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MS Paula Schifffahrtsgesellschaft mbh & Co. KG – MS Appen Paula (AppenCapital)

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Auch die 2007 aufgelegte MS Appen Paula des Hamburger Emissionshauses AppenCapital wurde von der Krise der Schifffahrtsbranche schwer getroffen. Nach Einschätzungen der Fondsgeschäftsführung war die MS Appen Paula noch Anfang letzten Jahres in akuter Insolvenzgefahr und eine dauerhafte Fortführung der Gesellschaft hielt sie für nicht möglich.

Deswegen sollten auch bei diesem Schiffsfonds, wie bei so vielen anderen auch, wieder einmal die Gesellschafter einspringen, um der notleidenden MS Appen Paula wieder auf die Beine zu helfen. Das Restrukturierungskonzept der MS Appen Paula sieht die aktive Mithilfe der Anleger vor, sodass auf diesem Wege eine Insolvenz der MS Appen Paula vermieden werden könne. Anleger der MS Appen Paula hatten also 2 Alternativen: entweder sie erhöhten ihr Beteiligungskapital und bezahlten die Nachforderungen mit dem Risiko, dass dies langfristig die Insolvenz der MS Appen Paula nicht vermeiden kann und sie somit noch mehr Geld verlieren würden, oder sie erlitten einen Totalverlust ihres bisher eingesetzten Kapitals bei Ablehnung der Nachzahlungsaufforderung der MS Appen Paula.

Deswegen war und ist es für Anleger der MS Appen Paula auch heute noch sehr wichtig ihre Handlungsalternativen von einem im Kapitalanlagerecht spezialisierten Rechtsanwalt überprüfen zu lassen. Es besteht die Möglichkeit gegen die Anlageberater vorzugehen, die die Anlage an der MS Appen Paula vermittelt haben. Hierbei können Schadensersatzansprüche gegen diese geltend gemacht werden, wenn sie ihren umfassenden Informations- und Aufklärungspflichten nicht nachgekommen sind und Anleger somit über wesentliche immanente Risiken eines Schiffsfonds nicht aufgeklärt haben. Oftmals hören Anleger erst jetzt, dass sie ihr eingesetztes Kapital auch ganz verlieren könnten, das Totalverlustrisiko war ihnen also nicht deutlich vor Augen geführt worden.

Eine weitere Möglichkeit, Schadensersatz gegen die beratenden Institute zu verlangen, bietet sich im Wege der kick-back Rechtsprechung des BGH an. Wurden den Anlegern der MS Appen Paula Innenprovisionen, die der Berater vom Emissionshaus für die Vermittlung erhalten hat, verschwiegen, so kann dies auch einen Anspruch gegen die Anlagevermittler begründen.

Ihre Berater zu diesem Thema

Dr. Ralf Stoll

Fachanwalt für Bank- und Kapitalmarktrecht

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