Wir prüfen Ihren mögliche Betroffenheit
Sind Sie ein Opfer des Deezer-Datenlecks?
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Die Kanzlei Dr. Stoll & Sauer steht Ihnen mit unseren kompetenten Anwälten für IT-Recht zur Seite. Wir verfügen über jahrelange Erfahrung und nehmen nach einer fundierten Prüfung Ihrer Betroffenheit und Beratung alle Formalitäten für Sie in die Hand. Wir kümmern uns um den Kontakt zu Deezer und Ihrer Rechtschutzversicherung. Im Ernstfall setzen wir Ihre Rechte auch vor Gericht erfolgreich durch. Sie können sich bequem zurücklehnen. Wir managen den Rest für Sie.
Skandalöse Informationspolitik des Streaming-Dienstleisters
Deezer-Datenleck aus 2019 schon lange bekannt
Mit Deezer hat es einen ganz großen der Online-Dienste erwischt. Unglaubliche 229 Millionen Datensätze haben Cyber-Kriminelle beim Musik-Streaming-Dienst aus Frankreich abgegriffen. Was besonders auffällig ist: Deezer hat sich lange davor gedrückt, die Kunden zu informieren. Das ist eine typische Strategie, um die Folgen für das Unternehmen klein zu halten. Die Kanzlei Dr. Stoll & Sauer, die ihren Fokus auf IT-Recht hat, berichtet über die bisher bekannten Details des Datenlecks.
- Bereits am 7. Dezember 2022 berichtete erstmals das englischsprachige Online-Magazin „Restore Privacy“ über das Datenleck bei Deezer. Im Sommer 2019 war es Hackern gelungen, 229 Millionen Datensätze von Deezer-Kunden zu stehlen.
- Die Diebe erbeuteten folgende Informationen: komplette Namen, Geburtsdaten, E-Mail-Adressen, Geschlecht, Herkunftsland, Aufnahmedatum und die IP-Adresse der Kunden.
- 14,1 Millionen Kunden sollen in Deutschland betroffen sein.
- Deezer hat nach eigenen Angaben erst am 8. November 2022 vom Datenleck Kenntnis erhalten. In einem kaum auffindbaren Support-Artikel auf der eigenen Website äußerte sich Deezer näher, aber trotzdem sehr vage, zum Datenleck.
- Anfang 2023 nahm das Portal „Have I been Pwned“ die Daten in seinen Bestand auf. In dem Portal können Verbraucher überprüfen, ob sie von einem Datenleck betroffen sind.
- Erst Anfang Februar 2023 informierte das Unternehmen seine Kunden über das Datenleck und beteuert per Mail, dass „keine Informationen über Passwörter oder Zahlungsdaten betroffen“ seien, und „die Folgen scheinen sich in Grenzen zu halten", heißt es auf Englisch. Nähere Informationen zu dem Datenleck selbst fehlen.
Fazit: Das Datenleck bei Deezer stellt für die betroffenen Verbrauchern eine Datenkatastrophe dar und kann als klaren Verstoß gegen den Datenschutz gewertet werden. Deezer hätte die Daten besser schützen müssen. Die zögerliche Informationspolitik und die unglaublich lange Zeit, ehe das Unternehmen den Datenklau entdeckt hat, werfen kein gutes Licht auf Deezer. Bei der Datensicherheit ist wohl geschlampt worden, sonst wäre es zu keinem Datenleck gekommen. Und wie glaubwürdig ist es, dass Deezer über drei Jahre benötigt hat, um das Leck zu entdecken? Erst nach der ersten Veröffentlichung im Online-Magazin gab Deezer dem Druck nach, stellte auf der Website einen schlecht auffindbaren Support-Artikel online. Das Einstellen der Kundendaten auf der Plattform „Have I been pwned“ führte dann dazu, die Kunden zu informieren. Das Unternehmen zeigt wenig Interesse daran, die Hintergründe des Datenlecks aufzuarbeiten.
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