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Gebab Ocean Shipping I – Was können unzufriedene Anleger tun?

Der Schiffsfonds Gebab Ocean Shipping I war keine drei Jahre alt, da bedurfte der angeschlagene Fonds der Rettung durch die Anleger. Der Gebab Ocean Shipping I konnte die Forderungen der Banken nicht mehr erfüllen. Daher wurde im November 2011 ein Rettungskonzept für den Schiffsfonds beschlossen, in dessen Rahmen frisches Geld für den Fonds eingesammelt wurde. Ob dies für die dauerhafte Weiterführung des Schiffsfonds mitten in der Schifffahrtskrise ausreicht und wann die Anleger wieder Ausschüttungen erhalten werden, wird sich zeigen. Bereits zuvor mussten sich die Anleger des Gebab Ocean Shipping I mit ausgefallenen Ausschüttungen abfinden. Der Schiffsfonds Gebab Ocean Shipping I investiert in Containerschiffe und Produktentanker. Folgende Schiffe fahren für den Fonds: MS Najade, MS Buxvillage, MS Nordic Saturn.

Was können Anleger des Gebab Ocean Shipping I, die wegen der bislang nicht besonders geglückten Entwicklung ihrer Kapitalanlage unzufrieden sind, unternehmen? Ein regulärer Ausstieg ist erst am Ende der 18-jährigen Laufzeit im Jahr 2026 vorgesehen. Eine Alternative hierzu ist die Überprüfung der Kapitalanlage durch einen Fachanwalt für Bank- und Kapitalmarktrecht. Ein Fachanwalt kann klären, ob Anlegern des Gebab Ocean Shipping I ein vorzeitiger Ausstieg aus dem Schiffsfonds ermöglicht werden kann. Ein Ansatzpunkt hierfür ist beispielsweise die Suche nach Fehlern im Anlageberatungsgespräch. Im Fall einer fehlerhaften Beratung können Anleger sich von ihrer Beteiligung an dem Schiffsfonds lösen und Schadensersatz von den Beratern oder Banken fordern.



Eine immer wieder zu beobachtende Unzulänglichkeit in Anlageberatungsgesprächen ist die unzureichende Risikoaufklärung der Anleger. So wurde nicht immer hinreichend darauf hingewiesen, dass ein Schiffsfonds unternehmerischen Charakter hat. Daher besteht – wie bei jedem Unternehmen – das Risiko des Totalverlusts des eingesetzten Kapitals. Den Anlegern des Gebab Ocean Shipping I ist das im vergangenen Jahr deutlich vor Augen geführt worden: Ein Schiffsfonds ist keine sichere Kapitalanlage und auch nicht für die Altersvorsorge geeignet. Wegen der langen Laufzeit bis ins Jahr 2026 und wegen des nicht geregelten Zweitmarkts für „gebrauchte“ Fondsanteile können Anleger des Gebab Ocean Shipping I sich nicht jederzeit problemlos von ihren Beteiligung trennen. Auch wurden Anleger nicht immer über eventuelle Vermittlungsprovisionen (kick backs), die bei der erfolgreichen Vermittlung von Schiffsfonds oft und üppig flossen, aufgeklärt.



Haben Anleger des Dr Gebab Ocean Shipping I das Gefühl, dass während ihrer Anlageberatung diese oder ähnliche Fehler passierten, sollten sie sich von einem Fachanwalt für Bank- und Kapitalmarktrecht helfen lassen. Wurden Anleger falsch beraten, sind die Chancen, dass sie sich von ihrer Beteiligung an dem Schiffsfonds trennen können und Schadensersatz fordern können, gut. Im Idealfall wird der Schadensersatzbetrag sogar verzinst. Anleger des Gebab Ocean Shipping I sollten sich daher an einen Fachanwalt für Bank- und Kapitalmarktrecht wenden, bevor die Schifffahrtskrise zu weiterem Ungemach für die Schiffe MS Najade, MS Buxvillage und MS Nordic Saturn führt.

 

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