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HCI Schiffsfonds V – Welche Rechte und Ansprüche können Anleger geltend machen?

Im Jahr 2003 wurde der Dachfonds HCI Schiffsfonds V auf den Markt gebracht. Dieser beteiligte bis zum Verkauf des Containerschiffs MS Frisian Commander an sieben Schiffen. Dem HCI Schiffsfonds V verblieben das Containerschiff MS Stadt Rotenburg sowie die fünf Frachter MS Jannie C, MS MarCommanche, MS MarCherokee, MS Maria Green und MS Pasadena. Für drei der Frachter mussten im Jahr 2010 Sanierungsmaßnahmen erarbeitet werden. Rettungsbedürftig sind auch die Ausschüttungen für die Anleger. Diese sind in den letzten Jahren ausgefallen.

Anleger des HCI Schiffsfonds V, welche sich von ihren Beteiligungen an dem HCI Schiffsfonds V lösen möchten, können erwägen, ihre Kapitalanlage durch einen Fachanwalt des Kapitalanlagenrechts überprüfen zu lassen. So können Möglichkeiten eines verlustfreien Ausstiegs aus dem HCI Schiffsfonds V ausgelotet werden. Ein Ansatzpunkt hierfür kann beispielsweise die Überprüfung der Anlageberatung sein, welche oft zu wünschen übrig ließ.



Schadensersatzansprüche bei falscher Anlageberatung



Empfehlen Berater Anlegern eine bestimmte Kapitalanlage, wie zum Beispiel einen Schiffsfonds, muss diese zu den Wünschen des Anlegers passen. In einem nächsten Schritt müssen die Berater auch umfassend über die Kapitalanlage informieren: Wie funktioniert das Anlagemodell und welche Risiken bestehen? Die Berater dürfen also nicht nur die Vorteile und Chancen eines Finanzprodukts anpreisen, sie müssen auch über Risiken aufklären. Dies gilt insbesondere dann, wenn ein Anleger sich zuvor noch nie an einem geschlossenen Fonds beteiligt hatte. Wurde gegen eine dieser Pflichten verstoßen, bestehen Schadensersatzansprüche wegen falscher Anlageberatung.



Wurde Anlegern die Schiffsbeteiligung HCI Schiffsfonds V von ihren Anlegern für die sichere Altersvorsorge empfohlen, handelt es sich um eine falsche Empfehlung. Denn Schiffsfonds sind unternehmerische Beteiligungen und somit keine sicheren, für die Altersversorge geeigneten Kapitalanlagen. Auch mussten Anleger auf diverse weitere Risiken hingewiesen werden, wie zum Beispiel das Verlustrisiko oder den ungeregelten Zweitmarkt, der keine jederzeitige problemlose Verfügbarkeit des Geldes erlaubt. Erhielten die Berater für die Vermittlung der Schiffsbeteiligung – wie so oft – hohe Provisionen, mussten sie die Anleger darüber aufklären.



Für Anleger des Schiffsfonds HCI Schiffsfonds V, die bei ihrem Anlageberatungsgespräch falsch beraten wurden, bestehen gute Chancen, dass sie sich von ihrer Beteiligung an dem Schiffsfonds trennen können und Schadensersatz fordern können. Die Anleger des HCI Schiffsfonds V sollten nicht zögern, sich von einem Fachanwalt für Bank- und Kapitalmarktrecht beraten zu lassen. Anleger können so ihre individuellen Chancen ausloten lassen, ob sie sich von ihrer Schiffsbeteiligung trennen und erfolgreich Schadensersatz fordern können.



Weitere Informationen:



www.schiffsfonds.eu

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HCI Schiffsfonds

Die HCI Gruppe bietet Kapitalanlagen in den Bereichen Transport & Logistik, Energie & Rohstoffe, Immobilien und weiteren Märkten an und sieht sich selbst als eines der führenden...Weiterlesen

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