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Stürmischen
Zeiten nicht allein

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Sanierungsrecht & Gläubigerrechte

Wenn die Geschäfte eines Unternehmens nicht mehr gut laufen, dann liegt der Gedanke an eine Sanierung oder eine Reorganisation nahe. Für Unternehmer ist dies nicht nur eine rein wirtschaftliche Herausforderung – denn sie müssen bei einer Sanierung auch rechtliche „Stolpersteine“ beachten. Denn das Insolvenzrecht entfaltet seine Wirkung nicht erst mit der Insolvenzanmeldung. Vielmehr müssen die insolvenzrechtlichen Regelungen, Haftungstatbestände und auch Straftatbestände nicht erst ab der Insolvenzanmeldung berücksichtigt werden, sondern bereits bei einer Sanierung, die die Insolvenz abwenden soll. Wird dies bei der Sanierung vernachlässigt, kann dies unter Umständen unangenehme Konsequenzen für die Geschäftsführung haben.

Doch auch über Haftungsfragen hinaus bringt die rechtliche Durchdringen von Sanierungen für Unternehmer besondere Fragestellungen mit sich: Denn bereits die Frage, wie die Sanierung konkret durchgeführt werden kann, hängt auch davon ab, wie nah bzw. fern das Unternehmen der Insolvenz ist oder ob es sich bereits im Insolvenzverfahren befindet. Denn es gibt verschiedene Optionen, die zudem innerhalb der rechtlichen Grenzen flexibel gestaltet werden können. Für manche Unternehmer ist ein reguläres Insolvenzverfahren ein sinnvoller Weg. Für andere Unternehmen können Sanierungsmöglichkeiten jenseits des „klassischen“ Insolvenzverfahrens wie beispielsweise das Schutzschirmverfahren mit einem Insolvenzplan offen stehen. Eine Sanierung, bei der das Insolvenzrecht beachtet wird, ist die sinnvolle Lösung, wenn eine (drohende) Insolvenz im Raum steht. Die Anwälte der Kanzlei Dr. Stoll & Sauer begleiten Ihre Unternehmenssanierung und betreuen die insolvenzrechtlichen Aspekte.

Ein wichtiger Baustein, der bei einer Sanierung unbedingt berücksichtigt werden muss, sind die Rechte der Gläubiger. Denn diese Rechte sind einerseits Abwehrrechte, auf die Gläubiger sich berufen können. Andererseits können manche Rechtspositionen innerhalb bestimmter Grenzen gestaltet werden. Sofern ein Schuldenmoratorium, ein Schuldenschnitt oder eine sonstige schmerzhafte Mitwirkung der Gläubiger erforderlich ist, ist bei eine Sanierungsplanung das richtige Verhandlungsgeschick von größter Bedeutung. Nach unserer Erfahrung gelingt dies selten im Alleingang durch den Unternehmer. Auch Gläubiger, die bereit sind eine Sanierung mitzutragen, glauben meist erst an den Ernst der Lage, wenn ein im Insolvenzrecht tätiger Anwalt die Situation darlegt und die Alternativen zu einer Sanierung aufzeigt.

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