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Bringt Risiken

König & Cie. Twinfonds I – Schadensersatz für Anleger

Die im April 2011 beschlossene Sanierung des Schiffsfonds König & Cie. Twinfonds I ist umgesetzt. Ein Teil des Rettungskonzepts sieht vor, dass Anleger auf Ausschüttungen für das Jahr 2011 verzichten. Doch angesichts der aktuellen Schifffahrtskrise stellt sich die Frage, wann die Anleger das nächste Mal auf Ausschüttungen hoffen dürfen. Denn ein Grundproblem der Schifffahrtskrise ist das Überangebot an Transportkapazität, dem einen stagnierende Nachfrage gegenüber steht. Da nach wie vor Schiffe vom Stapel laufen, wird das Zuviel an Schiffen auch nicht kurzfristig abgebaut werden können. Dies wirkt sich mittel- bis langfristig auf den Schifffahrtsmarkt und damit auch auf Schiffsfonds aus. Zumal der König & Cie. Twinfonds I über eine lange Laufzeit bis ins Jahr 2023 verfügt.

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Zwar ist der König & Cie. Twinfonds I durch die Sanierung zunächst gesichert, jedoch sollten Anleger nicht den Tag vor dem Abend loben. Doch was können Anleger des Schiffsfonds, die dem – auch durch Anlegergeld finanzierten – Rettungskonzept skeptisch gegenüberstehen, tun? Eine Möglichkeit ist, dass Anleger des König & Cie. Twinfonds I sich von einem Fachanwalt für Bank- und Kapitalmarktrecht beraten lassen. Im Rahmen einer rechtlichen Überprüfung kann geklärt werden, ob Anleger des König & Cie. Twinfonds I sich verlustfrei von ihrer Beteiligung an dem Schiffsfonds lösen können. Dies kann beispielsweise durch die Überprüfung der Anlageberatung auf Fehler erreicht werden.



Zu den typischerweise vorkommenden Fehlern einer Anlageberatung zählt, dass Anleger nicht ausreichend auf Risiken hingewiesen wurden. Daher war nicht jedem Anleger bei der Investition in den König & Cie. Twinfonds I bewusst, dass ein Schiffsfonds ein Unternehmen ist. Daher besteht – wie bei jedem Unternehmen – das Risiko des Totalverlusts des eingesetzten Kapitals. Dieses Risiko widerspricht allerdings dem Konzept einer sicheren Kapitalanlage oder einer Altersvorsorge. Auch muss Anlegern des König & Cie. Twinfonds I beim Erwerb der Beteiligung bewusst gewesen sein, dass sie sich wegen der langen Laufzeit des Fonds und wegen des nicht geregelten Zweitmarkts für „gebrauchte“ Fondsanteile nicht jederzeit problemlos von ihren Beteiligungen trennen können. Des Weiteren wurden Anleger nicht immer über eventuelle Vermittlungsprovisionen (kick backs), die bei der erfolgreichen Vermittlung von Schiffsfonds oft und üppig flossen, aufgeklärt.



Anleger des Schiffsfonds König & Cie. Twinfonds I, die das Gefühl haben, dass ihre Anlageberatung diese oder ähnliche Fehler aufwies, sollten sie sich von einem Fachanwalt für Bank- und Kapitalmarktrecht helfen lassen. Wurden Anleger falsch beraten, sind die Chancen, dass sie sich von ihrer Beteiligung an dem Schiffsfonds trennen können und Schadensersatz fordern können, gut. Im Idealfall wird der Schadensersatzbetrag sogar verzinst. Somit kann die Beratung durch einen Fachanwalt für Bank- und Kapitalmarktrecht Anleger des König & Cie. Twinfonds I, die sich von ihrem Schiffsfonds trennen möchten, Möglichkeiten aufzeigen.

 

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