schadensersatz wegen unterlassene bzw. nicht rechtzeitige Informationen der Kapitalmärkte und möglicherweise Schadensersatz wegen strafbarer Handlungen.

Die Abgaswerte von bestimmten Dieselfahrzeugen sollen seit mehr als fünf Jahren manipuliert worden sein. Die Affären um mangelhafte Zündschlösser und defekte Airbags haben in der Vergangenheit gezeigt, dass Fehlverhalten und Regelverstöße in den USA drastische Strafzahlungen nach sich ziehen. Durch die langjährigen Eingriffe ist Volkswagen daher ein erhebliches Risiko eingegangen. Dies zieht die Frage nach sich, ob der VW Konzern Aktionäre zutreffend über die angesammelten Risiken informierte. Im Hinblick darauf, dass die US-Ermittlungen laut Presseberichten der US-Tochter von VW bereits länger bekannt sein sollen, stellt sich auch die Frage, ob Volkswagen die Kapitalmärkte rechtzeitig über die Vorwürfe der US-Behörden unterrichtete.

Börsennotierte Unternehmen müssen kapitalmarktrelevante Informationen unverzüglich mitteilen. In Deutschland ist diese Mitteilungspflicht im Wertpapierhandelsgesetz festgeschrieben. Kommt ein Unternehmen den gesetzlichen Mitteilungspflichten nicht nach, dann stellt dies einen Verstoß gegen das Wertpapierpapierhandelsgesetz dar. Die Abgasmanipulationen betreffen daher nicht nur die US-Tochter, sondern auch den Konzern und dessen (deutsche) Aktionäre.

Die strafrechtliche Aufarbeitung der Abgasmanipulationen steht erst am Anfang. Sollten sich strafrechtliche Vorwürfe erhärten, können sie ebenfalls ein Anknüpfungspunkt für Schadensersatzansprüche von Anlegern sein.

Schäden durch Zertifikate und Derivate, die auf VW-Aktien basieren

Der Kurssturz betrifft nicht nur Aktionäre, die VW-Aktien in ihrem Depot haben, sondern auch die Inhaber von Derivaten. Denn es gibt viele Zertifikate (vor allem Hebelzertifikate und Discount- Zertifikate ) , Optionsscheine (Put-Options, Call-Options) und zahlrieche Aktienanleihen.

Auch für diese Kapitalanlagen hat die Talfahrt Folgen. Wenn beispielsweise durch den Kurssturz ein Zertifikat den Barrierewert durchbrochen und ausgeknockt wurde, dann hat dies für die Anleger direkte Folgen.

Näheres steht hier auf unserer Internetseite

Sind in Deutschland "Sammelklagen" möglich?

In den USA sollen nach Medienberichten die ersten Sammelklagen (class actions) bereits bei Gericht sein. In Deutschland gibt es diese Möglichkeit nicht. Selbst wenn hunderte Autobesitzer dasselbe Problem haben, muss jeder Betroffene selbst seine Rechte geltend machen. Auch Gerichtsverfahren werden getrennt eingeleitet.

Eine Ausnahme gibt es bei Kapitalanlagen. Wenn Anleger beispielsweise Schadensersatzansprüche wegen falscher Kapitalmarktinformationen durchfechten wollen, dann können Musterprozesse durchgeführt werden. Aber auch dort muss zunächst eine separate Klage eingereicht werden. In einem zweiten Schritt kann sich der Anleger an das Musterverfahren anhängen. Dort wird dann die Rechtsfrage für alle betroffenen Anleger geklärt. Das bekannteste Beispiel für KapMuG-Verfahren sind die Prozesse rund um die Telekom-Aktien.

In der Zukunft könnten sich die Klagemöglichkeiten bei Großschadensfällen mit Verbrauchern verändern. Einem Bericht der Wirtschaftswoche zufolge denkt das Justizministerium über eine Einführung von Gruppenklagen für Verbraucher nach. Bereits Anfang 2016 soll ein Gesetzesentwurf vorliegen. Derzeit können Käufer von betroffenen Dieselfahrzeugen aber keine "Sammel- oder Gruppenklage" auf Schadensersatz anstrengen.

Welche Rechte haben die Käufer der betroffenen Autos?

Wegen der Abgas-Affäre haben sich bereits mehrere tausend VW, Audi, Seat und Skoda-Kunden an uns gewandt. Die Kanzlei arbeitet für enttäuschte Käufer bereits an der Rückgabe von betroffenen Fahrzeugen (v.a. VW Golf und VW Tiguan)

Nähere Informationen rund das Thema Käuferrechte haben wir hier und auf der Internetseite www.vw-schaden.de zusammengestellt.

Zahlt die Rechtsschutzversicherung?

Wenn es um Schadensersatzansprüche und Rechte wegen eines betroffenen Dieselfahrzeugs geht, dann reicht oft der Verkehrsrechtsschutz aus. Denn dort sind meistens nicht nur die Abwehr von Bußgeldern oder Unfallfolgen umfasst, sondern auch weitere Rechte „rund um das Auto“. Eine Privatrechtsschutz deckt meistens auch solche Streitigkeiten ab.

Wenn Anleger oder Aktionäre Schadensersatz fordern möchten, dann wird es meistens kniffliger. Denn der Rechtsschutz bei Kapitalanlagen ist komplex. Da sich die Verträge in diesem Bereich im Lauf der Zeit stark verändert haben, muss im Einzelfall festgestellt werden, ob die Rechtsschutzversicherung eintreten muss oder nicht.

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