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OwnerShip Feeder Duo – Schiffsfonds in der Krise: Insolvenzverfahren MS Stadt Hameln

Die Zitterpartie um die Schiffe der Schiffsbeteiligungen OwnerShip Feeder Duo hat im Fall der MS Stadt Hameln einen ungünstigen Ausgang genommen. Das Fondstelegramm meldet, dass am 24.07.2012 das Insolvenzverfahren über die MS Stadt Hameln eröffnet wurde. Für die Anleger sind dies nicht die ersten Schwierigkeiten, mit denen sie konfrontiert werden. Bereits im Jahr 2010 musste der Schiffsfonds OwnerShip Feeder Duo saniert werden. Im Frühjahr 2012 wurde vom Manager Magazin über Notverkaufspläne im Zusammenhang mit Bankenforderungen berichtet.

Fünf Jahre nach dem Start des Schiffsfonds ist die MS Stadt Hameln insolvent



Das Hamburger Emissionshaus OwnerShip platzierte den Schiffsfonds OwnerShip Feeder Duo im Jahr 2007 auf dem Markt. Die Anleger brachten rund 16,5 Mio. Euro Eigenkapital in den Schiffsfonds ein. Zwei Containerschiffe gehören dem Fonds OwnerShip Feeder Duo. Bei der MS Stadt Lauenburg und der jetzt insolventen MS Stadt Hameln handelt es sich um kleinere Vollcontainerschiffe, die beide im Jahr 2007 vom Stapel liefen. Für die Anleger stellt sich jetzt auch die Frage, wie es mit dem zweiten Fondsschiff, der MS Stadt Lauenburg weitergehen wird.



Was können die Anleger des Schiffsfonds OwnerShip Feeder Duo nach der Insolvenzanmeldung unternehmen? Im Rahmen einer rechtlichen Überprüfung der Schiffsbeteiligung kann geklärt werden, welche Alternativen den Anlegern offen stehen und ob ein verlustfreier Ausstieg ermöglicht werden kann. Ein Fachanwalt für Bank- und Kapitalmarktrecht kann prüfen, ob bei der Anlageberatung Fehler passierten und ob deshalb Schadensersatzansprüche der Anleger im Raum stehen.



Schadensersatz bei Falschberatung



Beispielsweise versäumten Banken und Anlageberater häufig, die Anleger ausreichend über die Risiken eines Schiffsfonds aufzuklären. Dass es sich bei einem Schiffsfonds um ein Unternehmen mit den entsprechenden Verlustrisiken handelt, führt die Insolvenzanmeldung der MS Stadt Hameln den Anlegern des OwnerShip Feeder Duo vor Augen. Auch über weitere Risiken wie die lange Laufzeit eines Schiffsfonds oder dass ein problemloser Verkauf der Fondsanteile nicht jederzeit möglich ist, musste aufgeklärt werden. Bei Schiffsfonds kassierten Banken oder Anlageberater oft erhebliche Vermittlungsprovisionen, von denen die Anleger nichts ahnten, obwohl Berater darüber aufklären müssen.



Wurden diese oder ähnliche Pflichten durch die Banken oder Anlageberater verletzt, bestehen für die Anleger des OwnerShip Feeder Duo gute Chancen, dass sie sich von ihrer Beteiligung an dem mit Insolvenzproblemen belasteten Schiffsfonds trennen und Schadensersatz von Banken und Anlageberatern fordern können. Die Anleger des OwnerShip Feeder Duo sollten daher nicht zögern, sich an einen Fachanwalt für Bank- und Kapitalmarktrecht zu wenden. Anleger der Schiffsbeteiligung können so ihre individuellen Chancen, ob sie sich von ihrer Schiffsbeteiligung trennen und erfolgreich Schadensersatz fordern können, ausloten lassen.

 

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