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Bringt Risiken

Schiffsfonds (GHF, Conti, HC, Dr. Peters, MPC, HCI) Krise - Reedereien in Insolvenz

Das Ersparte soll sicher sein. Dies zählt zu den Hauptanforderungen, die viele Kunden der Sparkassen, Volksbanken, Deutsche Bank und Commerzbank an ihre Kapitalanlage haben. Wurde diese Sicherheit auch noch mit einer nicht zu verachtenden Rendite verknüpft oder als Steuersparmodell angepriesen, folgten viele Bankkunden den Empfehlungen ihrer Berater und investierten in einen Schiffsfonds. Doch nicht wenige Anleger mussten mittlerweile feststellen, dass ihre Schiffsbeteiligung nicht so sicher ist wie sie annahmen. In den vergangenen Monaten häuften sich die Meldungen über havarierte Schiffsfonds. Anleger müssen sich mit Rückforderungen von Ausschüttungen, Steuernachforderungen und drohenden Verlusten auseinandersetzen. Die (vermeintlich) sicheren Schiffsfonds entpuppen sich für die Anleger vielfach als finanzielles Fiasko.

Reedereien durch Krise belastet



Doch warum sind die Bedingungen auf dem Markt der Transportschifffahrt so hart? Die Gründe sind vielschichtig. Einer der Hauptgründe dürfte jedoch sein, dass die Nachfrage nach Schiffstransporten sich aufgrund der weltweit stagnierenden Konjunktur nicht so entwickelt, wie viele Anbieter von Schiffsfonds annahmen. Gleichzeitig wurde (gerade durch Schiffsfonds) in den vergangenen Jahren eine Überangebot an Transportkapazitäten aufgebaut, da immer neue Schiffe vom Stapel liefen. Heute konkurrieren (zu) viele Schiffe um die vorhandenen Aufträge. Die gezahlten Preise für Schiffstransporte können nicht allen Schiffen das wirtschaftliche Überleben sichern. Mit diesen schwierigen Marktbedingungen kämpfen auch die Reedereien und die Zahl der Insolvenzen steigt. Die Korea Line, Beluga, The Sanko Steamship, Global Hanseatic Shipping und die Phoenix Reedereien „erwischte“ es bereits.



Die Probleme der Reedereien Korea Line, Beluga, The Sanko Steamship, Global Hanseatic Shipping und Phoenix wirken auch auf die Schifffahrt zurück. Dementsprechend leiden auch Schiffsfonds, die mit diesen Reedereien zusammenarbeiteten, unter der Notlage. Ein Fachanwalt für Bank- und Kapitalmarktrecht kann prüfen, welche rechtlichen Möglichkeiten Anlegern der von einer Reedereienpleite betroffenen Schiffsfonds und Schiffsbeteiligungen offen stehen. Angesichts der aktuellen Lage des gesamten Schifffahrtsmarkts sollten Anleger der betroffenen Schiffsfonds und Schiffsbeteiligungen nicht zögern, sich an einen Fachanwalt für Bank- und Kapitalmarktrecht zu wenden, um ihre individuellen Möglichkeiten abklären zu lassen.

 

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