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Bringt Risiken

KGAL Property Class Value Added 1 – Wertverluste – Hilfe für Anleger

Wird der Private-Equity-Dachfonds KGAL Property Class Value Added 1 seinem Namen gerecht werden und das Vermögen der Anleger mehren? Dass dies vielleicht nicht der Fall sein könnte, wird in der im Herbst 2012 erschienen Leistungsbilanz 2011 "offiziell" eingeräumt, dass es möglich sei, dass die Anleger ihr investiertes Geld nicht vollständig zurück erhalten könnten. Im Jahr 2011 hatten vier der sechs auf Immobilien-Private Equity spezialisierten Zielfonds mit erheblichen Problemen wie Kapitalverlust zu kämpfen, weswegen auch die Einnahmen für den Dachfonds deutlich unter den Erwartungen blieben. Der Fonds ist auch unter dem Namen der Fondsgesellschaft European Real Estate GmbH & Co. Nr. 1 KG bekannt.

Was können Anleger des KGAL Property Class Value Added 1, die sich mit der aktuellen Situation nicht abfinden wollen, unternehmen? Die rechtliche Beratung durch einen Fachanwalt für Bank- und Kapitalmarktrecht kann Anlegern Möglichkeiten und Chancen aufzeigen. Im Rahmen einer Überprüfung der Kapitalanlage kann geklärt werden, ob Anlegern des KGAL Property Class Value Added 1 ein verlustfreier Ausstieg aus dem geschlossenen Immobiliendachfonds ermöglicht werden kann. Ein möglicher Ansatzpunkt, um dies zu erreichen, ist eine Überprüfung, ob die Anlageberatung in Ordnung war. Oder ob sie – wie so häufig – Fehler und Defizite aufwies.



Risikoarm bedeutet nicht risikofrei und sicher



Private-Equity-Dachfonds sind keine risikofreien Kapitalanlagen, auch wenn in Anlageberatungen suggeriert wurde, dass das Geld „sicher“ sei. Denn der Risikograd eines Private-Equity-Engagements hängt in erster Linie von der Solidität der Unternehmen ab, an welchen sich der Private-Equity-Fonds beteiligt. Da es keine vollkommen risikofreien Wirtschaftsunternehmen gibt, werden diese Risiken auch nicht durch das „Einschieben“ einer weiteren Ebene – des Dachfonds – aufgehoben, sie wird höchstens gestreut.



Daneben muss ein Anlageberatungsgespräch auch noch weiteren Anforderungen genügen; so mussten die Risiken und Nachteile, die mit der Beteiligung an einem Private-Equity-Dachfonds verbunden sind, realistisch dargestellt werden. Zum Beispiel die eingeschränkte Möglichkeit, sich von Fondsanteile zu trennen – der Zweitmarkt ist nicht geregelt und der Verkauf von Anteil am KGAL PropertyClass Value Added 1 ist von der Nachfrage nach entsprechenden Fondsanteilen abhängig. Der vollständige Verkaufsprospekt musste rechtzeitig übergeben werden.



Private-Equity-Dachfonds werden auch wegen der hohen Kosten für die Anleger kritisiert, da eine recht hohe Rendite erzielt werden muss, bevor der Anleger die Kosten ausgeglichen hat. In diesem Zusammenhang sind die sogenannten weichen Kosten, welche nicht in die Investition, sondern in den Vertrieb und ähnliches fließen, von Bedeutung. Ein häufiger Mangel von Anlageberatungsgespräche ist die unzureichende Aufklärung der Anleger über Provisionen.



Wurden dieses oder weitere Pflichten verletzt, weil sie den Anlegern solche Risiken nicht erläuterten, bestehen gute Chancen für die Anleger des KGAL Property Class Value Added 1, dass sie sich von ihrer Beteiligung an dem Fonds lösen können und Schadensersatz fordern können. Sollten Anleger des KGAL Property Class Value Added 1das Gefühl haben, dass sie in ihrem Anlageberatungsgespräch nicht vollumfänglich aufgeklärt wurden, sollten sie nicht zögern, sich an einen Fachanwalt für Bank- und Kapitalmarktrecht zu wenden.

 

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