Ein Laptop, Kaffeetasse und Brille

558 Fahrzeuge weltweit von Rückruf betroffen

Bentley Bentayga Hybrid: Brandgefahr durch Hochvoltbatterie

31.08.2026

  • Defekte Zellmodule können beim Laden überhitzen 
  • KBA überwacht Rückruf RE25/46 
  • 32 Fahrzeuge in Deutschland betroffen

Bentley ruft weltweit 558 Bentayga Hybrid wegen möglicher Brandgefahr an der Hochvoltbatterie zurück. In Deutschland sind nach den zum KBA-Rückruf 15895R veröffentlichten Angaben 32 Fahrzeuge betroffen. Die europäische Produktsicherheitsplattform Safety Gate veröffentlichte die Warnung SR/00085/26 am 16. Januar 2026 und stuft das Risiko als „ernst“ ein: Zellmodule der Hochvoltbatterie können sich beim Laden überhitzen und im schlimmsten Fall einen Fahrzeugbrand auslösen. 

Die Verbraucherrechtskanzlei Dr. Stoll & Sauer rät betroffenen Haltern, den Rückruf ernst zu nehmen und ihre rechtlichen Möglichkeiten prüfen zu lassen. Gerade bei sicherheitsrelevanten Problemen der Hochvoltbatterie können je nach Einzelfall Ansprüche gegenüber Verkäufer oder Hersteller in Betracht kommen. Eine kostenlose Ersteinschätzung bietet die Kanzlei im E-Mobilitäts-Online-Check.

E-Mobilität

Bentley-Rückruf RE25/46: Hochvoltbatterie kann beim Laden überhitzen

Betroffen sind Bentley Bentayga Hybrid des Modelljahres 2023. Nach den KBA-Angaben wurden die Fahrzeuge zwischen 29. März und 7. November 2023 produziert. Weltweit umfasst die Rückrufaktion 558 Fahrzeuge, davon 32 in Deutschland. 

Die Ursache liegt nach den veröffentlichten Informationen in den Zellmodulen der Hochvoltbatterie:

  • Rückrufcode des Herstellers: RE25/46 
  • KBA-Referenznummer: 15895R 
  • Safety-Gate-Warnung: SR/00085/26 
  • Weltweit betroffen: 558 Fahrzeuge 
  • Deutschland: 32 Fahrzeuge 
  • Produktionszeitraum: 29. März bis 7. November 2023 
  • Gefahr: Überhitzung der Hochvoltbatterie beim Laden und mögliche Brandentwicklung 
  • Maßnahme: Installation einer verbesserten Diagnose-Software; bei festgestellten Auffälligkeiten Austausch eines Batteriemoduls oder der gesamten Hochvoltbatterie. 

Die US-Verkehrssicherheitsbehörde NHTSA liefert zusätzliche technische Details. Danach kommen als mögliche Ursachen entweder Partikelverunreinigungen oder Schäden am Separator innerhalb der Hochvoltbatterie in Betracht. Beides kann während oder kurz nach dem Laden zu einem Kurzschluss führen. Die betroffenen Batterien stammen von Samsung SDI Hungary. 

Kostenlose Ersteinschätzung direkt online abrufen

Informieren Sie sich schnell und sicher. Geben Sie zur Erstellung Ihres persönlichen Zugangs Name, E-Mail-Adresse und Telefonnummer ein. Nach der Registrierung werden alle weiteren Schritte auf unserem abgesicherten Mandanten-Portal durchgeführt.

Auch andere Hersteller haben Probleme mit Hochvoltbatterien

Bentley steht mit der Problematik nicht allein. Rückrufe wegen möglicher Kurzschlüsse und Brandrisiken betreffen inzwischen mehrere Hersteller.

  • Mercedes EQA und EQB: Dr. Stoll & Sauer hat bereits drei erstinstanzliche Urteile gegen Mercedes erstritten. Das Landgericht Stuttgart entschied am 30. Juli 2026 in den Verfahren Az. 53 O 3/26 und Az. 53 O 27/26 zugunsten der von der Kanzlei vertretenen Kläger. Hinzu kommt ein Urteil des Landgerichts Frankfurt (Oder) vom 14. August 2026, Az. 11 O 140/25.
  • Porsche Taycan: Auch beim Taycan führten mögliche Defekte einzelner Batteriezellen zu Rückrufen wegen Kurzschluss- und Brandrisiken.
  • Kia Niro EV: Auch Kia hat Fahrzeuge wegen möglicher Probleme im Bereich der Hochvoltbatterie zurückgerufen.
  • Ford Kuga Plug-in-Hybrid: Wegen eines möglichen Kurzschlusses und Brandrisikos laufen Rückrufmaßnahmen. Dr. Stoll & Sauer führt Verfahren zur Rückabwicklung betroffener Fahrzeuge.

Aus Sicht von Dr. Stoll & Sauer zeigt sich damit, dass die dauerhafte Sicherheit und Funktionsfähigkeit von Hochvoltbatterien zu einem zentralen verbraucherrechtlichen Thema der Elektromobilität geworden ist.

Hochvoltbatterie bleibt sicherheitsrelevanter Schwachpunkt bei E-Autos und Plug-in-Hybriden

Der Rückruf reiht sich in eine Vielzahl von Fällen ein, bei denen Hersteller wegen möglicher Überhitzung oder Brandgefahr an Hochvoltbatterien reagieren mussten. Dr. Stoll & Sauer führt bereits zahlreiche Verfahren im Zusammenhang mit mangelhaften Hochvoltbatterien und Rückrufmaßnahmen verschiedener Autohersteller.

Aus Sicht der Kanzlei sollten betroffene Bentley-Halter insbesondere darauf achten, ob der Rückruf dauerhaft Abhilfe schafft oder ob nach dem Software-Update weiterhin Einschränkungen beziehungsweise Fehlermeldungen auftreten. Bei einem Fahrzeug dieser Preisklasse kann zudem eine erhebliche Beeinträchtigung durch einen sicherheitsrelevanten Hochvoltbatteriemangel rechtlich besonders ins Gewicht fallen.

Dr. Stoll & Sauer bietet Betroffenen eine kostenlose Ersteinschätzung im E-Mobilitäts-Online-Check an.

Was unsere Mandanten sagen

  • Pia Sielaff

    Pia Sielaff
    5/5

    Frau Martina Eller hat sich sehr viel Zeit genommen für die telefonische Beratung. Sie hat mir zugehört und wertvolle Tips gegeben. Ich kann sie 100% weiterempfehlen. Vielen Dank.
  • Manfred Maier

    Manfred Maier
    5/5

    Ich kann die Kanzlei Dr. Stoll & Sauer uneingeschränkt weiterempfehlen. Mein Verfahren zur Rückabwicklung meines PHEV-Fahrzeugs wurde innerhalb von nur ca. 8 Wochen erfolgreich beendet. Ein ganz besonderer Dank geht an Frau Rechtsanwältin Brar für die kompetente Unterstützung und die extrem zügige Begleitung durch das gesamte Verfahren. Die Kommunikation war professionell und das Ergebnis ist …
  • P L

    P L
    5/5

    Ich hatte mit Herrn Malleis nur schriftlich Kontakt, bin aber von seiner Ehrlichkeit beeindruckt. Er gab mir den klaren Hinweis, dass mein Fall wenig Aussicht auf Erfolg hat, anstatt mir ein unnötiges Verfahren zu verkaufen. Damit hat er mir viel Geld erspart. Sehr fair, freundlich und absolut seriös – vielen Dank!

    Immer auf dem Laufenden

    Abonnieren Sie unseren Newsletter

    Schnelle Informationen und Hintergründe helfen Ihnen bei den richtigen Entscheidungen. Profitieren Sie von wichtigen juristischen Informationen aus erster Hand. Wir informieren Sie mit unseren Newslettern über aktuelle Themen wie Abgasskandal, Datenschutzrecht, Verbraucherrechte oder Bankenskandalen.

    Newsletter abonnieren