13.06.2016 Sonstiges

MPC Rendite-Fonds Leben plus III - Schadensersatz für Anleger

Die Münchmeyer Petersen Capital AG, kurz MPC, legt seit 1994 geschlossene Fonds auf und bezeichnet sich selbst als das größte börsennotierte Emissionshaus. Mitunter wurden eine Reihe von geschlossenen Lebensversicherungsfonds auf dem Markt platziert, hierunter auch der MPC Rendite-Fonds Leben plus III. Der MPC Rendite-Fonds Leben plus III investiert in „gebrauchte“ deutsche Kapitallebens- sowie zu einem geringen Anteil auch in Rentenversicherungen. Für den MPC Rendite-Fonds Leben plus III war geplant, dass das Investitionsvolumen mit rund 75 % über Fremdkapital finanziert werden sollte.

Emittiert wurde der MPC Rendite-Fonds Leben plus III im Jahr 2004, allerdings verläuft dessen Entwicklung nicht wie von den Initiatoren geplant: die Geschäftsführung teilte den Anlegern des MPC Rendite-Fonds Leben plus III Ende 2011 mit, dass der Gesamtmittelrückfluss vor Steuern bis zum Laufzeitende voraussichtlich nur rund 82 % betragen wird. Anleger des MPC Rendite-Fonds Leben plus III haben also einen Kapitalverlust zu befürchten.

Anleger des MPC Rendite-Fonds Leben plus III, die die sich realisierenden Verluste allerdings nicht eingehen wollen, sollten den vorzeitigen Ausstieg aus der Anlage überprüfen lassen. Hierzu eignet sich ein Anspruch auf Schadensersatz gegenüber den Anlageberatern, wenn diese den Anleger bezüglich des MPC Rendite-Fonds Leben plus III falsch beraten haben, da sie in einem solchen Fall zur Rückabwicklung verpflichtet sind.

Eine Falschberatung der Banken liegt vor, wenn die Anleger bei Beteiligungserwerb nicht ordnungsgemäß anleger- und anlagegerecht über die Risiken des MPC Rendite-Fonds Leben plus III aufgeklärt wurden. Oftmals wurde ihnen hierbei versichert, dass es sich um eine sichere Anlage handele. Diese Aussage seitens der Anlageberater ist aber grob falsch, da es sich bei dem MPC Rendite-Fonds Leben plus III um eine unternehmerische Beteiligung handelt, bei der das Risiko des Totalverlusts der Einlage besteht. Weiterhin können Schadensersatzansprüche aus der Verletzung von Aufklärungspflichten auch dann bestehen, wenn die Banken den Anlegern verschwiegen haben, dass sie für die erfolgreiche Vermittlung der Anteile an dem MPC Rendite-Fonds Leben plus III von der Fondsgesellschaft Provisionen (Kick-Backs) erhalten haben.

Mit Blick auf eine drohende Verjährung sollten sich Anleger des MPC Rendite-Fonds Leben plus III allerdings nicht mehr allzu lange Zeit mit der Realisierung ihrer Ansprüche lassen, da bei Eintritt der Verjährung die objektiv bestehenden Ansprüche nicht mehr durchgesetzt werden können.


AKTUELL: 04.12.2012 – MPC rechnet mit erheblichen Verlusten für Anleger

Die Anzeichen mehren sich, dass die verschiedenen Fonds der MPC Renditefonds Leben Plus-Serie am Ende deren Anleger Verluste bescheren werden. Von Seiten der Fonds wurde bekannt gegeben, dass wohl keiner der MPC Lebensversicherungsfonds das von den Anlegern investierte Geld zurückzahlen wird können und dass Verlust von bis zu einem Drittel und mehr zu befürchten sind.