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Bringt Risiken

Gebab MS Luna meldete Insolvenz an - Fachanwalt berät Anleger

Die Welle der Schiffsinsolvenz des Jahres 2012 setzt sich im Jahr 2013 nahtlos fort: Am 14.01.2012 meldete der Containerschiffsfonds Gebab MS Luna Insolvenz an. Dass es um den Fonds Gebab MS Luna nicht zum Besten steht, deutete sich bereits während des Jahres 2012 an, als Sanierungsbedarf angemeldet wurde, da die Einnahmensituation des Schiffs zu wünschen übrig ließ.

Für die Anleger des Schiffs Gebab MS Luna stellt sich nun die Frage, was sie unternehmen können. Eine Option ist die rechtliche Überprüfung, ob den Anlegern Schadensersatzansprüche zustehen. Schadensersatzansprüche können sich aus falscher Anlageberatung ergeben. Ein Fachanwalt für Bank- und Kapitalmarktrecht kann ermitteln, ob den Anlegern des Gebab MS Luna entsprechende Ansprüche zustehen und wie gut die Chancen sind, diese erfolgreich durchsetzen zu können. Es ist zu überprüfen, ob die Anlageberatung ordnungsgemäß ablief. Bei einer ordnungsgemäßen Anlageberatung müssen die Wünsche des Anlegers von den Beratern erfasst werden. Erst dann kann von den Beratern eine diesen Wünschen entsprechende Kapitalanlage ausgewählt werden.



In einem nächsten Schritt müssen die Berater umfassend über die Kapitalanlage informieren: Wie funktioniert das Anlagemodell und welche Risiken bestehen? Die Berater dürfen also nicht nur die Vorteile und Chancen eines Finanzprodukts anpreisen, sie müssen auch über Risiken aufklären. Dies gilt insbesondere dann, wenn ein Anleger sich zuvor noch nie an einem geschlossenen Fonds beteiligt hatte. Wurde gegen eine dieser Pflichten verstoßen, bestehen Schadensersatzansprüche wegen falscher Anlageberatung.



Da ein Schiffsfonds von unternehmerischem Erfolg abhängig ist, bestehen neben dem – sich jetzt bereits wiederholt verwirklichenden - Insolvenzrisiko noch weitere Risiken, wie zum Beispiel das Verlustrisiko, die Betriebsrisiken oder den ungeregelten Zweitmarkt, der keine jederzeitige problemlose Verfügbarkeit des Geldes erlaubt. Ein oft lohnender Ansatzpunkt ist die (mangelnde) Aufklärung über Provisionen. Weiterhin muss der Emissionsprospekt den Anlegern rechtzeitig zur Verfügung gestellt worden sein.



Diese oder ähnliche Pflichten können bei einer Anlageberatung verletzt worden sein. Ob Schadensersatzansprüche bestehen und wie erfolgreich diese durchgesetzt werden können, kann anhand des konkreten Beratungsgesprächs ermittelt werden. Anleger des Schiffsfonds Gebab MS Luna, die wissen möchten, ob ihnen Schadensersatzansprüche zustehen, können sich von einem Fachanwalt für Bank- und Kapitalmarktrecht beraten lassen und ihre individuellen Chancen ermitteln lassen.



Weitere Informationen zum Thema Schiffsfonds und Schiffsbeteiligungen:

www.schiffsfonds.eu

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GEBAB Schiffsfonds

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