13.06.2016 Sonstiges

Dr. Peters DS-Fonds Nr. 132 DS Activity und DS Agility – Hilfe für Anleger des Schiffsfonds

Im Jahr 2008 brachte das Dortmunder Emissionshaus Dr. Peters den Schiffsfonds DS-Fonds Nr. 132 DS Activity und DS Agility auf den Markt. In dem geschlossenen Fonds wurden von 523 Anleger ca. 21,7 Mio. Euro angelegt (Mindestbeteiligungssumme: 20.000 Euro). Mit Hilfe dieses Geldes und Fremdkapital wurden die beiden baugleichen Feedervollcontainerschiffe erworben. Die Laufzeit des Dr. Peters DS-Fonds Nr. 132 DS Activity und DS Agility ist bis zum Ende des Jahres 2025 angesetzt.

Die Hälfte der Darlehen des Dr. Peters DS-Fonds Nr. 132 DS Activity und DS Agility wurden in japanischen Yen aufgenommen. Solche Fremdwährungskredite bescherten einer stattlichen Anzahl von Schiffsfonds erhebliche finanzielle Probleme. Da der Kurs des Yen nach der Finanzkrise in die Höhe schnellte, ist die Kredittilgung für die Schiffsfonds erheblich teurer als geplant. Ein weiterer wunder Punkt für die Anleger des Dr. Peters DS-Fonds Nr. 132 DS Activity und DS Agility sind die nicht erwartungsgemäßen Ausschüttungen.

Anleger, die angesichts der mageren Rückzahlung ihres investierten Geldes mit dem Dr. Peters DS-Fonds Nr. 132 DS Activity und DS Agility unzufrieden sind, sollten sich von einem Fachanwalt für Bank- und Kapitalmarktrecht beraten lassen. So kann im Rahmen einer rechtlichen Überprüfung der Beteiligung an dem Schiffsfonds geklärt werden, ob Anleger des Dr. Peters DS-Fonds Nr. 132 DS Activity und DS Agility sich ohne Verluste von ihrer Kapitalanlage trennen können. Dies kann beispielsweise durch die Überprüfung der Anlageberatung auf Fehler erreicht werden.

Zu den typischen Fehlern einer Anlageberatung zählt die unzureichende Aufklärung der Anleger über Risiken. Daher war nicht jedem Anleger bekannt, dass ein Schiffsfonds wie der Dr. Peters DS-Fonds Nr. 132 DS Activity und DS Agility unternehmerischen Charakter hat. Wie bei jedem Unternehmen besteht das Risiko des Totalverlusts des eingesetzten Kapitals. Dieses Risiko widerspricht allerdings dem Konzept einer sicheren Kapitalanlage oder gar einer Altersvorsorge. Auch müssen Anleger des Dr. Peters DS-Fonds Nr. 132 DS Activity und DS Agility sich dessen bewusst sein, dass das reguläre Ende des Fonds erst im Jahr 2025 vorgesehen ist. Wegen dieser langen Laufzeit und des nicht geregelten Zweitmarkts für „gebrauchte“ Fondsanteile können Anleger des Dr. Peters DS-Fonds Nr. 132 DS Activity und DS Agility sich nicht jederzeit problemlos von ihren Beteiligung trennen. Auch mussten Anleger über eventuelle Vermittlungsprovisionen (kick backs), die bei der erfolgreichen Vermittlung von Schiffsfonds oft und üppig flossen, aufgeklärt werden.

Anleger des Dr. Peters DS-Fonds Nr. 132 DS Activity und DS Agility, die das Gefühl haben, dass ihre Anlageberatung diese oder ähnliche Defizite aufwies, sollten sich von einem Fachanwalt für Bank- und Kapitalmarktrecht helfen lassen. Wurden Anleger falsch beraten, sind die Chancen, dass sie sich von ihrer Beteiligung an dem Schiffsfonds trennen können und Schadensersatz fordern können, gut. Im Idealfall wird der Schadensersatzbetrag sogar verzinst. Anleger des Schiffsfonds Dr. Peters DS-Fonds Nr. 132 DS Activity und DS Agility sollten sich an einen Fachanwalt für Bank- und Kapitalmarktrecht wenden, um abklären zu lassen, ob sie sich verlustfrei von ihrer Beteiligung lösen können.