13.06.2016

UBS (D) Vermögensstrategie I

Der Dachfonds UBS (D) Vermögensstrategie I wird geschlossen und aufgelöst. Seit dem 31.07.2012 werden keine Anteile mehr zurückgenommen. Parallel zur Aussetzung der Anteilsrücknahme hat das Management angekündigt, dass der Dachfonds in einem halben Jahr zum 01.02.2012 aufgelöst wird und abgewickelt wird.

Der UBS (D) Vermögensstrategie I (Wertpapierkennnummer: A0DNHE; ISIN: DE000A0DNHE2) wurde von der UBS Deutschland im August 2005 auf den Markt gebracht. Der Fonds investiert in ein breites Portfolio von Finanzinstrumenten: Rentenpapiere, Aktien und Geldmarktpapiere. Aber der UBS (D) Vermögensstrategie I legte eine Teil des Fondsvermögens auch in Immobilien und Rohstoffen an.

Die UBS Deutschland bietet zwar einen Umtausch in Anteile anderer UBS-Fonds an, doch welche Möglichkeiten bleiben Anlegern, die nicht umtauschen wollen, sondern sich von ihren Anteilen am UBS (D) Vermögensstrategie I trennen möchten? Ein Verkauf der Anteile an der Börse wird nicht die erste Wahl jeden Anlegers sein. Anleger können sich alternativ von einem Fachanwalt für Bank- und Kapitalmarktrecht über ihre Handlungsoptionen beraten lassen.

Beispielsweise kann die Anlageberatung überprüft werden. Die Berater mussten den Anlegern vor der Investition in den UBS (D) Vermögensstrategie I erklären, dass der Dachfonds geschlossen werden kann und dass eine Rückgabe der Anteile dann nicht mehr möglich ist. Die Berater mussten zuvor auch prüfen, ob eine Investition in den UBS (D) Vermögensstrategie I überhaupt zu den Wünschen und Anlagezielen des Kunden passt. Und die Kunden mussten über die verschiedenen Risiken, die einem Dachfonds innewohnen aufgeklärt werden.

Wurde bei der Beratung gegen eine dieser Pflichten verstoßen, stehen Schadensersatzansprüche der Anleger des UBS (D) Vermögensstrategie I im Raum. Im Fall einer Falschberatung haben Anleger des UBS (D) Vermögensstrategie I gute Aussichten, dass sie sich von ihrer Beteiligung an dem Dachfonds trennen können und Schadensersatz fordern können. Anleger, die wissen möchten, wie gut ihre individuellen Chancen auf Schadensersatz sind, sollten sich von einem Fachanwalt für Bank- und Kapitalmarktrecht beraten lassen.