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Sanko Steamships – Reederei in finanziellen Schwierigkeiten - Schiffsfonds von HCI, Dr. Peters, Salamon und König & Cie. betroffen

Die japanische Reederei Sanko Steamships befindet sich in finanziellen Nöten, was angesichts des globalisierten Schiffstransportmarkts für Schiffseigner in aller Welt Schwierigkeiten bedeutet. Die Financial Times Deutschland berichtet am 20.03.2012 (Onlineausgabe), dass auch deutsche Schiffsfonds betroffen sind. Sollte die Sanko Steamships ihre finanzielle Schieflage nicht überwinden können, droht die Insolvenz. In einem solchen Fall könnten Schiffsfonds der Emissionshäuser HCI, Dr. Peters, Salamon und König & Cie. in Schwierigkeiten geraten, da Fondsschiffe dieser Häuser von der Sanko Steamships bereedert werden.

Im März 2012 kürzte die Sanko Steamships die Charterraten der Schiffe, da sie die ursprünglich vereinbarten Preise nicht mehr bezahlen kann. Hintergrund der finanziellen Schwierigkeiten sind nach Informationen der Financial Times Deutschland verminderte Einnahmen bei gleichzeitig steigenden Kosten für Treibstoff. Auch wenn es sich um eine vorübergehende Reduzierung handelt, können die Konsequenzen für die betroffenen Schiffsfonds ernst sein, da die Gesamtlage des Schiffstransportmarkts angespannt ist und die Schiffsfonds wegen der Schifffahrtskrise nicht viel finanziellen Spielraum haben.



Aktuell versucht die Reederei Sanko Steamships eine Stundung der Zahlungsverpflichtungen zu erreichen und verhandelt mit Schiffseignern, um eine außergerichtliche Einigung nach japanischem Recht zu erreichen. Ob die Bemühungen der Sanko Steamships erfolgreich sein werden, hängt nach Einschätzung von Tobias König, geschäftsführender Gesellschafter des Emissionshauses König & Cie., davon ab, wie lange die Krise der Schifffahrt weiter anhalte. Eine gewisse Zeit könne die Sanko Steamships dank eines Liquiditätspolsters überbrücken.



Anleger, die in dieser heiklen Situation eine Alternative zum tatenlosen Abwarten der weiteren Entwicklung der Reederei Sanko Steamships suchen, können ihrer Kapitalanlage rechtlich überprüfen lassen, um Möglichkeiten eines verlustfreien Ausstiegs durch einen im Kapitalanlagenrecht tätigen Rechtsanwalt ausloten zu lassen. Ein Ansatzpunkt ist die Anlageberatung, die in vielen Fällen zu wünschen übrig ließ. Beispielsweise versäumten die Banken und Anlageberater häufig, die Anleger auf Provisionen, die bei der Vermittlung von Beteiligungen an Schiffsfonds oft und üppig flossen, hinzuweisen. Auch wurden Anleger nicht über Risiken, die mit der Beteiligung an einem Schiffsfonds verbunden sind – zum Beispiel das Risiko des Totalverlusts – aufgeklärt. Anleger, die in die betroffenen Schiffsfonds investierten, sollten daher nicht zögern, sich an einen im Kapitalanlagenrecht tätigen Rechtsanwalt zu wenden.



Unter anderem werden Schiffe folgender Fonds von der Sanko Steamships bereedert:



HCI PSV Hellespont Daring

HCI PSV Hellespont Dawn

HCI PSV Hellespont Defiance

HCI PSV Hellespont Drive

König & Cie. Renditefonds 76 MS King Robert

Dr. Peters DS Fonds Nr. 102 MT Stena Venture

Dr. Peters DS Fonds Nr. 103 MT Sunlight Venture

 

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