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HCI Schiffsfonds I wird Prognosen nicht gerecht – Schadensersatz für Anleger

Der Dachfonds HCI Schiffsfonds I wurde im Jahr 2002 von der HCI Capital AG emittiert. Der Fonds investierte bis zum Verkauf der MS Pioneer Albatross in sechs Schiffe. Heute verfügt der HCI Schiffsfonds I über die beiden Containerschiffe MS Anna Sophie und MS Commodore sowie über die drei Frachter MS Finex, MS Ile de Reunion und MS Rebecca. Die Schiffsbeteiligung erfüllte in den Anfangsjahren die Erwartungen, jedoch änderte sich dies und die Anleger müssen auf die prognostizierten Ausschüttungen verzichten.

Verzicht auf Ausschüttungen



Anleger, die sich nicht länger am HCI Schiffsfonds I beteiligen möchten, können rechtliche Schritte erwägen. Die Beratung durch einen Fachanwalt für Bank- und Kapitalmarktrecht klären, ob die Anleger erfolgreich Ansprüche geltend machen können. So kann im Rahmen einer Überprüfung der Kapitalanlage ermittelt werden, ob Anlegern der verlustfreie Ausstieg aus dem Schiffsfonds HCI Schiffsfonds I ermöglicht werden kann. Hierfür kann beispielsweise die Anlageberatung auf Fehler überprüft werden.



Im Rahmen eines ordnungsgemäßen Beratungsgesprächs müssen die Berater die Funktionsweise und die Risiken eines Schiffsfonds erklären. Wurden Anleger nicht auf die Risiken hingewiesen, die sich aus der Beteiligung an dem HCI Schiffsfonds I ergeben, stehen Schadensersatzansprüche wegen falscher Beratung im Raum. Beispielsweise wurde nicht jedem Anleger in der Anlageberatung ausreichend erläutert, was ein geschlossener Schiffsfonds ist und welche Risiken mit einer Beteiligung verbunden sind. Ein solcher Hinweis ist insbesondere dann nötig, wenn zuvor noch nie in einen geschlossenen Fonds investiert wurde.



Schiffsdachfonds wie der HCI Schiffsfonds I sind nämlich keine sicheren Kapitalanlagen und nicht für eine sichere Altersvorsorge geeignet. Es handelt sich um eine Unternehmensbeteiligung, der Verlustrisiken  bis hin zum Totalverlust innewohnen. Auch mussten Anleger darauf hingewiesen werden, dass sie sich nicht jederzeit problemlos von ihrer Beteiligung an einem Schiffsfonds trennen können. Der Zweitmarkt für „gebrauchte“ Fondsanteile ist nicht geregelt. (Fehlende) Hinweise auf Provisionen sind ein Knackpunkt vieler Beratungsgespräche, da Berater oftmals gegen Aufklärungspflichten verstießen.



Drohende Verjährung



Haben Anleger des HCI Schiffsfonds I das Gefühl, dass sie bei ihrem Beratungsgespräch nicht ausreichend über die Risiken einer Schiffsbeteiligung aufgeklärt wurden, können sie sich an einen Fachanwalt für Bank- und Kapitalmarktrecht zu wenden, um ihre individuellen Ansprüche und Rechte überprüfen zu lassen und sich so gegen die drohenden Verluste aufgrund der Insolvenz wappnen zu können. Allerdings müssen die Anleger des HCI Schiffsfonds I bedenken, dass Schadensersatzansprüche wegen falscher Anlageberatung verjähren können. So gibt es neben der 10-jährigen Höchstverjährungsdauer auch eine kürzere, 3-jährige Frist, welche kenntnisabhängig ist.



Weitere Informationen:



www.schiffsfonds.eu

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Die HCI Gruppe bietet seit 25 Jahren Kapitalanlagen in den Bereichen Transport & Logistik, Energie & Rohstoffe, Immobilien, LV-Zweitmarkt und Multi Asset an und bezeichnet sich selbst als...Weiterlesen

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