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Bringt Risiken

HCI Renditefonds III: Rechte und Ansprüche der Anleger des Schiffsfonds

Bei dem HCI Renditefonds IV handelt es sich um einen 2004 aufgelegten Dachfonds, der sich anfänglich an einem Dutzend Schiffe beteiligte. Nach dem Verkauf des Schiffs MS Frisian Sky fahren noch die Frachter MS Patagonia, MS Marion Green und MS Margaretha Green sowie die acht Containerschiffe MS Berta, MS Euro Max, MS Frisian Pioneer, MS Frisian Star, MS Stadt Bremen, MS Stadt Emden, MS Stadt Flensburg und MS MarChaser für den Schiffsfonds. Da der HCI Renditefonds IV von der schwierigen Lage der Schifffahrt nicht unberührt blieb, müssen die Anleger schon längere Zeit auf Ausschüttungen verzichten.

Anleger, die sich von ihrer Beteiligung an dem Fonds HCI Renditefonds III trennen möchten, können rechtliche Schritte erwägen. Die Beratung durch einen Fachanwalt für Bank- und Kapitalmarktrecht kann klären, ob die Anleger erfolgreich Ansprüche geltend machen können. So kann im Rahmen einer Überprüfung der Kapitalanlage ermittelt werden, ob Anlegern der verlustfreie Ausstieg aus dem Schiffsfonds HCI Renditefonds III ermöglicht werden kann. Hierfür kann beispielsweise die Anlageberatung auf Fehler überprüft werden.



Im Rahmen eines ordnungsgemäßen Beratungsgesprächs müssen die Berater die Funktionsweise und die Risiken eines Schiffsfonds erklären. Wurden Anleger nicht auf die Risiken hingewiesen, die sich aus der Beteiligung an dem HCI Renditefonds III ergeben, stehen Schadensersatzansprüche wegen falscher Beratung im Raum. Beispielsweise wurde nicht jedem Anleger in der Anlageberatung ausreichend erläutert, was ein geschlossener Schiffsfonds ist und welche Risiken mit einer Beteiligung verbunden sind. Ein solcher Hinweis ist insbesondere dann nötig, wenn ein Anleger zuvor noch nie in einen geschlossenen Fonds investiert hatte.



Schiffsfonds sind Unternehmensbeteiligungen, welche Risiken bergen



Schiffsfonds sind nämlich keine sicheren Kapitalanlagen und nicht für eine sichere Altersvorsorge geeignet. Ein Dachfonds beteiligt sich an Schifffahrtsunternehmen, welchen Verlustrisiken bis hin zum Totalverlust innewohnen. Auch mussten Anleger darauf hingewiesen werden, dass sie sich nicht jederzeit problemlos von ihrer Beteiligung an einem Schiffsfonds trennen können. Der Zweitmarkt für „gebrauchte“ Fondsanteile ist nicht geregelt. (Fehlende) Hinweise auf Provisionen sind ein Knackpunkt vieler Beratungsgespräche, da Berater oftmals gegen Aufklärungspflichten verstießen. Haben Anleger des HCI Renditefonds III das Gefühl, dass sie bei ihrem Beratungsgespräch nicht ausreichend über die Risiken eines Schiffsfonds aufgeklärt wurden, können sie sich an einen Fachanwalt für Bank- und Kapitalmarktrecht wenden, um ihre individuellen Ansprüche und Rechte überprüfen zu lassen.

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