Mercedes stellt E-Smart-Kunden vor Problemen – die Fakten im Überblick
Wie Autohersteller ihre Kunden verärgern und vertreiben können, hat Mercedes mit der Abschaltung der Smart-EQ-App bewiesen: „Unglaublich ... die Abzocke kennt wohl wirklich keine Grenzen mehr“, lässt ein Mercedes-Kunde im Forum „Smart Emotion“ Dampf ab. Die Verbraucherkanzlei Dr. Stoll & Sauer fasst die Fakten zum App-Aus zusammen:
- Abschaltung der App: Mercedes-Benz beendete den Betrieb der Smart-EQ-App und der zugehörigen Dienste zum 31.12.2024.
- Betroffene Modelle: Es sind ausschließlich E-Smart-Fahrer der EQ-Generation betroffen; die neuen #1-Modelle sind nicht betroffen.
- Funktionen der App: Die App ermöglichte wichtige Funktionen wie Ladezustandsanzeige, Ladepunktsuche und Fernsteuerung. Bequemes Vorklimatisieren an der Ladesäule ist danach ebenso Geschichte wie die Fernüberwachung des Ladevorgangs.
- Begründung für die Abschaltung: Mercedes-Benz führt die sukzessive Abschaltung der 2G-/3G-Mobilfunknetze durch Telekommunikationsanbieter als Grund an, obwohl das 2G-Netz offiziell bis Ende 2025 verfügbar sein soll.
- Fehlende Alternativen: Derzeit bietet Mercedes-Benz keinen Ersatz für die wegfallenden Funktionen an.
- Reaktionen der Nutzer: Einige Fahrer betrachten den Wegfall der App als Leistungsminderung ihres Fahrzeugs und ziehen rechtliche Schritte in Betracht.
- Mögliche Lösung: Mercedes könnte für Ersatz sorgen, indem die „Mercedes me App“ für Smart-Nutzer geöffnet wird. Diese App schließt die Smarts bislang jedoch aus. Auch dieser Umstand sorgt in Mercedes-Foren für erheblichen Ärger.
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