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RWI Real Wert Invest

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Die Ereignisse um die Real Wert Invest überschlagen sich. Erst jüngst im Januar 2012 meldete RWI Insolvenz an. Jetzt soll sogar die Staatsanwaltschaft ermitteln und der Geschäftsführer von RWI in Haft sitzen. Für die Anleger stellt sich nun die Frage, ob sie am Rückgewinnungsverfahren oder am Insolvenzverfahren teilnehmen sollen.

Die Real Wert Invest Managementgesellschaft für innovative Investitionen mbH bot Beteiligungen an Blockheizkraftwerken sowie Kraft-Wärme-Kopplungsanlagen an. Diese Anlagen sollten „grüne“ Energie erzeugen. Die geschäftliche Tätigkeit der RWI schien jedoch schien keineswegs nur im grünen Bereich abgelaufen zu sein. So sollen den Anleger von RWI wiederholt Informationen verweigert worden sein, es soll Unstimmigkeiten rund um die Abrechnungen für die Beteiligungen gegeben haben und Zusagen sollen nicht eingehalten worden sein.

Im Dezember 2011 wurde RWI zahlungsunfähig und Insolvenz wurde angemeldet. Im Januar 2012 wurde das förmliche Insolvenzverfahren eröffnet. Zudem riefen die „interessanten“ Geschäftspraktiken von RWI letztendlich die Staatsanwaltschaft auf den Plan. Die Ermittlungen sollen jetzt zur Verhaftung des Geschäftsführers von RWI geführt haben.

Die Anleger erhielten von der Polizei ein Schreiben mit Informationen über das Rückgewinnungsverfahren. Allerdings könnte sich hier ein Konflikt mit dem parallel verlaufenden Insolvenzverfahren ergeben. Denn die Grundprinzipien beider Verfahren schließen sich gegenseitig aus. Bei Rückgewinnungsverfahren wird nach dem Windhund-Prinzip zuerst derjenige entschädigt, der zuerst den Antrag stellte. Im Insolvenzverfahren hingegen soll genau dieses Windhund-Prinzip ausgeschlossen werden. Dort werden die Gläubiger quotenmäßig an den verbliebenen Vermögen beteiligt. Dieser Konflikt muss zuerst rechtlich aufgelöst werden. Anleger sollten daher nicht auf das falsche Pferd bzw. Verfahren setzen und so das Risiko eingehen, dass sie am Ende leer ausgehen könnten.

Anleger, die in dieser komplizierten rechtlichen Situation Unterstützung wünschen, sollten sich dringend an einen Rechtsanwalt wenden, der im Kapitalanlagen- und im Insolvenzrecht tätig ist
 

Ihre Berater zu diesem Thema

Dr. Ralf Stoll

Fachanwalt für Bank- und Kapitalmarktrecht

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