SolarWorld AG Anleihe 10/17 – Fachanwalt informiert über Rechte der Anleger

Die SolarWorld AG brachte im Jahr 2010 ihre erste Unternehmensanleihe heraus: Die festverzinsliche Anleihe 6,125 % SolarWorld AG 10/17 (WKN: A1CR73, ISIN: XS0478864225). Nachdem die SolarWorld AG im Januar 2013 Einschnitte bei Verbindlichkeiten des Unternehmens, „insbesondere bei den ausgegebenen Anleihen“ ankündigte, stellt sich für die betroffenen Anleger die Frage, was auf sie zukommen wird. Denn der offiziellen Pressemitteilung vom 24.01.2013 ist nicht zu entnehmen, in welcher Form und in welchem Umfang die angekündigten Einschnitte erfolgen sollen.

Unabhängig davon, wie die konkreten Einschnitte aussehen werden, ist anzunehmen, dass die angekündigten Maßnahmen auf einer Gläubigerversammlung beschlossen werden. Wird eine solche Gläubigerversammlung angesetzt, sollten gerade Kleinanleger darauf achten, dass bei Beschlüssen ihre Rechte gewahrt werden. Zum einen ist ihr eingesetztes Kapital betroffen, zum anderen ist es für Kleinanleger oftmals nicht einfach, sich ausreichend „Gehör“ zu verschaffen.



Anleger, die in die SolarWorld AG Anleihe 10/17 investierten und angesichts der anstehenden Veränderungen befürchten, dass ihre Interessen als Kleinanleger gefährdet sind, können sich an einen Fachanwalt für Bank- und Kapitalmarktrecht wenden. Sie können sich bei der anstehenden Sanierung – wie auch immer sie konkret aussehen mag – anwaltlich vertreten lassen, um ihre Rechte zu wahren. Dies kann zusätzlich den Vorteil einer gebündelten Interessenwahrnehmung haben, bei der der einzelnen Stimme eines jeden Anlegers mehr Beachtung zukommt.



Unabhängig von den aktuellen Geschehnissen können Anleger ihre Anlageberatung überprüfen lassen



Darüber hinaus können auch weitere rechtliche Ansatzpunkte für die Anleger der SolarWorld AG Anleihe 10/17 überprüft werden. Beispielsweise bestehen Schadensersatzansprüche, wenn ein Anleger vor der Investition beraten wurde und die Beratung fehlerhaft war. Solchen Ansprüche bestehen dann, wenn die Anlageberatung nicht mit den höchstrichterlichen Anforderungen an eine ordnungsgemäße Anlageberatung vereinbar war.



Groß umrissen weist eine ordnungsgemäße Anlageberatung zwei Schritte auf: Zunächst müssen die Ziele und Wünsche des Anlegers in Erfahrung gebracht werden und anhand dieser Vorgaben sollen die Berater eine passende Kapitalanlage auswählen. Die ausgewählte Kapitalanlage soll in einem zweiten Schritt umfassend und realistisch vorgestellt werden. Hierzu gehört, dass die Anleger über die Risiken informiert werden. Dazu gehört im Fall einer Anleihe z. B. das Verlustrisiko.



Anleger der Anleihe SolarWorld AG 10/17, die befürchten, falsch beraten worden zu sein, sollten sich nicht scheuen, sich an einen Fachanwalt für Bank- und Kapitalmarktrecht zu wenden. Denn nicht immer sind schadensersatzauslösende Beratungsfehler für Anleger ohne Weiteres erkennbar.

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