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KanAm USA XXII und KanAm USA Real Estate Partners I - Meadowlands Xanadu: hohe Verluste, Schadensersatzanspruch möglich

Meadowlands Xanadu soll das größte Shopping- und Freizeit-Center in den USA, New Jersey, werden. Auch rund 5 700 deutsche Anleger haben sich mittels einer Anlage an den beiden KanAm-Fonds USA XXII und USA Real Estate Partners I mit mehr als 300 Millionen Euro an der Realisierung des Milliarden-Projekts Meadowlands Xanadu beteiligt. Zusätzlich betroffen sollen auch die KanAm-Fonds XV, XVI und XX sein. Diese stellen also geschlossene Immobilienfonds dar. Das Freizeitcenter wurde schon seit 1996 geplant und konnte aber bis heute noch nicht fertiggestellt werden. Im Zuge der Finanzkrise geriet das Projekt Meadowlands Xanadu in erhebliche wirtschaftliche Schwierigkeiten, sodass das finanzierende Bankenkonsortium unter Führung der Credit Suisse die Kredite am 9. August 2010 fällig stellte und somit die Kontrolle über Meadowlands Xanadu übernahm.

Zwischenzeitlich wurde für den Bau des Meadowlands Xanadu jedoch ein neuer Investor gefunden: das kanadische Unternehmen Triple Five übernahm nun die Führung über das Projekt Meadowlands Xanadu und änderte zunächst den Namen von Meadowlands Xanadu in American Dream Meadowlands um. Nach neuesten Berechnungen soll der Bau des Projekts nun 3,7 Milliarden US-Dollar kosten und die Eröffnung ist für Herbst 2013 angesetzt. Ob es bei diesem Termin bleiben wird oder der Termin noch weiter in die Zukunft verschoben wird, lässt sich derzeit nicht voraussehen.



Anleger des KanAm USA XXII und des KanAm USA Real Estate Partners I wurden jedoch von ihrer Anlage herb enttäuscht, da diese erhebliche Verluste erlitten haben oder noch erleiden werden. Rückflüsse werden die Anleger der KanAm USA XXII und KanAm USA Real Estate Partners I wohl voraussichtlich keine mehr erhalten. Anleger des KanAm USA XXII haben bislang Ausschüttungen in Höhe von 29 % ausbezahlt bekommen, Anleger des KanAm USA Real Estate Partners I gingen bisher aber völlig leer aus, sodass diesen nicht nur erhebliche Verluste wie den Anlegern des KanAm USA XXII, sondern sogar der Totalverlust der Einlage droht!



Der amerikanische Traum entwickelte sich für deutsche Anleger der KanAm Fonds also zum Alptraum. Allerdings müssen sich Anleger der KanAm USA XXII und KanAm USA Real Estate Partners I Fonds mit den hohen Verlusten im Rahmen des Projekts Meadowlands Xanadu (American Dream Meadowlands) nicht abfinden, da Anleger vielfach Schadensersatzansprüche gegen Anlageberater und Banken aus einer fehlerhaften Anlageberatung haben, mit denen sie ihr gesamtes investiertes Kapital im besten Fall zurückerhalten können. Wurden Anleger des KanAm USA XXII und KanAm USA Real Estate Partners I während den Beratungsgesprächen nicht über die Risiken geschlossener Fonds aufgeklärt, so liegt eine Falschberatung vor. Über das bestehende Risiko wurde insoweit vor allem dann nicht ordnungsgemäß aufgeklärt, wenn Anlegern der KanAm USA XXII und KanAm USA Real Estate Partners I das Totalverlustrisiko verschwiegen wurde und ihnen somit nicht mitgeteilt wurde, welche Gefahren eine unternehmerische Beteiligung, wie die an geschlossenen Immobilienfonds, mit sich bringt. Bei Immobilienfonds, die in den USA ausschließlich in Dollar investieren, besteht außerdem ein Währungsrisiko.



Zusätzlich bestehen Schadensersatzansprüche gegen Banken dann, wenn den Anlegern der KanAm USA XXII und KanAm USA Real Estate Partners I Kick-Backs verschwiegen wurden, also Provisionen, die die Bank für die Vermittlung des Fonds von der Fondsgesellschaft erhalten hat. Anleger, die sich schlecht beraten fühlen, sollten deshalb einen im Kapitalanlagerecht tätigen Rechtsanwalt aufsuchen und sich über ihre Ansprüche beraten lassen. Verluste können so im besten Fall gänzlich vermieden werden. Zu achten ist dabei aber auf die Verjährung von Ansprüchen, die am Ende eines jeden Jahres drohen kann.

 

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