HSC Shipping Protect I – Enttäuschende Ausschüttungen – Probleme bei Schiffsbeteiligungen

Der HSC Shipping Protect I wird von HCI als „Garantieprodukt“ in die Leistungsbilanz eingebucht. Diese Kapitalanlage ist gewissermaßen zweigeteilt: 54,5 % der Investition fließen in HCI Schiffsbeteiligungen und 45,5 % werden in Wertpapieren der Hypo Vereinsbank angelegt. Somit weicht die Konzeption des HSC Shipping Protect I deutlich von einem klassischen Schiffsfonds ab. Doch auch die neue Gestalt konnte die altbekannten Probleme der Schiffsfonds nicht bannen: Die Schiffe können nur deutlich weniger Gewinne an den HSC Shipping Protect I abführen als geplant.

Schiffsbeteiligungen bereiten Probleme



Insofern entpuppte sich die versprochene „unbegrenzte Partizipation am unternehmerischen Erfolg der Schiffsbeteiligungen“ als zweischneidiges Schwert. Die Anleger des HSC Shipping Protect I haben daher seit Jahren keine Ausschüttungen mehr erhalten. Die Prognose, dass sich die Anleger des Garantieprodukts über steigende Ausschüttungen freuen können, hat sich daher bisher nicht bewahrheitet.



Anleger des HSC Shipping Protect I, die sich nicht mit der dürftigen Entwicklung ihres Garantieprodukts abfinden möchten, können eine rechtliche Überprüfung ihrer Kapitalanlage in Erwägung ziehen. Ein Fachanwalt für Bank- und Kapitalmarktrecht kann abklären, welche Möglichkeiten Anlegern offen stehen. Zum Beispiel kann geprüft werden, ob bei der Anlageberatung Fehler passierten und ob deshalb Schadensersatzansprüche der Anleger im Raum stehen. So mussten die Anleger des HSC Shipping Protect I sowohl über die Risiken der Schiffsbeteiligungen als auch der Wertpapiere aufgeklärt werden.



Schadensersatz bei fehlerhafter Anlageberatung



Wurden diese oder ähnliche Pflichten durch die Banken verletzt, bestehen für die Anleger des HSC Shipping Protect I gute Chancen, dass sie sich von ihrer Kapitalanlage trennen können und Schadensersatz von Banken und Anlageberatern fordern können. So kann ein verlustfreier Ausstieg vor dem weit entfernten Ende der Laufzeit im Jahr 2022 ermöglicht werden. Anleger des HSC Shipping Protect I, die wissen möchten, wie ihre individuellen Chancen auf Schadensersatz sind, können sich von einem Fachanwalt für Bank- und Kapitalmarktrecht beraten lassen.

 

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