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Bringt Risiken

HCI Österreich II – Schadensersatz für Anleger

Dass österreichische Büroimmobilien kein Garant für stetig wachsende Renditen sind, mussten die Anleger des Immobilienfonds HCI Österreich II bereits feststellen. Die Ausschüttungen für die Anleger blieben daher hinter den Erwartungen zurück. Die Ausschüttungen des Fonds HCI Österreich II befanden sich 2010 bereits 40 % unter der prognostizierten Summe. Anleger, die sich jetzt wehren wollen, sollten schnell handeln, da Verjährung droht.

Der geschlossene Immobilienfonds HCI Österreich II wurde 2002 vom Emissionshaus HCI Capital auf dem Markt platziert. Die Anleger brachten 16 Mio. Euro Eigenkapital in den Fonds HCI Österreich II ein. Mit diesem Geld erwarb der Fonds zwei Büroimmobilien in Wien und in Wiener Neudorf. Die Vermietung dieser Gebäude gestaltete sich in den letzten Jahren schwieriger als ursprünglich angenommen.



Im südlichen Wien befindet sich in der Gadner Gasse ein Bürogebäude des HCI Österreich II. Nachdem der bisherige Alleinmieter, ein Kaffeeröster, den Mietvertrag zum 31.06.2012 kündigte, musste der Fonds HCI Österreich II Zugeständnisse bei der Anschlussvermietung machen, um einen Leerstand zu vermeiden. Zwar stimmten die Anleger mangels Alternativen den neuen, niedrigen Mietpreisen bereits zu, aber sie müssen zusätzlich noch Renovierungskosten tragen, deren Höhe in der Fondszeitung (Ausgabe 24/2011) mit rund 700.000 Euro beziffert wird.



Außerhalb der Hauptstadt, in Wiener Neudorf, liegt das Ikano-Bürohaus, die zweite Immobilie des HCI Österreich II. Auch hier musste der Immobilienfonds HCI Österreich II mit Leerständen und niedrigen Mietpreisen kämpfen. Mitverantwortlich für die Schwierigkeiten könnte nach Einschätzung der Fondszeitung die schlechte Anbindung an den Nahverkehr und die Konkurrenz mit ähnlichen Objekten in der näheren Umgebung sein.



Hilfe für Anleger - Verjährung droht!



Anleger, die sich mit der bisher enttäuschenden Entwicklung des Immobilienfonds HCI Österreich II nicht abfinden wollen, können erwägen, ihre Kapitalanlage rechtlich überprüfen zu lassen. In der Mandantenberatung zeigt sich immer wieder, dass die Anlageberatung durch Banken und Anlageberater zu wünschen übrig ließ. In vielen Fällen versäumten es Banken und Berater, die Anleger ausreichend über Risiken aufzuklären. Auch die Frage, ob auf eventuelle Vermittlungsprovisionen hingewiesen wurde, stellt sich regelmäßig.



Anleger des Immobilienfonds HCI Österreich II, die mit der Entwicklung des Fonds unzufrieden sind und jetzt handeln wollen, müssen sich beeilen. Denn es droht Verjährung, möglicherweise tagesgenau! Anleger des HCI Österreich II sollten daher prüfen, an welchem Datum sie ihre Beteiligungen erwarben und sich an einen im Kapitalanlagenrecht tätigen Rechtsanwalt wenden, um ihre Kapitalanlage überprüfen zu lassen.

 

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