MPC: Weitere Schiffsfonds wurden zu Opfern der Krise

Der Schiffsfonds MPC MS Rio Stora ist das jüngste Opfer der Krise der Transportschifffahrt. Und der Fonds ist nicht der einzige MPC Schiffsfonds, der mit krisenbedingten Schwierigkeiten zu kämpfen hat. Hilfe für Anleger der betroffenen Schiffsfonds.

Ein Schiffsfonds nach dem anderen kentert. Die Krise der Schifffahrt erreicht im Sommer 2012 eine neue Dimension. Die Schiffsfonds und Schiffsbeteiligungen des Anbieters MPC werden von der Schifffahrtskrise ebenfalls nicht ausgespart. Jüngstes Krisenopfer unter den Schiffsfonds ist der Fonds MPC Santa P Schiffe. Dieser Schiffsfonds hat - wie so viele andere – mit niedrigen Einkünften zu kämpfen. Die Hälfte der 6 Schiffe des Fonds kann nur einen Bruchteil der erwarteten und benötigten Einnahmen erzielen. Daher musste ein Sanierungskonzept für den Fonds geschmiedet werden, über das die Anleger des MPC Santa P Schiffe demnächst entscheiden müssen. Und nur wenige später erreicht die Anleger des MPC MS Rio Stora die Nachricht, dass auch ihr Schiffsfonds vor großen Schwierigkeiten steht.





Sommer 2012 lehrt Schiffsfonds das Fürchten





Die Misere dieser MPC Schiffsfonds ist beileibe kein Einzelfall im Sommer 2012. Weder bei MPC noch auf dem gesamten Schifffahrtsmarkt. Fast jeden Tag werden neue Insolvenzanmeldungen und Rettungspläne bekannt. Und da MPC ein großer Anbieter von Schiffsbeteiligungen ist, sind natürlich MPC Schiffsfonds von der Krise betroffen, wenn auch nicht jeder Fonds mit existenzbedrohenden Problemen zu kämpfen hat. Für Anleger, denen MPC Schiffsfonds vielfach als sichere Kapitalanlage angepriesen wurden, dürfte die oftmals mehr als dürftige Entwicklung ihres Schiffsfonds ernüchternd sein. Und da sich die Krise der Schifffahrt in der jüngsten Zeit zuspitzt, ist eine generelle Entwarnung für MPC Schiffsfonds noch verfrüht.





Die Gründe für die aktuelle Krise der Schifffahrt der Transportschifffahrt sind so einfach zu begreifen wie schwierig zu bekämpfen: Wegen der weltweit stagnierenden Konjunktur ist die Nachfrage nach Schiffstransporten verhalten. Gleichzeitig wurde (gerade durch Schiffsfonds) in den vergangenen Jahren eine Überangebot an Transportkapazitäten aufgebaut, da immer neue Schiffe vom Stapel liefen. Heute konkurrieren (zu) viele Schiffe um die vorhandenen Aufträge. Die gezahlten Charterraten für Schiffstransporte können nicht allen Schiffen das wirtschaftliche Überleben sichern. Für jene Schiffsfonds, deren Schiff der Konkurrenz nicht gewachsen war, bedeutete das allzu oft Aus.





Was können Anleger kriselnder MPC Schiffsfonds unternehmen?





Dennoch müssen Anleger, deren MPC Schiffsfonds von der Krise überrollt wird, nicht einfach tatenlos zu sehen, wie ihr investiertes Geld gefährdet wird. Ein Fachanwalt für Bank- und Kapitalmarktrecht kann prüfen, wie gut die Chancen der betroffenen Anleger sind, dass sie Schadensersatz fordern können. Da die Anlageberatung durch Banken und Finanzberater oft zu wünschen übrig ließ, haben Anleger gute Chancen, Schadensersatz wegen Falschberatung zu fordern. Beispielsweise wurde kaum ein Anleger auf die hohen Provisionen hingewiesen, die bei der Vermittlung von Beteiligungen an Schiffsfonds häufig an die Berater flossen. Auch musste Anlegern erläutert werden, wie ein Schiffsfonds funktioniert und dass es sich bei einem Schiffsfonds nicht um ein sicheres Sparbuch handelt, sondern um ein Unternehmen. Dass Unternehmen auch in gefährliche finanzielle Schieflagen geraten können, mussten Anleger mitten in der Schifffahrtskrise bereits erfahren. Daher sollten Anleger der MPC Schiffsfonds, die wissen möchten, wie gut ihre individuellen Chancen auf Schadensersatz sind, nicht zögern und sich von einem Fachanwalt für Bank- und Kapitalmarktrecht beraten lassen.





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