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MPC Rendite-Fonds Leben plus II - Schadensersatz für Anleger

Seit 1994 ist die Münchmeyer Petersen Capital AG am Markt für geschlossene Fonds tätig und bezeichnet sich selbst als das größte börsennotierte Emissionshaus hierfür. Unter anderem legte die MPC auch geschlossene Lebensversicherungsfonds auf, wie den MPC Rendite-Fonds Leben plus II. Bei diesem sollten deutsche Kapitallebens- und zu einem kleineren Anteil auch Rentenversicherungen am Zweitmarkt erworben werden. Geplant war für den MPC Rendite-Fonds Leben plus II rund 75 % des Investitionsvolumens über Fremdkapital zu finanzieren.

Allerdings steht es um die wirtschaftliche Situation des MPC Rendite-Fonds Leben plus II derzeit nicht zum Besten, sodass für die Anleger ein Kapitalverlust zu befürchten ist: die Geschäftsführung teilte den Anlegern des MPC Rendite-Fonds Leben plus II Ende 2011 mit, dass der Gesamtmittelrückfluss vor Steuern bis zum Laufzeitende 2017 voraussichtlich nur rund 72 % betragen wird. Schon seit 2009 zeichnete sich diese Entwicklung für den MPC Rendite-Fonds Leben plus II ab, da bis dato nur 41,8 % an Rückflüssen gezahlt wurden, wohingegen laut Prospekt aber 75 % hätten geleistet werden sollen. Grund für die schlechte Entwicklung des MPC Rendite-Fonds Leben plus II ist, dass die Erlöse aus den Ablaufleistungen und die tatsächlich laufende Verzinsung deutlich unter den Prognosen liegen. Zurückzuführen ist dies mitunter auf die rückläufigen Überschussbeteiligungen.



Anleger des MPC Rendite-Fonds Leben plus II, die von ihrer Anlage enttäuscht und eventuelle Verluste daraus nicht zu tragen bereit sind, haben die Möglichkeit Ansprüche aus einer fehlerhaften Anlageberatung – falls eine solche vorgelegen hat – gegenüber ihren beratenden Banken und Anlageberatern geltend zu machen. Bei Erfolg sind diese schließlich dazu verpflichtet, die Anlage an dem MPC Rendite-Fonds Leben plus II rückabzuwickeln, sodass den Anlegern im besten Fall keine Verluste aus dem Geschäft mit dem MPC Rendite-Fonds Leben plus II entstehen.



Eine Falschberatung der Banken ist vor allem dann gegeben, wenn die Anleger nicht ordnungsgemäß anleger- und anlagegerecht über die Risiken des MPC Rendite-Fonds Leben plus II informiert wurden, ihnen z.B. das Risiko eines Totalverlusts der Einlage vollständig verschwiegen wurde. Oftmals wurde Anlegern die Beteiligung an dem MPC Rendite-Fonds Leben plus II auch als sicher dargestellt, was aber aufgrund der erheblichen Verlustrisiken nicht gelten kann. Schließlich können Ansprüche der Anleger auch dann entstehen, wenn die Banken die Anleger über die von ihnen erhaltenen Kick-Back-Zahlungen (Provisionen) für die Vermittlung der Anteile an dem MPC Rendite-Fonds Leben plus II nicht informiert haben.



Allerdings ist Anlegern des MPC Rendite-Fonds Leben plus II zu raten nicht mehr allzu lange zu zögern, da die Ansprüche aus der Anlage an dem MPC Rendite-Fonds Leben plus II taggenau in 10 Jahren ab dem Erwerb der Anteile verjähren.





AKTUELL: 04.12.2012 – MPC rechnet mit erheblichen Verlusten für Anleger



Die Anzeichen mehren sich, dass die verschiedenen Fonds der MPC Renditefonds Leben Plus-Serie am Ende deren Anleger Verluste bescheren werden. Von Seiten der Fonds wurde bekannt gegeben, dass wohl keiner der MPC Lebensversicherungsfonds das von den Anlegern investierte Geld zurückzahlen wird können und dass Verlust von bis zu einem Drittel und mehr zu befürchten sind.

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