MPC MS Santa Laetitia und MS Santa Liana – Falsche Anlageberatung löst Schadensersatzanspruch bei Schiffsfonds aus

Im Jahr 2007 brachte das Emissionshaus MPC Capital einen Dachfonds auf den Markt, welcher sich an den beiden Schiffsfonds MPC MS Santa Laetitia und MPC MS Santa Liana beteiligte – dementsprechend wurde der Dachfonds MPC MS Santa Laetitia und MS Santa Liana benannt. Über die Zielfonds beteiligt sich der Schiffsfonds an den zwei Containerschiffen. Eine für dessen Anleger unerfreuliche Entwicklung des Schiffsfonds sind die bereits mehrfach ausgefallenen Ausschüttungen.

Angesichts dieser Entwicklung wird deutlich, dass es sich bei Schiffsfonds keineswegs um verlässliche und sichere Kapitalanlagen handelt. Wurde Anlegern der Schiffsfonds MPC MS Santa Laetitia und MS Santa Liana dennoch als sichere Anlage empfohlen, handelt es sich um eine falsche Empfehlung. Schiffsfonds sind Unternehmen mit sämtlichen damit einhergehenden Risiken. Zu diesen Risiken zählen auch das Insolvenzrisiko oder das Totalverlustrisiko. Solche Risiken darf eine sichere Kapitalanlage aber nicht aufweisen.



Schiffsfonds bergen Risiken und sind keine sicheren Kapitalanlagen



Darüberhinaus bestehen diverse weitere Risiken, auf die die Anleger vor der Investition in den Schiffsfonds MPC MS Santa Laetitia und MS Santa Liana hingewiesen werden mussten. Zum Beispiel ergeben sich aus den Yen-Krediten des Schiffsfonds Risiken. Zum einen kann – wie geschehen – sich der Wechselkurs ändern, zum anderen können Banken bei einem ungünstigen Verhältnis zwischen dem Kreditwert und dem Wert des Schiffs weitere Sicherheiten verlangen. Erhielten die Berater für die Vermittlung der Schiffsbeteiligung – wie so oft – hohe Provisionen, stellt sich die Frage nach einer ordnungsgemäßen Aufklärung der Anleger hierüber. Über die Risikoaufklärung hinaus bestehen noch weitere Pflichten, um Anleger ordnungsgemäß über eine Kapitalanlage aufzuklären.



Empfehlen Berater Anlegern eine bestimmte Kapitalanlage, wie zum Beispiel einen Schiffsfonds wie den MPC MS Santa Laetitia und MS Santa Liana, muss diese zu den Wünschen des Anlegers passen. In einem zweiten Schritt müssen die Berater auch umfassend über die Kapitalanlage informieren: Wie funktioniert das Anlagemodell und welche Risiken bestehen? Die Berater dürfen also nicht nur die Vorteile und Chancen eines Finanzprodukts anpreisen, sie müssen auch über dessen Risiken aufklären. Dies gilt insbesondere dann, wenn ein Anleger sich zuvor noch nie an einem geschlossenen Fonds beteiligt hatte. Wurde gegen eine dieser Pflichten verstoßen, bestehen Schadensersatzansprüche wegen falscher Anlageberatung.



Schadensersatz bei falscher Anlageberatung



Für Anleger des Schiffsfonds MPC MS Santa Laetitia und MS Santa Liana, die bei ihrem Anlageberatungsgespräch falsch beraten wurden, bestehen gute Chancen, dass sie sich von ihrer Beteiligung an dem Schiffsfonds trennen können und Schadensersatz fordern können. Die Anleger des MPC MS Santa Laetitia und MS Santa Liana sollten nicht zögern, sich von einem Fachanwalt für Bank- und Kapitalmarktrecht beraten zu lassen. Anleger können so ihre individuellen Chancen ausloten lassen, ob sie sich von ihrer Schiffsbeteiligung trennen und erfolgreich Schadensersatz fordern können.



Weitere Informationen:



www.schiffsfonds.eu

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