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Unfallversicherung

Wer eine Unfallversicherung abschließt, will sich gegen schädigende Ereignisse wie die namensgebenden Unfälle oder auch Invalidität absichern. Doch im „Ernstfall“ erwartet nicht jeden Versicherten die unproblematische Bezahlung der eigenen Schäden. Stattdessen weigert die Versicherung sich, dem Antrag des Versicherten zu entsprechen. Die Gründe, weswegen die Versicherung die begehrte Leistung nicht gewähren will, fallen meist in zwei bestimmte Fallgruppen: Zum einen berufen sich Versicherungen darauf, dass Vorschäden verschwiegen worden seien bzw. dass diese für den Schaden verantwortlich seien. Bisweilen wird deswegen sogar der ursprüngliche Vertragsschluss wegen arglistiger Täuschung angefochten. Zum andere wird argumentiert, dass der Unfall nicht für die eingetretenen Schäden verantwortlich sei. Wenn zwischen dem schädigenden Ereignis und der Schadensmeldung einige Zeit verstrichen ist, werden Versicherten bisweilen versäumte Fristen als Ausschlussgrund entgegengehalten.

Neben den rechtlichen Auseinandersetzungen, ob die Unfallversicherung einzustehen hat, kann auch die gewährte Versicherungsleistung zum Gegenstand von Streitigkeiten werden. So kann der konkrete Grade der Invalidität – und damit die zu zahlende Taxe – von Versicherer und Kunde unterschiedlich bewertet werden. Bei Fragestellungen rund um den Vertrag - ob zum Beispiel bestimmte Fristvereinbarungen in den Vertragswerken rechtmäßig sind - müssen die Allgemeinen Unfallversicherungsbedingungen (AUB) auf den Prüfstand gestellt werden. Denn in der Rechtsprechung wurden bereits verschiedene Klauseln, die in verschiedenen Versionen der AUB verwendet wurden, als unwirksam eingeordnet.

Doch unabhängig davon, aus welchem Grund mit der Unfallversicherung gestritten wird: Rechtsfragen sind meistens von zentraler Bedeutung. Da Versicherungen auf das interne, juristische Knowhow ihrer Mitarbeiter zurückgreifen können, sollten unfallversicherte Kunden sich ebenfalls fachlich-rechtlich unterstützen lassen, um dem Versicherungsunternehmen „auf Augenhöhe“ zu begegnen. Denn nicht jede Ablehnung ist rechtlich haltbar.

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