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Schiffsfonds / Schiffsbeteiligungen – Krise geht weiter, Anleger sollten handeln

Schiffsfonds und Schiffsbeteiligungen in einer Anzahl von mindestens 70 verschiedenen Fonds befinden sich nach einem Bericht von Focus Online in Schieflage. Nach dem Bericht seien bereits 11 Schiffsfonds insolvent, bei 5 weiteren Schiffsbeteiligungen stehe die Insolvenz bevor.

Bereits die Zeitschrift Finanztest hatte berichtet, dass sich zahlreiche Schiffsbeteiligungen in der Krise befinden. Darunter sind Fonds der Emittenten Castor Kapital, Dr. Peters, Elbe Emissionshaus, Embdena, Fondshaus Hamburg, GEBAB, GHF, Hanse Capital, HCI Capital, Hamburger Emissionshaus, Hansa Treuhand, K & S, König & Cie, Lloyd Fonds, MPC Capital, Nordcapital, OwnerShip, Premium Capital, Renta / Löwer.



Börse Online berichtet, dass weitaus mehr als 70 Schiffsfonds sich in einer Krise befinden dürften. Die Angaben würden sich auf eine Umfrage bei den Emissionshäusern beziehen und nicht einmal die Hälfte der Emittenten hätte geantwortet. Für die schlechte Lage bei den Schiffsfonds wird nicht nur die Finanzkrise verantwortlich gemacht, sondern auch das Fondsmanagement. Schiffsbeteiligungen seien von den Initiatoren selten in Boomzeiten aufgelöst worden. Dies sei auf Interessenkonflikte zurückzuführen, weil konzernintern integrierte Reedereien hohe Gebühren vertraglich zugesagt worden seien.



Für Schiffsfonds und Schiffsbeteiligungen ist die Krise noch nicht vorbei. Vielmehr drohen weitere Schiffsfonds in die Krise zu geraten. Anlegern von Schiffsfonds ist zu raten, den Ausstieg frühzeitig durch einen im Kapitalanlagerecht tätigen Rechtsanwalt prüfen zu lassen. Es kommen Schadensersatzansprüche in Betracht, mit denen man ohne Verlust aus dem Schiffsfonds herauskommen kann. Eine große Rolle bei Schiffsfonds dürfte die Rechtsprechung des BGH zu Kick-Backs spielen. Bei Schiffsfonds fließen Provisionen bis zu 25% des Anlagebetrags. Sind die Anleger von Schiffsfonds darüber nicht aufgeklärt worden, haftet die Bank Zu achten ist unbedingt auf die Verjährung von Ansprüchen, di am Jahresende drohen kann. Hier bedarf es einer genauen Prüfung durch einen Spezialisten. Sind die Ansprüche erst einmal verjährt, bleiben Anleger meist auf den Schäden sitzen.

 

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