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König & Cie. Renditefonds 70 MS Cape Ray – Hilfe für Anleger, Schadensersatz

Der geschlossene Schiffsfonds Renditefonds 70 MS Cape Ray wurde im Jahr 2008 vom Emissionshaus König & Cie. auf den Markt gebracht. Die Anleger des König & Cie. Renditefonds 70 MS Cape Ray investierten insgesamt rund 33 Mio. Euro in den Fonds, dessen Mindestbeteiligung 10.000 Euro betrug. Dieses Geld legte der Schiffsfonds in dem 2007 gebauten Massengutfrachter MS Cape Ray an.

Rund 3 Jahre nach dem Start des Schiffsfonds König & Cie. Renditefonds 70 MS Cape Ray mussten die Anleger ernüchtert auf die Ausschüttungen für das Jahr 2010 verzichten. Mit der finanziellen Situation des Schiffsfonds stand es damals nicht zum Besten, wie es sich dem Leistungsbericht 2010 entnehmen lässt. Die aktuelle Krise der Schifffahrt dürfte nicht dazu beitragen, die Finanzen des Schiffsfonds König & Cie. Renditefonds 70 MS Cape Ray zu entlasten. Daher steht es auch in den Sternen, ob der Schiffsfonds je den Prognosen und Erwartungen entsprechend ausschütten wird.



Die Schifffahrtskrise, die momentan für Schlagzeilen über Insolvenzen, ausgefallene Ausschüttungen und Sanierungspläne sorgt, hat ihren Ursprung in der global stagnierenden Wirtschaft. Schiffstransporte wurden und werden weniger nachgefragt, während in den letzten Jahren viele neue Schiffe auf den Markt drängten und so weiter Transportkapazitäten schufen. Dies führte dazu, dass die Charterraten nachgaben.



Dieses Phänomen lässt sich auch an den Charterraten des König & Cie. Renditefonds 70 MS Cape Ray nachzeichnen. Während die Charterrate im Jahr 2010 bei ungefähr 35.000 US-Dollar je Tag lag, konnte die MS Cape Ray im daran anschließenden Chartervertrag nur noch 10.113 US-Dollar täglich erwirtschaften. Ob zukünftige Charterraten bei dem herrschenden Überangebot an Transportkapazität wesentlich besser ausfallen werden und sich vielleicht an die im Prospekt angepeilten 44.000 US-Dollar pro Tag annähern, ist offen.



Unwägbarkeiten könnte dem Schiffsfond König & Cie. Renditefonds 70 MS Cape Ray auch von Seite der Banken drohen. Die Banken sind aufgrund des Basel-III-Abkommens gehalten, ihre Finanzen zu stärken. Schiffsfonds, die finanzielle Unterstützung benötigen, erhalten diese von den Banken nur zu wesentlich strengeren Bedingungen als noch vor wenigen Jahren. Im schlimmsten Fall kann diese Haltung sogar zu einer Insolvenz führen.



Anleger des Schiffsfonds König & Cie. Renditefonds 70 MS Cape Ray, die nicht abwarten wollen, ob und wie sich ihre Kapitalanlage in unsicheren Krisenzeiten am Markt behaupten kann, sollten überlegen, ihre Beteiligungen an König & Cie. Renditefonds 70 MS Cape Ray rechtlich überprüfen zu lassen. Bei der Beratung von Anlegern zeigt sich immer wieder, dass die Anlageberatung durch Banken und Anlageberater zu wünschen übrig ließ.



Häufig versäumten Banken und Anlageberater, die Anleger über den unternehmerischen Charakter eines Schiffsfonds und die damit verbundenen Risiken aufzuklären. Insbesondere das Risiko des Totalverlusts widerspricht dem Konzept einer sicheren Kapitalanlage. Auch wurden die Anleger in vielen Fällen nicht auf Vermittlungsprovisionen, die bei Schiffsfonds oft und üppig flossen, hingewiesen. Der Prospekt, in dem der Schiffsfonds König & Cie. Renditefonds 70 MS Cape Ray dargestellt und beschrieben wird, muss ebenfalls bestimmten Mindeststandards entsprechen.



Sollten Banken oder Anlageberater diese oder andere Aufklärungspflichten verletzt haben, berieten sie die Anleger falsch. Im Fall einer Falschberatung bestehen für die Anleger gute Chancen, sich von ihrer Kapitalanlage lösen zu können und Schadensersatz von Banken oder Anlageberatern fordern zu können. Anleger des Schiffsfonds König & Cie. Renditefonds 70 MS Cape Ray, die in dieser Krisensituation ihr investiertes Kapital keinen Risiken aussetzen möchten, sollten daher nicht zögern, sich an einen im Kapitalanlagenrecht tätigen Rechtsanwalt zu wenden, um ihre Beteiligung an dem Schiffsfonds König & Cie. Renditefonds 70 MS Cape Ray überprüfen zu lassen.

 

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