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Hanse Capital HC US-EURO-Flottenfonds: Schiffsfonds ist insolvent - Was Anleger tun können

Der September 2012 hält für die Schiffsfondsbranche eine stattliche Anzahl an Insolvenzen bereit. Auch der Fondsanbieter Hanse Capital wird nicht verschont. Der 2007 aufgelegte Schiffsfonds Hanse Capital HC US-Euro-Flottenfonds konnte den wirtschaftlichen Problemen der letzten Monate nicht mehr standhalten und meldete am 20.09.2012 Insolvenz an. Die drei Frachter der Schiffsbeteiligung – MS SCL Marie-Jeanne, MS SCL Margrit und MS SCL Thun – befinden sich in der vorläufigen Zwangsverwaltung.

Was können Anleger des Hanse Capital HC US-EURO-Flottenfonds jetzt unternehmen? Zunächst ist eine Teilnahme am Insolvenzverfahren möglich – allerdings haben Anleger hierbei nicht unbedingt die besten Karten. Alternativ kann die Beratung durch einen Fachanwalt für Bank- und Kapitalmarktrecht klären, ob die Anleger den drohenden Verlusten eigene Schadensersatzansprüche entgegensetzen können. So kann im Rahmen einer Überprüfung der Kapitalanlage ermittelt werden, ob Anlegern der verlustfreie Ausstieg aus dem Schiffsfonds Hanse Capital HC US-EURO-Flottenfonds ermöglicht werden kann. Hierfür kann beispielsweise die Anlageberatung auf Fehler überprüft werden.



Im Rahmen eines ordnungsgemäßen Beratungsgesprächs müssen die Berater den Anlegern die Funktionsweise und die Risiken eines Schiffsfonds erklären – insbesondere dann, wenn es sich um die erste Investition in einen geschlossenen Fonds handelt. Wurden Anleger nicht auf die Risiken hingewiesen, die sich aus der Beteiligung an dem Fonds Hanse Capital HC US-EURO-Flottenfonds ergeben, stehen Schadensersatzansprüche wegen falscher Beratung im Raum. Nicht jedem Anleger wurde in der Anlageberatung ausreichend erklärt, was ein geschlossener Schiffsfonds ist und welche Risiken mit einer Beteiligung verbunden sind. Ein solcher Hinweis ist insbesondere dann nötig, wenn zuvor noch nie in einen geschlossenen Fonds investiert wurde.



Schiffsdachfonds wie der Hanse Capital HC US-EURO-Flottenfonds sind nämlich keine sicheren Kapitalanlagen und nicht für eine sichere Altersvorsorge geeignet. Es handelt sich um eine Unternehmensbeteiligung, der Verlustrisiken  - wie zum Beispiel im Fall einer Insolvenz - innewohnen. Auch mussten Anleger darauf hingewiesen werden, dass sie sich nicht jederzeit problemlos von ihrer Beteiligung an einem Schiffsfonds trennen können. Der Zweitmarkt für „gebrauchte“ Fondsanteile ist nicht geregelt. (Fehlende) Hinweise auf Provisionen sind ein Knackpunkt vieler Beratungsgespräche, da Berater oftmals gegen Aufklärungspflichten verstießen.



Haben Anleger des Hanse Capital HC US-EURO-Flottenfonds das Gefühl, dass sie bei ihrem Beratungsgespräch nicht ausreichend über die Risiken einer Schiffsbeteiligung aufgeklärt wurden, sollten sie angesichts der Insolvenzanmeldung nicht zögern, sich an einen Fachanwalt für Bank- und Kapitalmarktrecht zu wenden, um ihre individuellen Ansprüche und Rechte überprüfen zu lassen und sich so gegen die drohenden Verluste aufgrund der Insolvenz wappnen zu können.



Weitere Informationen:



www.schiffsfonds.eu

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