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Bringt Risiken

MPC Japan 1 – Fachanwalt berät Anleger

Ungewisse Aussichten für das Jahr 2013
Laut eines Berichts der Fondszeitung (Ausgabe 25/12) könnten auf den Immobilienfonds MPC Japan 1 im Jahr 2013 weitere Probleme zukommen. Demnach soll die japanische Beteiligungsgesellschaft wohl nicht in der Lage sein, das auslaufende Hypothekendarlehen abzulösen, sodass im Sommer 2013 Zwangsmaßnahmen von der Bank zu befürchten seien. In diesem Fall müssten sich die Anleger auf Einbußen einstellen.

Der Sommer bringt für die Anleger des Fonds MPC Japan 1 keine guten Nachrichten mit sich. Der geschlossene Immobilienfonds befindet sich nach einem Bericht der Fondszeitung (Ausgabe 12/2012) in einer bedenklichen Verfassung. So kürzte der Mieter des Objekts Ashikaga die Miete. Zusätzlich bringt eine Abwertung der Immobilien des MPC Japan 1 den Fonds in eine brenzlige Lage. Der Wert der Immobilien beläuft sich nach der neuen Bewertung auf nur noch 76 % des Darlehensbetrags. Damit kommt der MPC Japan 1 der sogenannten loan-to-value-Grenze (75 %) bedrohlich nahe. Wird die loan-to-value-Grenze unterschritten, kann die Bank Zwangsverkäufe fordern.

Neue Abwertung im Juli 2012?

Der Immobilienfonds MPC Japan 1 unternahm laut Fondszeitung eine Sondertilgung um Zwangsmaßnahmen der Banken zu verhindern. Auch seien verschiedene Rettungskonzepte in der Diskussion. Möglicherweise wird der MPC Japan 1 diese Sanierungskonzepte in Kürze dringend benötigen. Nach Informationen der Fondszeitung wird bei einer am 01.07.2012 anstehenden Neubewertung der Fondsobjekte mit einer erneuten Abwertung gerechnet. Dann könnten die Banken ihre angedrohten Zwangsverkäufe vielleicht in die Tat umsetzen. Für die Anleger des MPC Japan 1, die ohnehin auf ihre Ausschüttungen verzichten müssen, wird die Zitterpartie wohl noch andauern.

Für Anleger des MPC Japan 1, die angesichts dieses Debakels das Schlimmste für ihr investiertes Geld befürchten, sollten sich von einem Fachanwalt für Bank- und Kapitalmarktrecht beraten lassen. So kann geklärt werden, ob Anleger des MPC Japan 1 sich von ihrer Beteiligung an dem geschlossenen Immobilienfonds trennen können. Ein möglicher Ansatzpunkt, um dies zu erreichen, ist eine Überprüfung, ob die Anlageberatung durch Banken und Berater in Ordnung war. Oder ob sie – wie so häufig – Fehler und Defizite aufwies.

Fehler in der Anlageberatung können zu Schadensersatz führen

Zu den typischen Fehlern einer Anlagerberatung gehört, dass die Beteiligung an einem Immobilienfonds wie dem MPC Japan 1 als Baustein einer sicheren Altersvorsorge angepriesen wurde. Auch zählen geschlossene Immobilienfonds nicht zu den sicheren Geldanlagen, da Immobilienfonds Unternehmen sind, denen – wie es den Anlegern des MPC Japan 1 momentan vor Augen geführt wird - auch das Risiko des Totalverlusts des investierten Gelds innewohnt. Auch der jederzeitige Verkauf der Beteiligungen ist nicht sichergestellt, da es keinen geregelten Zweitmarkt für Anteile an geschlossenen Fonds gibt. Zu den häufigen Versäumnissen von Banken und Anlageberatern gehört, dass sie die Anleger nicht über eventuelle Vermittlungsprovisionen (kick backs) aufklärten.

Sollten die Banken oder Anlageberater gegen diese oder ähnliche Pflichten verstoßen haben, bestehen gute Chancen für die Anleger des MPC Japan 1, dass sie sich von ihrer Beteiligung an dem Immobilienfonds lösen können und Schadensersatz von Banken oder Beratern fordern können. Sollten Anleger des MPC Japan 1 das Gefühl haben, dass sie in ihrem Anlageberatungsgespräch nicht vollumfänglich von Banken oder Anlageberatern aufgeklärt wurden, sollten sie nicht zögern, sich an einen Fachanwalt für Bank- und Kapitalmarktrecht zu wenden.
 

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