Abgasskandal bei Wohnmobilen Ist Ihr Wohnmobil vom Abgasskandal betroffen?

Rechtsanwaltskanzlei Dr. Stoll & Sauer kämpfen im Abgasskandal
Rechtsanwalt Dr. Stoll gibt ein Interview bei der Bundespresskonferenz
Rechtanwalt Dr. Ralf Stoll bei der Bundespressekonferenz

Bei Tausenden Reisemobilen sind die Abgaswerte manipuliert. Es drohen Wertverlust und Fahrverbote. Wir beraten Sie und setzen Ihre Rechte durch. Mehr als 20.000 Mandanten vertrauen uns im Abgasskandal.

✔ Onlineprüfung Ihres Falls

✔ kostenlos & unverbindlich

✔ schnell, sicher, zuverlässig

Autokonzerne verbrennen Ihr Geld - Wir holen es zurück!

Profis wie der VZBV und der ACE vertrauen Dr. Stoll & Sauer

Die Verbraucherkanzlei Dr. Stoll & Sauer ist eine der führenden Kanzleien im Dieselskandal. In mehr als 20.000 Verfahren haben wir unzählige positive Urteile erstritten und tausende außergerichtliche Vergleiche zugunsten unserer Mandanten ausgehandelt.

Auch die erste Musterfeststellungsklage gegen VW haben unsere beiden Inhaber stellvertretend für den Verbraucherzentrale-Bundesverband (vzbv) erfolgreich mit einem 830-Millionen-Vergleich abgeschlossen. Derzeit führen sie die zweite Musterfeststellungsklage an – diesmal gegen die Daimler AG. Auch hier werden Dr. Ralf Stoll und Ralph Sauer die Ansprüche der Verbraucher in einem Musterverfahren belegen und erneut Rechtsgeschichte schreiben.

So kommen Sie zu Ihrem Geld oder einem neuen Reisemobil

  • Lupe

    Daten-Übermittlung & Prüfung

    Sie übermitteln uns Ihre Daten. Wir prüfen Ihren Fall kostenlos, schnell und unverbindlich. Ganz bequem online in unserem sicheren Mandantenportal.

  • Handschlag

    Kostenlose Erstberatung - Mandatserteilung

    Wir zeigen Ihnen Ihre Möglichkeiten auf, berechnen Ihre Ansprüche und kümmern uns um die Deckungszusage Ihrer Rechtschutzversicherung, wenn Sie uns ein Mandat erteilen möchten.

  • Geld zurück

    Schadensersatz, Rückabwicklung oder Neufahrzeug

    Nach Gerichtsverfahren oder Vergleich erhalten Sie ein neues Fahrzeug oder können Ihr Fahrzeug zurückgeben und erhalten den Kaufpreis (abzgl. Nutzungsentschädigung) zurück oder Sie erhalten eine Einmalzahlung als Schadensersatz und behalten Ihr Fahrzeug. 

Kostenlose Erstberatung direkt online abrufen


 
Wohnmobil Dieselskandal

Wohnmobile in Abgasskandal verwickelt!

Prüfen Sie jetzt Ihren Anspruch

Kostenlose Erstberatung

Individuelle Auswertung Ihrer Lage:

 Schnell  Sicher  Kostenlos

Wohnmobile im Abgasskandal verwickelt

Prüfen Sie jetzt Ihren Anspruch:

Individuelle Auswertung Ihrer Lage:
✔ Schnell ✔ Sicher ✔ Kostenlos

Bisher kann zwar nicht davon ausgegangen werden, dass die Wohnmobilhersteller, die manipulierte Motoren von Fiat, Iveco, Daimler und VW verwendet haben, von dieser Täuschung wussten. Aus diesem Grund richten sich alle Klagen im Wohnmobil-Abgasskandal gegen die Motorenhersteller.

Ja. Kläger dürfen auch in ihrem Heimatland Klage gegen ausländische Hersteller im Dieselskandal erheben und müssen kein ausländisches Gericht zur Geltendmachung Ihrer Ansprüche anrufen. Dazu hat der Europäische Gerichtshof (EuGH) im Juli 2020 ein eindeutiges Urteil gefällt.

Viele Wohnmobil-Halter rüsten Ihr Fahrzeug nach dem Kauf durch nachträgliche Einbauten wie Klimaanlagen, Heizungen oder Solaranlagen auf. Da diese Nachbauten Ihr Fahrzeug weiter aufwerten, können die dafür entstandenen Kosten im Rahmen der Schadensersatzklage auch eingefordert werden.

Im Abgasskandal von Fiat Chrysler hat das Bundesverkehrsministerium aktiv eingegriffen und dafür gesorgt, dass manipulierte Motoren in Reise- und Wohnmobilen auf deutschen Straßen fahren dürfen. Hier liegt nach Ansicht der Kanzlei Dr. Stoll & Sauer ein klarer Fall von Staatshaftung vor. FCA manipuliert mit seinen Motoren die Abgasreinigung und hat an die Verbraucher minderwertige Fahrzeuge verkauft. Hier Fakten, was im Skandal alles bekannt und geschehen ist und wie unverfroren KBA und Verkehrsministerium die Hände in den Schoß gelegt haben, obwohl europäisches Recht gebrochen worden ist:

  1. In den USA klagten bereits 2015 Investoren wegen angeblich irreführender Angaben zu Dieselabgasen gegen FCA. Erst im April 2019 einigte sich Fiat Chrysler im Rechtsstreit mit US-Anlegern auf einen Vergleich. Der Autokonzern akzeptierte eine Zahlung von 110 Millionen Dollar (98 Millionen Euro).
     
  2. Im Frühjahr 2016 ließ die Deutsche Umwelthilfe (DUH) im Zuge des Diesel-Abgasskandals vom VW auch die Abgaswerte von Fahrzeugen anderer Hersteller überprüfen. Der Fiat 500X Euro 6 sprengte laut einer Mitteilung vom 9. Februar 2016 mit 1777 mg/km Stickoxid bei einer Untersuchung durch die Berner Hochschule alle Normen. Euro 6 erlaubt einen Ausstoß von 80 mg/km Stickoxid.
     
  3. Das von der DUH informierte Kraftfahrt-Bundesamt überprüfte nun ebenfalls Fiat-Fahrzeuge. Im April 2016 fiel neben dem Fiat 500X auch der Fiat Ducato Euro 5 negativ auf. Das KBA stellte klar, dass das System der Abgasrückführung (AGR) in seiner Wirksamkeit reduziert arbeitet. Das ist letztlich eine Beschreibung für das Vorhandensein einer unzulässigen Abschalteinrichtung. Der Ducato dient als Basisfahrzeug für die Reise- und Wohnmobilbranche.
     
  4. Wenig später informierte die Bosch GmbH das Bundesverkehrsministerium darüber, dass der Autozulieferer an Fiat unzulässige Abschalteinrichtungen geliefert hatte. Bosch war im Zuge der Untersuchungen zum VW-Abgasskandals ins Visier der Ermittler geraten und packte in einem Gespräch am 14. April 2016 beim KBA gegen Fiat aus.
     
  5. Im Mai 2016 forderte das KBA Fiat und die italienische Zulassungsbehörde dazu auf, Maßnahmen zu ergreifen, um sicherzustellen, dass die hergestellten Fahrzeuge mit dem genehmigten Typ in Übereinstimmung gebracht werden. Für die italienische Behörde besteht jedoch bis heute kein Handlungsbedarf.
     
  6. Das KBA beabsichtigte, die Typengenehmigung für Reise- und Wohnmobile mit Fiat-Motoren zu verweigern. Am 25. Mai 2016 intervenierte die Geschäftsleitung von Knaus Tabbert brieflich beim damaligen CSU-Generalsekretär Andreas Scheuer und bat um eine Lösung des Problems. Der wandte sich am 3. Juni 2016 per Mail an den damaligen Bundesverkehrsminister und Parteifreund Alexander Dobrindt. Am 14. Juni 2016 wurde das KBA gestoppt und die Reise- und Wohnmobile erhielten wieder eine Genehmigung. Die deutschen Hersteller sollten keine Nachteile durch eine Fahrzeugtechnik erleiden, die sie nicht zu verantworten hatten.
     
  7. Am 31. August 2016 informierte das Bundesverkehrsministerium die EU-Kommission über die Ergebnisse des KBA.
     
  8. Im Mai 2017 leitete die EU-Kommission aufgrund des Fiat 500X ein Vertragsverletzungsverfahren gegen die italienische Regierung ein.
     
  9. 2017 begannen Ermittlungen in den USA gegen den Konzern. Die US-Umweltbehörde EPA fand acht Abschalteinrichtungen in Fahrzeugen mit Fiat-Motoren. Am 22. Mai 2017 reichte die US-Justizbehörde für die EPA Klage gegen FCA ein. Fiat stritt jedoch ab, die Dieselfahrzeuge manipuliert zu haben. Um die Klage und eine weitere des Bundesstaats Kalifornien beizulegen, zahlte FCA im Januar 2019 mehr als 500 Millionen Dollar (434 Millionen Euro). Zudem musste FCA rund 300 Millionen Dollar für Entschädigungen von US-Autobesitzern sowie Rückrufe und Reparaturen von Dieselwagen bezahlen. Der mitangeklagte deutsche Zulieferer Bosch sollte bis zu 27,5 Millionen Dollar zahlen. 
     
  10. Am 17. Mai 2018 reichte die EU-Kommission vor dem EuGH Klage unter anderem gegen Italien ein. Deutschland, Italien, Luxemburg und das Vereinigte Königreich sollen die EU-Vorschriften für die Typgenehmigung von Fahrzeugen missachtet haben.
     
  11. Am 22. Juli 2020 kam es durch die Staatsanwaltschaft Frankfurt zu Durchsuchungen von Büroräumen bei FCA in Deutschland, Italien und der Schweiz. Die Staatsanwaltschaft Frankfurt ermittelt gegen den Konzern wegen Betrugs. Betroffen sind Multijetmotoren der Abgasnormen Euro 5 und 6 der Baujahre 2014 bis 2019. Der seit 2016 schwelende Diesel-Abgasskandal kochte in Deutschland wieder hoch. Es geht um den Verdacht des Betrugs im großen Stil.
     
  12. Die Staatsanwaltschaft Frankfurt bestätigt auf der Webseite des Polizeipräsidiums Hessen, dass gegen Fiat Chrysler wegen Motoren mit den Abgasnormen Euro 5 und Euro 6 ermittelt wird. Das Jahr spielt offensichtlich keine Rolle mehr. „Neuere Fahrzeuge, die die Abgasnorm EUR 6dTemp erfüllen, sind nicht Bestandteil der (…) Ermittlungen“, heißt es auf der Website.
     
  13. Das Landgericht Koblenz hat am 1. März 2021 FCA erstmals in Deutschland aufgrund vorsätzlicher und sittenwidriger Schädigung eines Verbrauchers verurteilt (Az. 12 O 316/20).
     
  14.  Für die ermittelnde Staatsanwaltschaft Frankfurt ist mittlerweile offensichtlich klar, dass FCA-Motoren der Abgasnormen Euro 5 und 6 mit Abschalteinrichtungen manipuliert werden. Sie seien „amtsbekannt“, heißt es in einem Schreiben der Ermittlungsbehörde, die der Kanzlei vorliegt.
     
  15. Das Kraftfahrt-Bundesamt (KBA) wird endlich aktiv: Die Zulassungsbehörde hat mit Schreiben vom 23. April 2021 erhöhte Stickoxid-Abgaswerte bei Wohnmobilen durch eigene Untersuchungen bestätigt. Jetzt prüft das KBA Schritte, wie die Abgasmanipulation an den Motoren wieder entfernt werden kann.  
     
  16. Hintergrund der Aktivitäten des KBA ist die EU-Verordnung 2018/858. Die deutsche Zulassungsbehörde hat damit sogar Spielraum für einen Rückruf, Einschränkung der Zulassung, sogar Fahrzeuge vom Markt zunehmen ist möglich. Dabei ist es unerheblich, dass die Typgenehmigung der Motoren in Italien erteilt wurde.

Mithilfe einer Individualklage haben Sie die Möglichkeit, rechtlich gegen die Hersteller und/oder den Verkäufer vorzugehen. Dabei stehen Rückabwicklung des Kaufvertrages, Schadensersatz oder Umtausch gegen ein sauberes Fahrzeug als Möglichkeiten offen.

Die Antwort ist: Schnell handeln! Die Begründung: Wenn Ihr Dieselfahrzeug länger gefahren wurde, hat es durch diese Nutzung an Wert verloren. Betroffene erhalten somit eine Schadensersatzsumme abzüglich der Nutzungsentschädigung. Zu dem besteht die Gefahr der Verjährung. Daher sollten Sie am besten noch heute handeln und Klage erheben!

Eine Software in der Motorsteuerung erkennt die Prüfstandssitutation und manipuliert die Abgaswerte für den Testzeitraum. Der Schadstoffausstoß im Normalverkehr weicht jedoch von den ermittelten Werten ab und ist deutlich höher als der erlaubte Ausstoß. Dabei sind zahlreiche Techniken im Einsatz. Die kriminelle Energie der Hersteller ist hier offensichtlich grenzenlos.

Wir empfehlen so lang wie möglich von einem Software-Update abzusehen. Unsere Erfahrungswerte im Abgasskandal zeigen, dass das Update negative Auswirkungen auf den Motor Ihres Fahrzeugs hat und zu einem erhöhten Spritverbrauch führt.

Wird Ihnen bei Verweigerung eines verpflichtenden Updates mit einer Stilllegung gedroht, sollten Sie schnell handeln und Klage erheben. Nutzen Sie unsere kostenlose Erstberatung, wenn Sie die drohende Motorschäden und die Wertminderung durch das Software-Update nicht hinnehmen möchten. Wir vertreten Sie gerne im Abgasskandal!

Nach aktueller Rechtsprechung haben Geschädigte sehr hohe Chancen auf eine Rückabwicklung des Kaufvertrags, auch wenn keine verpflichtenden Rückrufaktionen vom Kraftfahrt-Bundesamt (KBA) vorliegen – das zeigen zunehmend verbraucherfreundliche Urteile .

Gegen Herausgabe des Fahrzeugs wird Ihnen der ursprüngliche Kaufpreis abzüglich einer sogenannten Nutzungsentschädigung erstattet. Wir prüfen Ihren konkreten Fall und finden die beste Lösung für Sie!

Ja. Wenn Sie bereits bei Kauf des Fahrzeugs eine Rechtsschutzversicherung abgeschlossen haben, ist eine Individualklage gegen den VW-Konzern weitestgehend kostenlos für Sie. Sie müssen höchstens eine vorher vereinbarte Selbstbeteiligung entrichten. Die Rechtsschutzversicherung übernimmt dann die restlichen Kosten zur Durchsetzung Ihrer Ansprüche. Erteilen Sie uns ein Mandat und wir kümmern uns um alles Notwendige!

Dr. Stoll & Sauer helfen Ihnen bei einer Individualklage im Abgasskandal und gestalten das Verfahren für Sie so einfach, wie es uns nur möglich ist, denn wir wissen um die Unannehmlichkeiten, die ein Rechtsstreit mit sich bringen kann. So funktioniert es:

  • Legen Sie einen persönlichen Onlinezugang zu unserem Mandantenportal an.
  • Geben Sie die Daten ein, die wir für eine Prüfung Ihrer Chancen benötigen. In der Regel ist das schnell erledigt und wir brauchen nur wenige Angaben.
  • Nach Eingang Ihrer Daten erhalten Sie sofort eine Beurteilung Ihrer Chancen und mit welcher Entschädigung Sie rechnen können.
  • Die Erstprüfung Ihrer Chancen ist völlig unverbindlich und kostenlos!
  • Wir unterstützen Sie auch bei der Deckungsanfrage bei Ihrer Rechtsschutzversicherung, sodass Ihnen dabei keine Kosten entstehen.
Rechtsanwaltskanzlei Dr. Stoll & Sauer kämpfen im Abgasskandal

7 gute Gründe uns mit Ihrem Fall zu beauftragen

  1. Vorreiter und eine der erfolgreichsten Kanzleien im Abgasskandal
  2. Tausende positive Urteile und Vergleiche für unsere Mandanten
  3. Hochspezialisierte Anwälte im Abgasskandal
  4. Profis wie der VZBV und ACE vertrauen uns
  5. 830 Millionenvergleich mit VW in der Musterfeststellungsklage
  6. Professionelle & überwiegend digitale Abwicklung Ihres Falles
  7. Sie sind Teil einer großen Klägergemeinschaft, die Druck auf die Hersteller ausüben kann

In 3 Schritten zu Ihrem Recht:

  1. Daten-Übermittlung & Prüfung
  2. Kostenlose Erstberatung & Mandatserteilung
  3. Klage einreichen & Schadensersatz erhalten

Kostenlose Erstberatung direkt online abrufen