Welche VW-Modelle sind betroffen?
Die Rückrufe 93MF und 93MV betreffen in Deutschland insgesamt 8.650 Fahrzeuge der Baureihen ID.3, ID.4, ID.7 und ID. Buzz. Ob das eigene Auto dazugehört, kann ein VW-Servicebetrieb anhand der Fahrzeug-Identifizierungsnummer (FIN) prüfen. Für den Cupra Born gibt es einen eigenen Rückruf unter dem Code 93W4.
Was steht im Rückrufschreiben 93MF?
VW warnt in dem Schreiben vom Oktober 2026 vor Überhitzung bei hohem Ladestand. Bis zur Abhilfe sollen betroffene Halter die Vorgaben aus ihrem Schreiben beachten.
- Das Fahrzeug höchstens bis 80 Prozent laden.
- Die beiliegenden Warnaufkleber in der Ladedose und neben dem Fahrzeugdisplay anbringen und andere Fahrer informieren.
- Die Aktion 93MF auch dann durchführen lassen, wenn das Fahrzeug zusätzlich vom früheren Rückruf 93MI betroffen ist.
VW kündigt ein kostenloses Softwareupdate an, das Auffälligkeiten in den Batteriemodulen frühzeitig erkennen soll. Bei Bedarf will VW betroffene Module austauschen. Wann das Update für das angeschriebene Fahrzeug verfügbar ist, geht aus dem vorliegenden Schreiben nicht hervor.
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Können Käufer ihren VW zurückgeben?
Liegt ein Sachmangel vor, können Käufer grundsätzlich zunächst vom Verkäufer verlangen, dass er den Mangel behebt. Scheitert die Reparatur oder bleibt sie trotz angemessener Wartezeit aus, kommen je nach Einzelfall eine Kaufpreisminderung oder ein Rücktritt infrage. Für die Prüfung sind das Rückrufschreiben, der Kaufvertrag und bisherige Werkstattnachweise hilfreich. Wer eine Rechtsschutzversicherung hat, für den übernimmt Dr. Stoll & Sauer die Kommunikation mit dem Versicherer und klärt, ob dieser die Kosten übernimmt. Betroffene Käufer erhalten eine kostenlose Ersteinschätzung im E-Mobilitäts-Online-Check.
Dr. Stoll & Sauer erfolgreich in Verfahren gegen VW
Dr. Stoll & Sauer vertritt Verbraucher unter anderem bei Problemen mit Elektroautos, im Abgasskandal und bei Datenschutzverstößen. Die Kanzleiinhaber wirkten über eine Spezialgesellschaft an der Musterfeststellungsklage des vzbv gegen Volkswagen mit. Das Verfahren führte zu einem Vergleich über 830 Millionen Euro für rund 260.000 Verbraucher. Dr. Stoll & Sauer war damit maßgeblich an der juristischen Aufarbeitung des Abgasskandals beteiligt. Das JUVE-Handbuch empfahl die Kanzlei in mehreren Ausgaben für Kapitalanlageprozesse auf Anlegerseite.
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