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Kunden müssen laut Datenschutzgrundverordnung informiert werden
Bike-Leasing-Firma Jobrad gesteht Datenleck ein

Beinahe täglich erreichen Verbraucher Nachrichten über neue Datenlecks. Jetzt ist die Firma Jobrad, die Dienstleistungen im Bereich des Fahrradleasings anbietet, Opfer eines Datenlecks geworden. Dabei wurden personenbezogene Daten wie Namen, Adressen und Geburtsdaten von Kunden und Mitarbeitern gestohlen. Das Unternehmen hat den Vorfall bestätigt und erklärt, dass es sofort Maßnahmen ergriffen hat, um das Datenleck zu schließen und die Sicherheit seiner Systeme zu verbessern. Betroffene Kunden und Mitarbeiter wurden über den Vorfall informiert und gebeten, ihre Passwörter zu ändern. Der Datenschutzvorfall hat sich nach Angaben von Jobrad bei einem IT-Dienstleister ihres Leasingpartners MLF Mercator-Leasing GmbH & Co. Finanz-KG ereignet. Jobrad sieht sich selbst nicht für den Datenschutzvorfall verantwortlich. Auch wenn das Unternehmen beschwichtigt, ist den Kunden ein Schaden entstanden. Sind Daten einmal im Internet veröffentlicht, kann es jederzeit zu einem Datenmissbrauch kommen. Die Kanzlei Dr. Stoll & Sauer bietet daher Jobrad-Kunden eine kostenlose Erstberatung im Online-Check an. Zur Erstberatung gehört auch ein Betroffenheits-Check, der auch andere Datenlecks miteinschließt. Mehr Infos zum Thema Datenlecks gibt es auf unserer speziellen Website.

Facebook Datenklau
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Ursache des Datenlecks bei Jobrad noch ungeklärt

Mit dem deutschen Bike-Leasing-Anbieter Jobrad aus Freiburg hat es jetzt ein aufstrebendes Unternehmen erwischt. Die Kanzlei Dr. Stoll & Sauer, die ihren Fokus auf IT-Recht hat, berichtet über die bisher bekannten Details des Datenlecks.

  • Bei dem Datenleck bei Jobrad sind personenbezogene Daten von Kunden und Mitarbeitern gestohlen wurden. Zu den gestohlenen Daten gehörten Namen, Adressen, Geburtsdaten und gegebenenfalls auch Bankverbindungen. Es ist jedoch unklar, wie viele Personen von dem Vorfall betroffen sind.
  • Jobrad hat den Vorfall bestätigt und erklärt, dass es umgehend Maßnahmen ergriffen hat, um das Datenleck zu schließen und die Sicherheit seiner Systeme zu erhöhen. Das Unternehmen hat auch Betroffene informiert und sie gebeten, ihre Passwörter zu ändern. Zudem hat Jobrad eine Hotline eingerichtet, um Unterstützung anzubieten und Fragen zu beantworten.
  • Die genaue Ursache des Datenlecks ist unbekannt, jedoch hat Jobrad angekündigt, eine Strafanzeige zu erstatten und rechtliche Schritte gegen die Verantwortlichen einzuleiten. Das Unternehmen hat auch betont, dass es in Zukunft Maßnahmen ergreifen wird, um die Sicherheit seiner Systeme zu verbessern.
  • Ein solches Datenleck kann für Betroffene schwerwiegende Folgen haben, da ihre persönlichen Daten für Identitätsdiebstahl oder andere betrügerische Aktivitäten missbraucht werden können. Jobrad betonte jedoch, dass bisher keine Berichte über betrügerische Aktivitäten in Zusammenhang mit dem Datenleck vorliegen. Letztlich spielt das jedoch keine Rolle, weil die Gefahr für die Verbraucher vor allem in der Zukunft liegt. Bei dem Bezahldienst PayPal griffen Cyberkriminelle mit Hilfe von Daten zu, die bei anderen Firmen erbeutet worden waren.
  • Experten weisen darauf hin, dass Unternehmen sich bewusst sein sollten, dass Datenlecks nicht nur ein Reputationsrisiko darstellen, sondern auch erhebliche finanzielle Konsequenzen haben können. Unternehmen können sich auf mögliche Datenlecks vorbereiten, indem sie regelmäßig Überprüfungen durchführen, um Schwachstellen in ihren Systemen zu erkennen und zu schließen. Unternehmen sollten auch eine Notfall-Response-Strategie entwickeln, um im Falle eines Vorfalls schnell und effektiv reagieren zu können

Fazit: Das Datenleck bei Jobrad stellt für die betroffenen Verbrauchern eine Datenkatastrophe dar und kann als klaren Verstoß gegen den Datenschutz gewertet werden. Jobrad hätte die Daten besser schützen müssen. Bei der Datensicherheit ist wohl geschlampt worden, sonst wäre es zu keinem Datenleck gekommen. Unternehmen wie Jobrad müssen in der heutigen vernetzten Welt angemessene Maßnahmen ergreifen, um die Sicherheit ihrer Systeme und die Vertraulichkeit von Kundendaten zu gewährleisten. Unternehmen sollten auch bereit sein, schnell und effektiv auf Datenschutzverletzungen zu reagieren und ihre Kunden und Mitarbeiter darüber zu informieren, wenn es zu einem Vorfall kommt. 

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Welche Folgen hat das Datenleck bei Jobrad?

Kunden von Jobrad haben auf den ersten Blick noch keine direkten Auswirkungen des Datenlecks zu spüren bekommen. Derzeit sind Spam- und Phishing-Nachrichten lediglich als lästig zu bezeichnen. Allerdings besteht die Gefahr, dass Betrugsversuche in Form von SMS, E-Mails oder Malware unternommen werden könnten. Eine zusätzliche Bedrohung ergibt sich aus der Tatsache, dass in der Vergangenheit auch bei anderen Social-Media-Plattformen wie Facebook große Datenlecks aufgetreten sind. Dadurch wächst das Risiko, dass Kriminelle verschiedene personenbezogene Daten verknüpfen und schließlich die Identität von Verbrauchern übernehmen, um in deren Namen Geschäfte abzuschließen. Es ist bereits bekannt, dass Bank-Mails täuschend echt kopiert werden, was Verbraucher dazu verleiten kann, versehentlich auf betrügerische Links zu klicken. Wenn die Kontrolle über die eigenen Daten verloren geht, können diese für Kriminelle jederzeit nutzbar sein. Somit liegt das Risiko eines Datenlecks in der Zukunft, da gestohlene Daten für potenzielle Missbräuche jederzeit verfügbar sind.

Jobrad-Kunden ist ein Schaden durch das Datenleck entstanden

Nach Artikel 15 der europäischen Datenschutzgrundverordnung (DSGVO) haben Jobrad-Kunden das Recht zu erfahren, ob sie von dem Datenleck betroffen sind, und das Unternehmen ist verpflichtet, innerhalb eines Monats Auskunft darüber zu geben, wie es in Artikel 12 DSGVO vorgeschrieben ist. Die Anwaltskanzlei Dr. Stoll & Sauer vertritt die Ansicht, dass den Betroffenen ein immaterieller Schaden entstanden ist, da die Gefahr von Kriminellen zugenommen hat und ein Identitätsdiebstahl nicht ausgeschlossen werden kann. Einige Gerichte haben bereits Facebook zur Zahlung von Schmerzensgeld verurteilt, da der Social-Media-Riese die Daten seiner Kunden besser hätte schützen müssen, was auf Artikel 82 DSGVO zurückzuführen ist. In diesem Zusammenhang bietet Dr. Stoll & Sauer Jobrad-Kunden eine kostenlose anwaltliche Erstberatung im Online-Check an, um zu überprüfen, ob sie von dem Datenleck betroffen sind und ob ihre Daten auch bei anderen Datenlecks aufgetaucht sind.

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