Jedes
Invest
Bringt Risiken

MPC Offen Flotte - MS "Santa B Schiffe" GmbH & Co. KG - Schadensersatz

Anleger des MPC Offen Flotte - MS Santa B Schiffe werden um Nachschuss gebeten

Spitzt sich die Lage bei dem Schiffsfonds MPC Offen Flotte - MS "Santa B Schiffe" GmbH & Co. KG dramatisch zu? Einem Schreiben vom 10.05.2012, das an die Anleger des Schiffsfonds gerichtet ist, lässt sich die Bitte um einen Nachschuss entnehmen. So sollen die Anleger des MPC Offen Flotte - MS Santa B Schiffe weitere bis zu 10 % ihrer Anlagesumme dem in finanzieller Schieflage befindlichen Fonds zur Verfügung stellen. Anleger, die angesichts der ausgefallenen Ausschüttungen der letzten Zeit ohnehin unzufrieden sind und sich nicht auf weitere finanzielle Zugeständnisse einlassen möchten, sollten sich von einem Fachanwalt für Bank- und Kapitalmarktrecht beraten lassen.

MPC Fonds 283 – "MPC Offen Flottenfonds" - Santa B Schiffe: Die Krise in der Schifffahrt findet noch kein Ende: auch der von Münchmeyer Petersen Capital (MPC) aufgelegte geschlossene Schiffsfonds MPC Offen Flotte – MS Santa B Schiffe befindet sich nun in einer wirtschaftlichen Schieflage. Der MPC Offen Flotte – MS Santa B Schiffe ist ein Dachfonds, der in den Jahren 2006 und 2007 platziert wurde. Als Dachfonds investiert der MPC Offen Flotte – MS Santa B Schiffe in 14 Containerfrachter, wobei 8 Schiffe davon in 5-jähriger Festcharter fahren, die restlichen 6 hingegen in Tagescharter.

Bei dem MPC Offen Flotte – MS Santa B Schiffe bleiben, wie bei so vielen anderen Schiffsfonds auch, die Einnahmen der Schiffe weit hinter den prospektierten Erträgen zurück. Dies führt natürlich dazu, dass Ausschüttungen an die Anleger des MPC Offen Flotte – MS Santa B Schiffe nicht möglich sind und auch die Kreditraten nicht mehr planmäßig getilgt werden können. Da erst einmal nicht mit einem Anstieg der Chartereinnahmen der 14 Schiffe zu rechnen ist, droht den Anlegern des MPC Offen Flotte – MS Santa B Schiffe der Totalverlust ihres investierten Kapitals.

Anleger des MPC Offen Flotte – MS Santa B Schiffe, die einen solchen Kapitalverlust allerdings nicht riskieren wollen, sollten sich an einen im Kapitalanlagerecht tätigen Rechtsanwalt wenden, da in vielen Fällen eine fehlerhafte Anlageberatung festgestellt werden kann, sodass ein Schadensersatzanspruch gegenüber den Banken besteht, welcher diese zur Rückabwicklung der Anlage verpflichtet.

Eine Falschberatung der Anlageberater ist gegeben, wenn diese die Anleger der MPC Offen Flotte – MS Santa B Schiffe bei Beteiligungserwerb nicht über die Risiken des geschlossenen Schiffsfonds aufgeklärt haben: so musste vor allem über das Totalverlustrisiko der Einlage aufgeklärt werden, welches bei einer unternehmerischen Beteiligung wie geschlossenen Schiffsfonds immer besteht.

Hinzu kommt, dass der MPC Offen Flotte – MS Santa B Schiffe einen Teil seiner Kredite in JPY aufgenommen hat, die Einnahmen aber in US$ erzielt, sodass ein erhebliches Währungsrisiko besteht. Dieses Risiko könnte bei dem hohen Fremdkapitalanteil des MPC Offen Flotte – MS Santa B Schiffe dazu führen, dass es sogar zu einer Zahlungsunfähigkeit des Fonds und zur Kreditkündigung mit anschließender Verwertung der Schiffe kommen könnte. Somit mussten die Anleger des MPC Offen Flotte – MS Santa B Schiffe auch über dieses Risiko umfassend aufgeklärt werden.

Weiterhin tragen Anleger des MPC Offen Flotte – MS Santa B Schiffe auch das sogenannte Zweitmarktrisiko: viele Berater haben in diesem Zusammenhang nicht darauf hingewiesen, dass die Beteiligung an dem MPC Offen Flotte – MS Santa B Schiffe nicht verkauft werden kann, da ein geregelter Zweitmarkt hierfür nicht besteht. Falls trotzdem ein Käufer gefunden wird, müssen hingegen erhebliche Verluste in Kauf genommen werden, da der Preis deutlich unter dem investierten Kapital liegt.

Schließlich mussten Anleger des MPC Offen Flotte – MS Santa B Schiffe auch auf Provisionen (Kick-Backs) der Banken oder Anlageberater hingewiesen werden, die diese für die Vermittlung des Schiffsfonds erhalten haben. Bei freien Anlageberatern muss eine Aufklärung erfolgen, wenn der Anteil der Vertriebskosten an dem von den Anlegern aufgebrachten Kapital mehr als 15 % beträgt. Im Fall des MPC Offen Flotte – MS Santa B Schiffe lagen diese weit über diesem Wert, sodass bei einer fehlenden Aufklärung hierüber ebenfalls eine Falschberatung vorliegt und Schadensersatz verlangt werden kann.
Geschädigte Anleger des MPC Offen Flotte – MS Santa B Schiffe sollten also nicht mehr zögern, falls sie das Gefühl haben im oben genannten Sinne falsch beraten worden zu sein, da sie nur so eine reelle Chance haben, ihr investiertes Geld zurückzuerlangen.

Diese News gehört zu diesem Fall

Bank- & Kapitalmarktrecht

MPC Schiffsfonds

Die MPC Münchmeyer Peter Capital AG legte seit den 1990er Jahren zahlreiche Schiffsfonds auf. Nach eigenen Angaben wurden 125 mit insgesamt 221 Schiffen initiiert. Das Gesamtvolumen soll ca. € 2,99...Weiterlesen

Haben Sie Interesse an einer kostenlosen Erstberatung? Kontaktieren Sie uns: