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Bringt Risiken

BVT Life Bond Fund III Tradition – Schadensersatz, wenn Anleger falsch beraten wurden

Im Jahr 2005 brachte der Fondsanbieter BVT den Lebensversicherungsfonds BVT Life Bond Fund III Tradition auf den Markt. Allerdings zeigte sich in den Folgejahren, dass dieser Fonds wie so viele andere Lebensversicherungsfonds, die in US-Kapitallebensversicherungen investieren, den Prognosen und Anpreisungen nicht gerecht wird. Die Anleger mussten auf die Ausschüttungen verzichten. Dies ist unter anderem auch auf eine Fehlprognose zurückzuführen, die die Kalkulationen vieler Lebensversicherungsfonds durcheinander brachte.

Die Lebenserwartung der US-amerikanischen Versicherten wurde bei nicht wenigen Lebensversicherungen zu gering eingeschätzt. Was für den Versicherten positiv ist, bereitet Lebensversicherungsfonds wie dem BVT Life Bond Fund III Tradition ernsthafte Probleme. Denn die Fonds übernahmen die Versicherungen von den Versicherten unter der Annahme, dass sie nur noch eine bestimmte Anzahl von Jahren Versicherungsbeiträge entrichten müssen, bis sie die Versicherungsleistung beim Tod des Versicherten einstreichen können. Aufgrund der höheren Lebenserwartung muss der BVT Life Bond Fund III Tradition  nun länger Versicherungsbeiträge entrichten und länger auf die Versicherungssumme warten.



Lebensversicherungsfonds bergen Risiken und sind keine sicheren Kapitalanlagen



Was können die Anleger des BVT Life Bond Fund III Tradition  unternehmen, die ihr investiertes Geld keinen weiteren Risiken aussetzen möchten? Sie können beispielsweise ihre Beteiligung an dem Lebensversicherungsfonds rechtlich überprüfen lassen. So kann geklärt werden, ob den Anlegern Schadensersatzansprüche wegen falscher Anlageberatung zustehen. Sollten die Banken oder Anlageberater die Anleger nicht ordnungsgemäß beraten haben, liegt eine Falschberatung vor.



Eine Falschberatung liegt beispielsweise dann vor, wenn Banken und Anlageberater versäumten, die Anleger über den unternehmerischen Charakter eines Lebensversicherungsfonds aufzuklären. Die damit verbundenen Risiken – auch das Risiko des Totalverlusts des investierten Kapitals – widersprechen dem Konzept einer sicheren Geldanlage. Ein weiterer typischer Fehler ist, dass Anleger nicht über Provisionen für die Berater informiert wurden. Auch handelt es sich bei Fondsanteile nicht um jederzeit problemlos verfügbare Kapitalanlagen, da der Zweitmarkt für „gebrauchte“ Fondsanteile nicht geregelt ist.



Anleger des Lebensversicherungsfonds BVT Life Bond Fund III Tradition, die das Gefühl haben, dass sie falsch beraten wurden, sollten daher nicht zögern, sich an einen Fachanwalt für Bank- und Kapitalmarktrecht zu wenden, um ihre individuellen Rechte und Ansprüche feststellen zu lassen. Anleger sollten allerdings beachten, dass Ansprüche verjähren können. Als Höchstfrist gelten 10 Jahre nach dem Vertragsschluss, jedoch gibt es auch eine kürzere, kenntnisabhängige Verjährungsfrist.

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