13.06.2016

Superfund Absolute Return I

Kurz vor der Auflösung des Superfund Absolute Return I heimst der Aktienfonds noch eine „besondere“ Auszeichnung ein. Das Handelsblatt nahm den Fonds in die Spitzengruppe der schlechtesten Fonds auf (25.05.2012, Onlineausgabe). Binnen 3 Jahren verlor der Aktienfonds 20 % seines Wertes. Allein im Jahr 2011 schmolzen rund 10 % des Werts des Superfund Absolute Return I dahin. Da die letzte Möglichkeit, die Anteile an dem Fonds zurückzugeben am 22.06.2012 ist und keine fundamentale Verbesserung des Kurs‘ zu erwarten ist, müssen Anleger, die noch Anteile am Superfund Absolute Return I halten sich auf Verluste einstellen.

Anleger des Superfund Absolute Return I, die angesichts der näher rückenden letzten Auflösung eine Alternative suchen, sollten sich an einen Fachanwalt für Bank- und Kapitalmarktrecht wenden. Im Rahmen einer rechtlichen Überprüfung kann geklärt werden, ob Anlegern des Superfund Absolute Return I ein verlustfreier Ausstieg ermöglicht werden kann. Hierfür kann beispielsweise das Anlageberatungsgespräch auf Fehler wie eine unzureichende Risikoaufklärung überprüft werden.

Zu den typischen Fehlern zählt auch, dass Anlegern Grundlegendes wie zum Beispiel die Funktionsweise des Superfund Absolute Return I nicht mitgeteilt wurde. Haben Anleger das Gefühl, dass sie über die Risiken des Aktienfonds im Unklaren gelassen wurden von den Beratern, sollten sie nicht zögern, sich an einen Fachanwalt für Bank- und Kapitalmarktrecht wenden, um ihre Chance, die Verluste zu begrenzen, ausloten zu lassen.