Falschberatung bei Schiffsfonds - Fachanwalt informiert zu Schadensersatz

Verkauft von Banken (Commerzbank, Deutsche Bank), Sparkassen und Volksbanken: Schiffsfonds. Zahlreiche Anleger fragen sich, ob sie die richtige Anlage haben. Anbieter wie MPC, Dr. Peters, HCI, HC, Lloyd, Gebab, GHF, Nordcapital, Atlantic, Embdeba, Ownership, PCE, Oltmann, HEH boten Schiffsfonds an.

Die Insolvenzverfahren zahlreicher Schiffsfonds ist im Sommer 2012 weder der Anfang noch das Ende der Geschichte um die Krise in der Schifffahrtsbranche. Aber was sollen die armen Schiffe denn machen? Mehr als hin und her Fahren geht nicht und wenn das Kapital für die Schiffsmiete und die Unterhaltungskosten nicht durch die Fracht eingespielt werden kann, dann blicken aus Anleger am Ende der Wertschöpfungskette in die Röhre. Da ist der Verzicht auf eine Rendite noch das kleinste Übel. Viele Anleger fürchten in diesen Tagen den Totalausfall. In Zeiten wie dieses kann dringend benötigtes Kapital nicht von Banken und weiteren Privatanlegern erwartet werden. Aber mal im Ernst: Woher soll es kommen?

Schifffahrtsexperten sehen es glasklar: Es geht eigentlich nur darum die Zeit zu überbrücken, bis sich aktuell indiskutable Charterraten wieder entwickeln, weltweit zu verschiffende Tonnagen wieder ansteigen und eine an sich gesunde Branche wieder Luft bekommt. Aber wie erklär ich's meinem Anleger? Und: Ist der am Ende Schuld, wenn's doch nicht klappt?

Wohl kaum, denn die Schwierigkeiten liegen ja nicht nur in der Flaute begründet. Es geht auch darum, dass grundsätzliche Rahmenbedingungen nicht passen. So wird seitens von Systemkritikern oft angeführt, dass Schiffe in guten Zeiten viel zu hoch und in der Krise dementsprechend schlecht bewertet werden. Das führt dazu, dass man in ohnehin guten Zeiten zwar hervorragend Kapital sammeln kann, in schlechten Zeiten aber umso hoffnungslos in Bewegungslosigkeit verharren muss. Alle Entscheidungsträger - Vom Bund bis zu den involvierten Verbänden - sehen die Notwendigkeit von regulierenden Veränderungen. Wer hier - deutlich Stellung beziehend - nicht mehr mitmachen will ist die Commerzbank. Grad jene Bank, die vielen Anlegern Schiffsfonds als Kapitalanlage empfohlen hat.

Zahlreiche Schiffsfonds wurden von Banken, Sparkassen und Volksbanken an Kunden verkauft, für die sie nicht geeignet sind. Anleger können Schadensersatzansprüche haben, wenn das Folgende im Beratungsgespräch nicht erwähnt wurde:

  1. Schiffsfonds unterliegen einem Totalverlustrisiko.
  2. Die Ausschüttungen müssen möglicherweise zurückgezahlt werden.
  3. Es können bei Schiffsfonds steuerliche Probleme anfallen, gerade mit dem Unterschiedsbetrag.
  4. Es gibt keinen funktionierenden Zweitmarkt, so dass der Schiffsfonds oft nicht verkauft werden kann.
  5. Es wurde nicht über Kick-Backs und Provisionen aufgeklärt, die eine Bank, Sparkasse oder Volksbank erhält.
  6. Es wurden alle weiteren Risiken bei Schiffsfonds nicht erwähnt.

 

Zu Themen rund um Schiffsfond hat der Baden-Württemberger Fachanwalt für Bank- und Kapitalmarktrecht Dr. Ralf Stoll ein Fachportal Schiffsfonds erstellt. Zahlreiche Informationen finden Anleger im Schiffsfonds Infoportal.

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