03.02.2017 Sonstiges

Oberlandesgericht Oldenburg erblickt in mangelnder Aufklärung über Liquidationsrisiko eine Beratungsfehler

Das Oberlandesgericht (OLG) Oldenburg hatte über den Fall einer von der Kanzlei Dr. Stoll & Kollegen vertretenen Anlegerin zu entscheiden, die im Jahr 2008 in den offenen Immobilienfonds DEGI International investierte. 

Der Fonds hatte zu diesem Zeitpunkt bereits die Anteilsrücknahme ausgesetzt. Dennoch wurde die Anlegerin bei der Anlageberatung nicht darauf hingewiesen, dass die Schließung eines offenen Immobilienfonds in die Auflösung münden kann. Da die Liquidation gesetzlich vorgesehen ist, wenn binnen zwei Jahren eine Wiedereröffnung nicht gelingt, entschied das OLG Oldenburg, dass es sich um einen Beratungsfehler handelt.

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