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RP Global Real Estate geschlossen - Schadensersatz für Anleger möglich

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Am 22. März 2011 wurden die Anleger des gemischten Sondervermögens RP Global Real Estate von der Kapitalanlagegesellschaft (KAG) Warburg Invest Kapitalanlagegesellschaft mbH darüber informiert, dass ab diesem Zeitpunkt die Rücknahme und Ausgabe von Anteilen an dem RP Global Real Estate ausgesetzt wird.

Als Grund für die Schließung des Dachfonds RP Global Real Estate nannte die KAG die anvisierten Rücknahmeverlangen und die daraus resultierenden erheblichen Mittelabflüsse, sowie dass es der Gesellschaft derzeit nicht möglich ist, die Anlageprodukte des RP Global Real Estate zu angemessenen Preisen zu verkaufen. Nach Angaben von „Portfolio International“ reduzierte sich das Fondsvolumen des Immobilien-Sondervermögens seit Mai 2010 um 70 %. Wann der RP Global Real Estate wieder für seine Anleger öffnen wird ist derzeit noch unklar; Angaben diesbezüglich wurden von der KAG noch nicht gemacht.

Der RP Global Real Estate wurde erst am 31.08.2009 in der Anteilklasse A mit einem Volumen von 3,22 Mio. € (Stand: 29.07.2011) aufgelegt, die Anteilklasse T wurde am 03.05.2007 aufgelegt und ist mit einem Volumen von ca. 36 Mio. € vergleichsweise groß dagegen. Der RP Global Real Estate investiert weltweit den größten Teil seines Vermögens in andere Immobilienfonds, Immobilienaktien, Immobilienaktienfonds oder Immobilie-Aktienindexfonds. Vor allem der RP Global Real Estate Anteilklasse T investierte mit einem Anteil von über 20 % in den TMW Immobilien Weltfonds und rund 5 % in den KanAm US-Grundinvest, welche derzeit abgewickelt werden.

Unter anderem wurde der RP Global Real Estate von der Postbank vertrieben, sodass geschädigte Anleger Schadensersatzansprüche gegen die Bank von einem im Kapitalanlagerecht tätigen Rechtsanwalt überprüfen lassen sollten. Solche Ansprüche entstehen häufig im Zusammenhang mit einer Falschberatung der Anleger, wenn diese von den Banken und Beratern also nicht ordnungsgemäß anleger- und anlagegerecht über die Risiken des RP Global Real Estate aufgeklärt wurden.

Hierbei musste vor allem darüber aufgeklärt werden, dass der RP Global Real Estate an offenen Immobilienfonds beteiligt ist, die derzeit geschlossen sind. Unterblieb diese Aufklärung, so bestehen gute Chancen auf eine Rückabwicklung des Beteiligungserwerbs. Gleichfalls kann von Anlegern auch geltend gemacht werden, dass sie von den Banken nicht über die Kick-Back-Zahlungen (Provisionen) aufgeklärt wurden, die diese von der Fondsgesellschaft für die erfolgreiche Vermittlung der Anteile an dem RP Global Real Estate erhalten haben.  Daneben war über zahlreiche weitere Risiken aufzuklären.

Anleger des RP Global Real Estate sollten sich deshalb umgehend anwaltlich beraten lassen, vor allem auch weil die Ansprüche der Anleger jederzeit verjähren können.

Ihre Berater zu diesem Thema

Dr. Ralf Stoll

Fachanwalt für Bank- und Kapitalmarktrecht

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