Lehman Brothers – Oberlandesgericht Frankfurt bestätigt Schadensersatzanspruch von Lehman-Geschädigtem

Mit Urteil vom 17.02.2010 bestätigte das Oberlandesgericht Frankfurt a.M. (Aktenzeichen: 17 U 207/09) eine Entscheidung des Landgerichts Frankfurt a.M. aus dem Jahre 2009. Dort war die Sparkasse Frankfurt a.M. verurteilt worden, einem Rechtsanwalt Schadensersatz in Höhe von € 7.000.- zu bezahlen. Der Anwalt hatte im Jahre 2007 den Betrag in Lehman-Zertifikate investiert, nachdem ihm die Papiere zuvor telefonisch von der Sparkasse empfohlen wurden.

Das Landgericht und das Oberlandesgericht Frankfurt störte insbesondere die telefonische Beratung des Anlegers. Eine solche sei nicht geeignet, die Risiken einer solchen Anlage ausreichend darzustellen. Die Geschäftserfahrenheit des Rechtsanwalts ließen die Gerichte hingegen nicht gelten. Auch ein solcher Kunde muss über die Risiken einer Geldanlage aufgeklärt werden. Für viele Lehman-Geschädigte ist das Urteil eine weitere Bestätigung, dass die Banken nicht hinreichend über die Risiken der Lehman-Zertifikate aufgeklärt haben.

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