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GHF Schiffsfonds: Reederei Phoenix ist insolvent - Fachanwalt berät Anleger

Nachdem die Anleger der Schiffsfonds und Schiffsbeteiligungen der GHF bereits im Jahr 2011 eine desaströse Bilanz ziehen mussten, setzt sich diese Tendenz auch im Jahr 2012 fort: Die GHF Schiffsfonds befinden sich im Sog der Schifffahrtskrise. Das jüngste Opfer aus dem Haus GHF ist der Schiffsfonds GHF Euro Solid. Anfang Mai 2012 wurde die Insolvenzanmeldung des Containerschiffs bekannt. Im Herbst 2011 wurden die Schiffe der GHF-Fonds Global Bulker I, Global Bulker II und Global Bulker III in einer Notgesellschaft zusammengeführt.

Die Insolvenz der GHF Reederei Phoenix zeigt, dass die Krise der Schifffahrt nicht nur die Schiffe selbst betrifft, sondern sich auf den gesamten Schifffahrtssektor ausdehnt. Die Gründe für die Krise sind vielschichtig. Zu den Hauptgründen zählt jedoch, dass in den letzten Jahren die Zahl der Containerschiffe, Massengutfrachter und Tanker (auch durch Schiffsfonds) rasant anstieg. Dementsprechend steht mehr Transportkapazität zur Verfügung. Im Zug der weltweiten Finanz- und Wirtschaftskrise erlahmte aber die Nachfrage nach Schiffstransporten, da der Transportbedarf abnahm. Die Konsequenz sind geringe bis zu geringe Einnahmen der Schiffe und eine wirtschaftlich mitgenommene Schifffahrtsbranche.



Kein rasches Ende der Krise in Sicht



Da es keine Anzeichen dafür gibt, dass die Krise der Schifffahrt im Jahr 2012 abflauen wird, müssen sich Anleger – auch von GHF Schiffsfonds – auf weitere Schreckensnachrichten einstellen. Die aktuelle Krisensituation ist für Anleger von GHF Schiffsfonds, die ihre Schiffsbeteiligung durch einen Kredit finanzierten, besonders bitter. Im schlimmsten Fall droht ihnen neben dem Totalverlust ihres eingesetzten Kapitals auch die weitere Bezahlung des Darlehens. Daher sollten betroffene Anleger, deren GHF Schiffsfonds von der Krise erfasst wurde, jetzt handeln und sich an einen Fachanwalt für Bank- und Kapitalmarktrecht wenden.



Ein Fachanwalt für Bank- und Kapitalmarktrecht kann prüfen, was Anleger der GHF Schiffsfonds und Schiffsbeteiligungen unternehmen können. Beispielsweise kann geprüft werden, ob Anleger Schadensersatz wegen Beratungsfehlern fordern können. Die Anlageberatung vor der Investition in einen Schiffsfonds ließ oft zu wünschen übrig, sodass Anleger oft nicht ausreichend über die nicht zu unterschätzenden Risiken einer Schiffsbeteiligung aufgeklärt wurden. Dass einem Schiffsfonds Risiken wie das Totalverlustrisiko oder auch Nachschusspflichten innewohnen, musste so mancher Anleger bereits erfahren. Angesichts der aktuellen Lage sollte Anleger, die wissen möchten, wie gut ihre individuellen Chancen und Möglichkeiten sind, sich von einem Fachanwalt für Bank- und Kapitalmarktrecht beraten lassen.

 

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