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MPC Reefer Flottenfonds 1 – Keine guten Aussichten im Krisensommer 2012

Der MPC Reefer Flottenfonds 2 fordert die Anleger auf, Ausschüttungen zurückzuzahlen. Mehr noch, über die bisher erhaltenen Ausschüttungen hinaus fordert der Schiffsfonds weiteres Kapital. Damit bestätigen sich die im Jahr 2012 in der Fachpresse gehegten Befürchtungen. Die weiteren Perspektiven, falls nicht genug Geld für den MPC Reefer Flottenfonds zusammenkommt, sind nicht erfreulich. Schlimmstenfalls ist das Geld der Anleger in Gefahr. Ob die Anleger eine "Finanzspritze" für den MPC Reefer Flottenfonds 2 als sinnvoll erachten, müssen diese selbst entscheiden.

Bei dem Fonds MPC Reefer Flotte 1 handelt es sich um einen Dachfonds, der in 14 Schiffsgesellschaften investiert. Die Schiffsgesellschaften wiederum betreiben die Kühlschiffe MS Lombok Strait, MS Luzon Strait, MS Comoros Stream, MS Polarstream, MS Polarlight, MS Elsebeth, MS Emerald, MS Elvira, MS Esmeralda, MS Timor Stream, MS Southern Bay, MS Eastern Bay, MS Santa Maria und MS Santa Lucia. Die Beteiligungen an dem MPC Reefer Flotte 1 wurde zum Beispiel von der Postbank vertrieben.

Was können die Anleger in dieser Situation unternehmen?

Eine Möglichkeit, die Anlegern des Fonds MPC Reefer Flotte 1 offen steht, ist die rechtliche Überprüfung ihrer Kapitalanlage. Ein Fachanwalt für Bank- und Kapitalmarktrecht kann abklären, welche Alternativen Anlegern offen stehen. Zum Beispiel kann geprüft werden, ob bei der Anlageberatung Fehler passierten und ob deshalb Schadensersatzansprüche der Anleger im Raum stehen.

Beispielsweise versäumten Banken und Anlageberater häufig, die Anleger ausreichend über die Risiken eines Schiffsfonds aufzuklären. So wurden Schiffsfonds oftmals als sichere und für die Altersvorsorge geeigneten Kapitalanlagen angepriesen, obwohl es sich um Unternehmen mit den entsprechenden Verlustrisiken handelt. Auch über weitere Risiken wie die lange Laufzeit eines Schiffsfonds musste aufgeklärt werden. Bei Schiffsfonds kassierten Banken häufig Vermittlungsprovisionen, von denen die Anleger nichts ahnten, obwohl Berater darüber aufklären müssen.

Wurden diese oder ähnliche Pflichten durch die Banken verletzt, bestehen für die Anleger des MPC Reefer Flotte 1 gute Chancen, dass sie sich von ihrer Beteiligung an dem Schiffsfonds trennen können und Schadensersatz von Banken und Anlageberatern fordern können. Angesichts der ungewissen Zukunftsperspektiven des MPC Reefer Flotte 1 sollten dessen Anleger nicht zögern, sich an einen Fachanwalt für Bank- und Kapitalmarktrecht zu wenden. Anleger des Schiffsfonds MPC Reefer Flotte können so ihre individuellen Chancen klären lassen, ob sie sich von ihrer Schiffsbeteiligung trennen und erfolgreich Schadensersatz fordern können.

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