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Vor bösen Überraschungen

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Vertragshändler

Der Vertrieb von Waren oder Dienstleistungen eines anderen Unternehmens kann viele verschiedene Formen haben. Eines der gängigen Modelle ist die Tätigkeit als Vertragshändler. Diese haben zwar eine Vertriebsvereinbarung mit einem Unternehmen, treten am Markt unter eigenem Namen auf. Im Unterschied zu Handelsvertretern werden Vertragshändler auch nicht auf Provisionsbasis tätig, sondern wirtschaften auf eigene Rechnung mit Gewinn oder Verlust. Franchisenehmer hingegen sind einerseits wirtschaftlich selbstständig wie Vertragshändler, andererseits müssen sie sich an einen einheitlichen Außenauftritt des Unternehmens halten.

Doch obwohl es sich um verbreitete Vertriebsarten handelt, gibt es kein spezielles Vertragshändler- oder Franchisegesetz. In der Praxis stehen die Verträge im Mittelpunkt. Für die Hersteller und Händler bringt dies viel Gestaltungsfreiraum mit sich. Wenn es um den konkreten Vertrag geht führt dies rasch zu der Frage, ob der Vertragsentwurf die Gestaltungsmöglichkeiten sinnvoll nutzt: Damit beim Vertragsende für beide Seiten keine bösen Überraschungen (und somit Stoff für Konflikte) drohen, sollte bereits der Vertrag bereits vor dem Abschluss vorausschauende Regelungen enthalten.

Beide Vertragspartner müssen sich daher auseinandersetzen, welche Vor- und Nachteile eine bestimmte Regelung hat und ob es vielleicht auch Alternativen gibt. Praktisch besonders relevant sind Gebietsschutzklauseln, aber auch die Regelungen rund um das Vertragsende. Denn bisweilen können rechtliche Ansprüche auch dann entstehen, wenn die Vertragspartner nicht damit rechnen. Beispielsweise hat die Rechtsprechung bei bestimmten Vertriebsmodellen und Vertrags auch bei den nicht auf Provisionsbasis arbeitenden Vertragshändlern nachvertragliche Ausgleichspflichten wie bei den Handelsvertretern angenommen. Daher sollte bei einem umsichtig gestalteten Vertragsverhältnis der Rechtsprechung und deren Vertragsauslegungen Rechnung getragen werden.

Doch nicht nur das Vertragsverhältnis mit dem Hersteller bringt für Vertragshändler Rechtsfragen mit sich. Sind Angestellte im Betrieb tätig, dann müssen sich die Händler als Arbeitgeber auch mit dem Arbeits- und Sozialversicherungsrecht auseinandersetzen. Wenn sich Sie als Vertragshändler, Franchisenehmer oder Hersteller sich mit Rechtsfragen oder auch Streitigkeiten befassen müssen, unterstützten die Anwälte der Kanzlei Dr. Stoll & Sauer Sie gerne.

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