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Gläubigerversammlung für Anleihen-Anleger angekündigt

Die Umrisse der Sanierung der SolarWorld AG nehmen immer konkretere Formen an. In einer Mitteilung vom 30.04.2013 gibt das Unternehmen, dass es hinsichtlich des Sanierungsbeitrags der Mehrheit der Schuldschein-Gläubiger zu einer Einigung gekommen sei. So sollen durch einen Schuldenschnitt insgesamt 60% der Schulden langfristig abgebaut werden. Auch die Anleihen-Gläubiger sollen „wie andere unbesicherte Gläubiger“ eingebunden werden und wie diese behandelt werden.

Dass die Anleger der SolarWorld AG-Anleihen 6,125 % SolarWorld AG 10/17 (WKN: A1CR73, ISIN: XS0478864225) und  Anleihe 6,375 % Solar World AG 11/16 (WKN: A1H3W6, ISIN: XS0641270045) sich auf Unangenehmes einstimmen müssen, ist bereits seit längerem bekannt. Und auch in der Mitteilung des Unternehmens vom 30.04.2013 wird erneut unterstrichen, dass die Anleihen-Gläubiger zur „Schuldenrestrukturierung“ der SolarWorld AG einen Anteil beisteuern sollen.

An anderer Stelle, in einem Interview, welches das Handelsblatt (Druckausgabe vom 02.05.2013)mit dem Chef der SolarWorld AG, Herrn Frank Asbeck, führte, wird dies ebenfalls unterstrichen. Dort wurde angekündigt, dass den Anleihengläubigern ein wirtschaftlich gleichwertiger Vorschlag unterbreitet werden soll, wie den Gläubigern der Schuldscheine. Doch was dies konkret in Zahlen und Quoten bedeutet, ist immer noch offen.

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