Auspuff
13.06.2017

VW Abgasskandal

Volkswagen am Pranger: Seit dem Wochenende vom 19. und 20.09.2015 füllt VW die internationalen Schlagzeilen. Es wurde öffentlich, dass der Autobauer im Visier von US-Behörden steht. VW wird von der Umweltbehörde EPA vorgeworfen, dass über Jahre hinweg die Abgaswerte von Dieselfahrzeugen gezielt verfälscht worden sein sollen. Am darauffolgenden Sonntag räumte der Wolfsburger Konzern gegenüber der US-Behörde ein, dass die Vorwürfe zutreffend seien. Es drohen nun nicht nur Imageschäden, sondern es stehen auch Strafzahlungen in Milliardenhöhe im Raum.

 

Seitdem dem ersten Bekanntwerden der Abgasmanipulationen hat sich die Abgasaffäre deutlich ausgeweitet. Es kristallisiert sich heraus, dass nicht nur VW-Dieselfahrzeuge betroffen sind, sondern auch Autos von Audi und wohl auch Seat und Skoda. In der Schweiz gilt in der zweiten Wochen nach dem Start der Abgasaffäre sogar ein Zulassungsverbot. Es steht auch der Vorwurf im Raum, dass der Autobauer bereits seit 2011 (oder ggf. auch bereits seit 2007) konzernintern von den Manipulationen gewusst haben solle.

Nachdem die Vorwürfe am Wochenende publik wurden, startete der Kurs der Volkswagen Aktie am Montag mit erheblichen Verlusten in die Börsenwoche. Die Süddeutsche Zeitung berichtet unter Berufung auf US-Medien, dass in den USA strafrechtliche Untersuchungen eingeleitet worden seien. Auch vom Bundesumweltministerium wird in einer Pressemitteilung Aufklärung über das Ausmaß der Manipulationen gefordert. Die Abgasmanipulation wird den Konzern und somit auch die Aktionäre wohl noch einige Zeit beschäftigen.

Und je mehr Details der Abgasmanipulationen ans Tageslicht gelangen, desto größer wird der Kreis der Betroffenen. Mittlerweile zählen die Käufer von VW-Dieselfahrzeugen, Aktionäre und Derivate-Inhaber zu den Betroffenen. 

Interessengemeinschaft und kostenlose Erstberatung

So mancher Betroffen will einerseits nichts überstürzen und andererseits seine oder ihre Rechte wahren. Die Kanzlei Dr. Stoll & Sauer bietet daher interessierten Anleger, Aktionäre und Autokäufer Interessengemeinschaften an. Betroffene Anleger und Aktionäre können von einem Fachanwalt für Bank- und Kapitalmarktrecht eine kostenlose Erstberatung haben. Auch für die Käufer von betroffenen Dieselfahrzeugen von VW, Audi, Skoda und Seat bietet die Kanzlei Interessengemeinschaften.