MPC Reefer Flottenfonds 2

Die weltweite Finanzkrise macht der Schifffahrtsbranche immer noch Schwierigkeiten, da viele unter den sinkenden Charterraten zu leiden haben. Auch um den Reefer-Flottenfonds (MPC Fonds Nr. 287, Reefer Flottenfonds 1) der MPC Münchmeyer Petersen Capital Vermittlung GmbH steht es nicht gerade gut: die Ausschüttungen an die rund 5.700 Anleger bleiben weit hinter dem Prospekt zurück, in den letzten Jahren gab es für die Anleger des Reefer-Flottenfonds der MPC Münchmeyer Petersen Capital sogar überhaupt nichts.

Im Mai 2010 hat auch noch die finanzierende Bank eine Sondertilgung in Höhe von USD 5 Millionen auf die Yen-Tranche des Darlehens des Reefer-Flottenfonds der MPC Münchmeyer Petersen Capital gefordert, da die kreditvertraglichen Vereinbarungen anhaltend überschritten wurden.

Fraglich ist es also, wie es mit dem Reefer-Flottenfonds der MPC Münchmeyer Petersen Capital, welcher ein Fondsvolumen von ca. 144 Mio. Euro hat, welches er in 14 Kühlschiffe investiert, weitergehen wird. Anleger beteiligten sich an der Beteiligungsgesellschaft Reefer Flottenfonds GmbH & Co. KG. In dem Prospekt des MPC Reefer Flottenfonds finden sich Unzulänglichkeiten, die Anleger nun nutzen können, um Schadensersatz geltend zu machen. Ein großer Teil der Anlegergelder wurde für weiche Kosten aufgewendet und ist nicht direkt in die Schiffe investiert worden. Auch das Währungsrisiko durch die Investition in Yen ist unseres Erachtens nicht hinreichend dargestellt worden.

Anleger des Reefer-Flottenfonds 1 der MPC Münchmeyer Petersen Capital sollten sich deshalb an einen im Kapitalanlagerecht tätigen Rechtsanwalt wenden, um ihre Schadensersatzansprüche gegen die Anlageberater überprüfen zu lassen, da nur hierdurch Verluste vermieden werden können. Diese Ansprüche entstehen, wenn Anleger falsch oder unzureichend über die Risiken eines Schiffsfonds beraten wurden, insbesondere wenn sie auch nicht auf das mögliche Totalverlustrisiko hingewiesen wurden. Auch wenn Innenprovisionen des Emissionshauses MPC Münchmeyer Petersen Capital an den Anlagevermittler gegenüber dem Anleger verschwiegen wurden (kick-backs), führt dies zu Schadensersatzansprüchen.

Aber auch Anleger des im Jahre 2007 aufgelegten MPC Reefer Flottenfonds 2 sollten sich beraten lassen, da auch dieser Schiffsfonds nicht so läuft, wie es sich die Anleger vorgestellt haben. Seit 2008 besteht bei Schiffsfonds eine Krise, die weiter anhält. In der letzten zeit häufen sich nun wieder negative Nachrichten über die Insolvenz von Schiffsfonds. Anleger des MPC Reefer Flottenfonds 2 sollten daher rechtzeitig handeln, bevor es zu spät ist.

 

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