Jedes
Invest
Bringt Risiken

DFH Beteiligungsangebot 83 Indienfonds I

Fonds, die in indische Immobilien oder Unternehmen investieren, erleben in letzter Zeit einen wahren Höhenflug. So titelte das Magazin DasInvestment jüngst, dass Indienfonds „Gas geben“. Doch das gilt nicht ausnahmslos für jeden Fonds, wie Anleger von DFH Beteiligungsangebot 83 Indienfonds I feststellen müssen. Sie müssen befürchten, dass ihre Ausschüttungen ein weiteres Jahr ausfallen.

Der geschlossene Immobilienfonds DFH Beteiligungsangebot 83  Indienfonds I wurde 2008 gemeinsam von der Deutschen Fonds Holding AG und Sachsenfonds auf den Markt gebracht. Der Immobilienfonds investierte nicht unmittelbar in indische Bauprojekte, sondern in Beteiligungen an vier indischen Projektentwicklungsgesellschaften, welche Immobilien errichten. Nach Angaben des Leistungsbericht 2010 beteiligten sich insgesamt 1.828 Investoren an dem Fonds. DFH Beteiligungsangebot 83  Indienfonds I hält rund 50% des Gesamtinvestitionsvolumens, was investiertem Eigenkapital in Höhe von rund 26 Mio. Euro entspricht.

Anleger von DFH Beteiligungsangebot 83  Indienfonds I müssen jetzt um ihre Ausschüttungen fürchten. Nach Informationen des Magazins DasInvestment können die Projekte in Indien nicht plangemäß umgesetzt werden. Es kommt zu Verzögerungen und Kostensteigerungen, da es zu Änderungen an den Bauplänen kam  und auch Klagen in Indien verloren wurden. Aber auch die internationale Finanzkrise soll zu dem unbefriedigenden Ergebnis beigetragen haben, da diese die Entwicklung der Immobilienmärkte in Indien hemmt. Insgesamt betrachtet befinde sich der Immobilienfonds DFH Beteiligungsangebot 83  Indienfonds I in einer schwierigen Lage.

Für die Anleger von DFH Beteiligungsangebot 83  Indienfonds I können diese Schwierigkeiten bedeuten, dass sie keine Ausschüttungen für 2011 erhalten könnten. Bereits in der Vergangenheit mussten sie auf Ausschüttungen verzichten. Laut Prognose hätte DFH Beteiligungsangebot 83  Indienfonds I bereits 116 % des investierten Kapitals an die Anleger ausschütten sollen. Im Leistungsbericht wurden die ausgebliebenen Ausschüttungen damit klärt, dass die indischen Projekte wegen Verzögerungen bislang keine Rückflüsse generiert haben. Für die Anleger von DFH Beteiligungsangebot 83  Indienfonds I ist das keine befriedigende Erklärung, zumal die Verzögerungen dem Anschein nach weiterhin anhalten.

Insgesamt betrachtet deutet wenig darauf hin, dass sich am Ablauf der indischen Bauprojekte viel ändern wird. Anleger von DFH Beteiligungsangebot 83  Indienfonds I dürfen sich daher zurecht fragen, wie groß die Chance ist, Ausschüttungen aus diesen Projekten zu erhalten. Im allerschlimmsten Fall könnte sogar das investierte Kapital verloren gehen. Anleger, die mit der Situation von DFH Beteiligungsangebot 83  Indienfonds I unzufrieden sind, sollten von daher überlegen, ihre Kapitalanlage rechtlich überprüfen zu lassen. Bei der Anlageberatung kam es häufig zu Fehlern von Banken und Anlageberatern, die zu Falschberatungen führten. Beispiele sind Vermittlungsprovision, über die die Banken und Anlageberater nicht aufklärten oder unzureichende Prospekte, die nicht den Mindeststandards entsprechen. Wenn Anleger falsch beraten wurden, können sie von Bank oder Anlageberater Schadensersatz fordern. Anleger von DFH Beteiligungsangebot 83  Indienfonds I sollten daher – auch angesichts der ungewissen Weiterentwicklung des Fonds – nicht zögern, sich an einen im Kapitalanlagenrecht tätigen Rechtsanwalt zu wenden, um ihre Geldanlage überprüfen zu lassen.

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