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HCI Shipping Select XIX – Schadensersatzansprüche bei falscher Anlageberatung

Zielfonds MS "JORK Rover" meldet Insolvenz an

Die Krise der Schifffahrt wütet auch im Sommer 2015 unvermindert bei den Schiffsbeteiligungen. Auch verschiedene HCI Shipping Select-Fonds hatten in den vergangenen Monaten mit erheblichen Problemen zu kämpfen. Ende Juni 2015 musste ein Zielfonds des Dachfonds HCI Shipping Select XIX Insolvenz anmelden. Am 26.06.2015 wurde das vorläufige Insolvenzverfahren über das Vermögen der MS „JORK Rover“ Bernd Becker GmbH & Co. KG eröffnet (Aktenzeichen 93 IN 52/15 beim Amtsgericht Neumünster).

Der Schiffsfonds HCI Shipping Select XIX beteiligt sich an drei Schiffen. Hierbei handelt es sich um den Tanker MT Hellespont Prosperity, das Containerschiff MS Jork Rover und den Frachter MS HR Constellation, welcher vor der Pleite der Beluga Reederei im Jahr 2011 MS Beluga Constellation hieß. Die Ausschüttungen des 2006 aufgelegten Schiffsfonds HCI Shipping Select XIX fließen in recht unterschiedlichem Maß an die Anleger. Nachdem diese sich im Verzicht üben mussten, konnten sie anschließend wieder eine (reduzierte) Ausschüttung in Empfang nehmen.

Anleger, die sich von der ihrer Beteiligung an dem Schiffsfonds HCI Shipping Select XIX trennen möchten, können sich von einem Fachanwalt für Bank- und Kapitalmarktrecht hinsichtlich ihrer rechtlichen Optionen beraten lassen. Ein oft lohnender Ansatzpunkt ist die Überprüfung der Anlageberatung auf Fehler, da nicht jedes Anlagegespräch den hohen Anforderungen der höchstrichterlichen Rechtsprechung hinsichtlich der Beratung der Anleger gerecht wird. Fehlerhafte Beratungsgespräche sind daher keine Seltenheit.

Schiffsfonds sind Unternehmensbeteiligungen

Empfehlen Berater Anlegern eine bestimmte Kapitalanlage, wie zum Beispiel einen Schiffsfonds, muss diese zu den Wünschen des Anlegers passen. In einem nächsten Schritt müssen die Berater auch umfassend über die Kapitalanlage informieren: Wie funktioniert das Anlagemodell und welche Risiken bestehen? Die Berater dürfen also nicht nur die Vorteile und Chancen eines Finanzprodukts anpreisen, sie müssen auch über Risiken aufklären. Dies gilt insbesondere dann, wenn ein Anleger sich zuvor noch nie an einem geschlossenen Fonds beteiligt hatte. Wurde gegen eine dieser Pflichten verstoßen, bestehen Schadensersatzansprüche wegen falscher Anlageberatung.

Wurde Anlegern die Schiffsbeteiligung HCI Shipping Select XIX von ihren Anlegern für die sichere Altersvorsorge empfohlen, handelt es sich um eine falsche Empfehlung. Denn Schiffsfonds sind unternehmerische Beteiligungen und somit keine sicheren, für die Altersversorge geeigneten Kapitalanlagen. Auch mussten Anleger auf diverse weitere Risiken hingewiesen werden, wie zum Beispiel das Verlustrisiko oder den ungeregelten Zweitmarkt, der keine jederzeitige problemlose Verfügbarkeit des Geldes erlaubt. Erhielten die Berater für die Vermittlung der Schiffsbeteiligung – wie so oft – hohe Provisionen, mussten sie die Anleger darüber aufklären.

Für Anleger des Schiffsfonds HCI Shipping Select XIX, die bei ihrem Anlageberatungsgespräch falsch beraten wurden, bestehen gute Chancen, dass sie sich von ihrer Beteiligung an dem Schiffsfonds trennen können und Schadensersatz fordern können. Die Anleger des HCI Shipping Select XIX sollten nicht zögern, sich von einem Fachanwalt für Bank- und Kapitalmarktrecht beraten zu lassen. Anleger können so ihre individuellen Chancen ausloten lassen, ob sie sich von ihrer Schiffsbeteiligung trennen und erfolgreich Schadensersatz fordern können.

Weitere Informationen:
www.schiffsfonds.eu/rechtsansprueche

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Die HCI Gruppe bietet Kapitalanlagen in den Bereichen Transport & Logistik, Energie & Rohstoffe, Immobilien und weiteren Märkten an und sieht sich selbst als eines der führenden...Weiterlesen

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